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Ohne die Einspeisevergütung insbesondere für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen gäbe es keine deutsche Energiewende.

Die Photovoltaik-Einspeisevergütung ist im „Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien“, dem sogenannten Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) festgeschrieben. Dieses Gesetz und sein Vorläufer, das Stromeinspeisungsgesetz, dienen dazu, politische Klima- und Umweltschutzziele zu erreichen und die Nutzung fossiler Energieträger zu verringern.

Das Grundprinzip der Photovoltaik-Einspeisevergütung ist einfach. Dem Betreiber einer Solaranlage zur Gewinnung erneuerbarer Energie – das sind neben Photovoltaikanlagen zum Beispiel auch Windkraftanlagen – wird über einen festgelegten Zeitraum ein bestimmter Vergütungssatz für den erzeugten Solarstrom gewährt. Dabei besteht eine staatliche Anschlusspflicht für die Stromkonzerne: jede Kilowattstunde Solarstrom (kW) muss der Energieversorger auch abnehmen. Das Inbetriebnahme-Datum der Photovoltaikanlage entscheidet über die Höhe der für 20 Jahre garantierten Photovoltaik-Einspeisevergütung.

Das EEG wurde übrigens ab 2017 in eine neue Form gegossen. Wir möchten als Erstes kurz auf diesen Punkte eingehen.

Neuerungen des EEG 2017

Das EEG 2017 wurde in wichtigen Bereichen angepasst, um durch einen größeren Wettbewerb Kosten zu sparen und privaten Investoren Anreize zu schaffen. Um ein paar Punkte zu nennen:

  • Um unter den Unternehmen in Zukunft gerade bei Großprojekten (>750kW) Förderkosten zu sparen wird durch die neue Ausschreibungspflicht für Großprojekte eingeführt.
  • Bürger-Energiegesellschaften werden eingeführt, um privaten Investoren Vorteile bei den Ausschreibungen zu bieten.
  • Doppelbelastung bei der Kombination von Stromspeichern inkl. Einspeisung / Eigenverbrauch wurden entfernt.
  • Grünstromkennzeichnung 

EEG 2017 Umstellung auf Ausschreibungen Anreize für Privatpersonen Wichtige Neuerungen und Erläuterungen Festlegung von Obergrenzen für den Ausbau (Ausbauvolumina) nach jeweiliger Technologie Einführung der Ausschreibungspflicht für große Wind-, Solar- und Biomasseanlagen können bei Ausschreibungen vor Erteilung der Bundesemissionsschutz-Genehmigung Gebote abgeben längere Frist um Anlagen in Betrieb zu nehmen erhalten den höchsten Preis je Ausschreibungsrunde gemäß § 22 alle Anlagen ab einer installierten Leistung von 750 Kilowatt bei Windenergie an Land und Solarenergie bzw. 150 kW bei Biomasseanlagen Bestandsschutz für Anlagen, die vor Inkrafttreten des Ausschreibungen Einführung von Bürgerenergie- gesellschaften, Vorteile für private Investoren Bei Ausschreibungen konkurrieren potenzielle Betreiber um ein knappes Kontingent an ausgeschriebener Leistung. Den Zuschlag erhalten diejenigen Interessenten, die den geringsten Förderbetrag pro Kilowatt-stunde verlangen. Pflicht für Anlagen in derAusschreibung ist es, den gesamten erzeugten Strom in das Netz einzuspeisen (§27a)In der Theorie sollte das zu Kosteneinsparungen führen, da nun die günstigsten Anbieter im Wettbewerb um knappe Ausschreibungsmengen zum Zuge kommen. Eine Gefahr ist aber, dass potenzielle Bieter durch Bürokratie und hohe Fixkosten ohne Zuschlagsgarantie abgeschreckt werden und der Bieterkreis und die Konkurrenz dadurch deutlich kleiner wird. Die Bundesnetzagentur gibt bekannt, wann der Termin zur Abgabe der Gebote ist und wie hoch das Ausschreibungsvolumen und der maximal erzielbare Höchstwert sind (§ 29). Wie viele Ausschreibungsrunden pro Jahr durchgeführt werden, ist technologieabhängig. EEG 2017 in Betrieb genommen wurden. Diese erhalten weiter die Vergütung & müssen nicht in die Ausschreibung § 22 Besonderheit für Windenergie- & Biomasseanlagen, die bis zum 31.12.2016 eine eine Genehmigung hatten, aber noch nicht in Betrieb genommen wurden. Erfolgt die Inbetriebnahme der Anlagen bis zum 31.12.2018, können auch diese Betreiber die feste Vergütung des EEG in Anspruch nehmen. Alternativ können Betreiber von Wind-energieanalgen freiwillig an der Ausschreibung teilnehmen und auf die Vergütung nach dem EEG 2014 verzichten. Übergangsregelung solaranlagen-portal.de Einspeisevergütung Einspeisevergütung nur noch für kleine Neuanlagen und Sonderfälle (z.B. Pilotanlagen) Doppelbelastung bei Kombinantion Stromspeicher inkl. Einspeisung ins Netz / Eigenverbrauch entfernt für Anlagen bis max 100 kW §21 Die Höhe der Einspeisegergütung bestimmtsich nach dem anzulegenden Wert nach EEGAb 2017 sind 40 % der EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Strom zu zahlen. Eigenverbrauchter Strom aus kleinen Anlagen bis zu 10 kW bleibt weiterhin für bis zu 10 MWh im Jahr von der EEG-Umlage befreit Gemäß § 61a ist nun für den Strom, der in den Speicher geleitet wird, keine EEG-Umlage mehr zu zahlen, wenn - der anschließend entnommene Strom entweder vollständig in das Netz eingespeist wird oder - für den gesamten entnommenen Strom eine (reduzierte) EEG-Umlage anfällt. Einführung der regionalen Grünstromkennzeichnung Nach § 79a stellt das Umweltbundesamt auf Antrag Regionalnachweise für direktvermarkteten Strom aus erneuerbaren Energien. Definition „Region“: Alle PLZ-Gebiete im Umkreis von 50 km um das PLZ-Gebiet bzw. die Gemeinde des Verbrauchers. Die Nachweise ermöglichen Anlagenbetreiber bzw. Stromhändler, die Regionalität des Stroms in der Stromkennzeichnung als Anteil des EEG-geförderten Stroms auszuweisen sowie Informationen zur Anlage zu veröffentlichen. Direktvermartung = direkter Verkauf an einen AbnehmerGeförderte Direktvermarktung:Der Anlagenbetreiber erhält eine Marktprämiezusätzlich. Diese soll die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Marktpreis ausgleichen.Voraussetzungen:z.B. Fernsteuerbarkeit der Anlage, Seperater Bilanzkreis für Strom aus erneuerbaren EnergienGilt für: Neuanlagen größer 100 kW und (bei Wind & Solar) kleiner als 750 kW Strom aus dezentralen Speichern, die den Eigenverbrauch oder die Direktlieferung optimieren sollten, ist damit künftig in vielen Fällen nicht länger doppelt belastet. Mieter, die Strom aus der auf dem Mietshaus angebrachten Solaranlage beziehen, werden künftig im besten Fall mit Eigenversorgern gleichgestellt, so dass sie nur noch mit 40% der EEG-Umlage belastet werden. Reduzierung der EEG-Umlage für Mieterstrommodelle Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass mit dem aktuellen Ausbaupfad die Pariser Klimaschutzziele weit verfehlt werden.Prof. Dr. -Ing. Volker Quaschning "Sektorkopplung durch die Energiewende"

Infografik in neuem Fenster anzeigen

Neben den Erklärungen auf der Infografik möchten wir uns nun noch einmal speziell dem Thema Einspeisevergütung widmen.

Degression bzw. Kürzung der Photovoltaik-Einspeisevergütung - Was bedeutet das eigentlich?

Bisher war es meistens so, dass sich die Einspeisevergütung von Monat zu Monat verringert hat.  Dies bedeutete aber nicht, dass fertig installierte PV-Anlagen für eingespeisten Strom monatlich weniger Geld bekommen. Die Vergütung ist ab Start der Anlage für  20 volle Kalenderjahre festgeschrieben und ändert sich nicht. 

Der Vergütungssatz, der für eine neu installierte Anlage gewährt wird verringert bzw. verändert sind jedoch! Ein Beispiel:

Nachbar A errichtet im April 2015 eine 5 kWp große Photovoltaik-Anlage und erhält für 20 Jahre 12,47 Euro-Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Nachbar B lässt seine Solaranlage erst ein Jahr später im April 2016 errichten und an das Stromnetz anschließen und erhält für 20 Jahre 12,31 Cent pro kWh. Durch diese Degression der Einspeisevergütung soll ein Anreiz gesetzt werden, die Preise für Photovoltaikanlagen zu senken. Und so erhält Nachbar B zwar eine geringere Photovoltaik-Einspeisevergütung als Nachbar A , hat dafür aber auch einige Hundert Euro weniger für die Anschaffung seiner Photovoltaikanlage bezahlt. Alle aktuellen Sätze der Photovoltaik-Einspeisevergütung 2016 finden Sie weiter unten.

Nachbar A

Nachbar B

Inbetriebnahme: April 2015

PV-Einspeisevergütung: 12,47 Cent

Kaufpreis: 1.400 Euro / kWp

Inbetriebnahme: April 2016

PV-Einspeisevergütung: 12,31 Cent

Kaufpreis: 1.350 Euro / kWp

Die Höhe dieser Kürzungen wird quartalsweise angepasst - immer zum 01. Januar, 01. April, 01. Juli und 01. Oktober.

Warum wird die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen monatlich gekürzt?

In der Vergangenheit wurden halbjährliche Kürzungen der Förderung vorgenommen. Bedingt dadurch kam es - immer kurz vor den Kürzungen - zu starken Vorzieh-Effekten und so einer unausgeglichenen Auftragslage für Solarteure. Mit der EEG-Novelle 2012 wurde die Vergütung monatlich gesenkt, in der Regel um rund 2% im Vergleich zum Vormonat. Starke Kürzungen machten aber auch den Markt kaputt, daher wurden mit der EEG-Novelle 2014 die Kürzungen auf ca. 0,25% im Vergleich zum Vormonat gesenkt.

Derzeit wird zubauabhängig gekürzt. Das heißt, die Höhe der Absenkung hängt von der Anzahl neu installierter Photovoltaikanlagen ab. Liegt der Wert über dem erwarteten Zielwert, wird noch stärker gekürzt. Liegt der Wert darunter, wird schwächer gekürzt. Dieses Prinzip nennt sich "Atmender Deckel". Der atmende Deckel soll mit dazu beitragen, dass Photovoltaikanlagen ab dem Jahr 2017 komplett ohne Förderung rentabel sind. Teilweise wurde in den vergangenen Monaten aber auch gar nicht gekürzt, da der Zubau deutlich unter der Zielvorgabe lag.

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Entwicklung der Photovoltaik-Einspeisevergütung

Erklärung: Der angegebene Monat bezieht sich auf die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage. Die betreffende Photovoltaik-Einspeisevergütung des jeweiligen Monats wird für 20 Jahre ausgezahlt.

  • Alle Photovoltaik-Einspeisevergütungssätze von 2012 bis 2016 hier einsehen
    loupeHier klicken um die ganze Liste zu sehen

Die Photovoltaik-Einspeisevergütung: ein deutsches Erfolgsprodukt

Die Idee der Photovoltaik-Einspeisevergütung begeistert auch andere Länder. In abgewandelter aber ähnlicher Form wird eine Einspeisevergütung für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bereits in knapp 70 Ländern weltweit gezahlt. Die Photovoltaik-Einspeisevergütung ist somit wirklich ein deutsches Erfolgsprodukt.

Die aktuelle EEG Photovoltaik-Einspeisevergütung

Für drei Monate im Voraus gibt die Bundesnetzagentur die aktuellen Sätze der Photovoltaik-Einspeisevergütung bekannt. Hier finden Sie die aktuellen Sätze der Einspeisevergütung.

Die Höhe der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen richtet sich nach dem Monat der Inbetriebnahme und der Größe der Solaranlage. Die Bundesnetzagentur hat folgende EEG-Vergütungssätze für Januar, Februar und März 2016 veröffentlicht (in Cent / kWh):

Inbetriebnahme bis 10 kW 11-40 kW 41-1000 kW 1000 kW - 5 MW,
sowie Freiflächen bis 5 MW
ab Dezember 2016 12,70 12,36 11,09 8,91

Fast alle Photovoltaikanlagen in Deutschland sind das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Es werden zwischen 80 und 100% des eingespeisten Stroms vergütet. Die nicht geförderten 20% sollen direkt selbst verbraucht oder vermarktet werden, was ungefähr dem durchschnittlichen Eigenverbrauchsanteil eines Haushalts entspricht. Der in das öffentliche Netz eingespeiste Strom wird laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu einem bestimmten Satz vergütet.

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Mit der Einspeisevergütung für die Photovoltaik kann man bares Geld sparenDie Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen nach dem EEG wird ab der Inbetriebnahme für 20 Jahre gezahlt. Sie ist garantiert, kann also nicht vom Staat oder dem Netzbetreiber gekürzt werden. Den Satz, den Sie also im ersten Betriebsmonat Ihrer Photovoltaikanlage erhalten, bekommen Sie auch noch nach im 20. Jahr, denn dann ist die Festschreibung der Einspeisevergütung ausgelaufen. Wie hoch die Vergütung nach 20 Jahren sein wird, ist ungewiss. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es keine Photovoltaik-Einspeisevergütung mehr geben wird.

Dies ist aber nicht weiter schlimm, denn bis dahin werden Speichertechnologien wie Solar-Akkus schätzungsweise so günstig sein, dass der Betreiber der Photovoltaikanlage seinen Strom annähernd zu 100% selbst verbrauchen und der Zukauf von Strom kaum noch nötig sein wird. Bis dieser Tag allerdings gekommen ist, sind Photovoltaikanlagen - und das muss man fairerweise sagen - ohne die Photovoltaik-Einspeisevergütung kaum rentabel zu betreiben.

Wie wird die Einspeisevergütung des EEG in Zukunft aussehen?

Dies wird abhängig sein von der Anzahl neu installierter Photovoltaik-Anlagen. Liegt diese über einem zu erwartenden Zielwert, wird stärker gekürzt, liegt sie darunter, wird die Kürzung geringer ausfallen. Aktuell kann davon ausgegangen werden, dass die Einspeisevergütung im Jahr 2017 leicht steigen wird. Aufgrund der Marktbereinigung der letzten ein bis zwei Jahre kann es 2017 aber auch zu steigen Preisen der Photovoltaikanlagen kommen. Wie genau sich das Jahr 2017 entwickeln wird bleibt abzuwarten.

EEG-Umlage - Was ist das?

Wie bereits erwähnt ist die Einspeisevergütung nach EEG für Photovoltaikanlagen auf 20 Jahre garantiert. Doch auch andere Erneuerbare-Energie-Erzeuger wie zum Beispiel Windkraftanlagen erhalten eine EEG-Vergütung. Woher kommt all das Geld? Aus der EEG-Umlage. So werden die Kosten der Energiewende aus der EEG-Umlage beschafft.

Windkraftanlagen erhalten ebenso wie Photovoltaikanlagen eine EinspeisevergütungDie EEG-Umlage wird von uns allen gezahlt, und zwar über den Strompreis. Zumindest prinzipiell, denn viele Unternehmen wurden von dieser Abgabe befreit. Dies wird damit begründet, dass Firmen mit besonders hohem Stromverbrauch sonst nicht mehr international wettbewerbsfähig sind. Nur: auch Unternehmen mit geringem Stromverbrauch oder auch ohne internationale Konkurrenz erhalten mittlerweile die Befreiung. Daher sieht die Realität so aus, dass die Hauptbelastung der EEG-Umlage auf privaten Stromabnehmern liegt.

Leider muss man festhalten: die EEG-Umlage ist nicht gerecht

Für das Jahr 2016 war eine EEG-Umlage von 6,354 Cent pro kWh (2015: 6,17 Cent /2014: 6,24 Cent) festgelegt. Dies ist eine große Belastung für deutsche Haushalte. Darum - wenn irgend möglich - sollte man nicht nur auf der zahlenden Seite stehen, sondern auch auf der Seite der Empfänger. Dies ist beispielsweise möglich durch die Installation einer Photovoltaikanlage. So wandert das Geld von meiner rechten in meine linke Tasche - und vermehrt sich unterwegs noch!

Entwicklung der EEG-Umlage mit Vergleich zur Photovoltaik-Einspeisevergütung

Das Diagramm zeigt die Degression der Photovoltaik-Einspeisevergütung für PV-Anlagen bis 10 kWp und von 11 bis 40 kWp im Vergleich zum Anstieg der EEG-Umlage in den Jahren 2012 bis 2016

 

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