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Endlich sind wir im Zeitalter angekommen, in dem die Speichertechnologie es jedem Hausbesitzer möglich macht, wein eigenes Kraftwerk wirtschaftlich zu betreiben! Das zeigen folgende Fakten:

  • Preisverfall der Photovoltaikspeicher von 2013-2016 um 40%
  • Speicher amortisieren sich aktuell je nach Stromverbrauch in ca. 8-12 Jahren
  • Über 50% der Neuinstallationen wurden 2016 schon mit Speicher installiert.
  • Preise für Lithium-Ionen Akkus sinken jährlich um 18% (RWTH Speichermonitoring)
  • Bereits Anfang 2016 wurden in über 90% der Neu-Installationen Lithium-Ionen-Akkus verwendet.

1. Preise für die Anschaffung eines Solar-Akkus

Solar-Akku: Kosten und Preise 2014Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist es nicht so einfach, auf den Hersteller-Webseiten von Solar-Akkus einen Preis zu finden. Dieser wird meist nur über die Vertriebspartner kommuniziert – in der Regel Elektroinstallateure oder Solarteur. Die meisten Kunden möchten aber nicht erst über die Preise informiert werden, wenn schon ein Vertriebsmitarbeiter bei ihnen zu Hause sitzt. Man will sich doch vorher schon mal ein wenig schlau gemacht haben. Hierbei möchten wir Ihnen mit dieser Seite helfen!

1.1. Unsere Auswertung von Solar-Akku-Preisen

Daher haben wir vom Solaranlagen-Portal.de uns für Sie die Mühe gemacht und mal einige Daten ausgewertet. Wir haben 12 zufällige Blei-Solarakkus und 12 zufällige Lithium-Solarakkus als Grundlage für unsere Berechnung genommen. Die Preise beziehen sich auf die Hersteller-Angaben aus 2017. 

Solarakku-Typ Kosten pro nutzbarer Kapazität  €/kWh
Blei-Batterien 900 bis 1.350 €
Lithium-Batterien  1.200 bis 1.850 €

Die Preise für einen Solar-Akku richten sich nach der verwendeten Technologie. Der frühere Kampf zwischen Blei und Lithium hat sich aber im Grunde schon entschieden. Gewinner sind eindeutig die Lithium-Akkus. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Batteriesysteme erfahren Sie hier. Letztlich ist aber nicht der Anschaffungspreis das wichtigste Kriterium, sondern das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage auf einem Hausdach erbringt meist rund 5 kWp Leistung. Wenn man den Preis pro kWp mit der Leistung multipliziert, kommt man also auf einen Durchschnittspreis für eine Blei-Solar-Batterie von 7.060 Euro und 11.445 Euro für eine Lithium-Solar-Batterie. Damit sind die Preise für Photovoltaik-Akkus 2016 sogar noch höher als die Solaranlage selbst.

1.2. Rückblick: Auswertung vom Bundesverband Solarwirtschaft aus 2014

Die Experten vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) haben auch Durchschnittspreise für Solarspeicher errechnet. Diese beziehen sich auf die Herstellerangaben aus Ende 2014. Der BSW gibt folgende Solarspeicher-Preise pro Nennkapazität ohne Umsatzsteuer an:

Solarakku-Typ Kapazität Durchschnittspreis pro kWh 2014
Blei-Batterien 5 kWh 1.608 €
Blei-Batterien 10 kWh-Akkus 1.169 €
Blei-Batterien 30 kWh 1.021 €
Lithium-Batterien  5 kWh 1.864 €
Lithium-Batterien  10 kWh 1.661 €
Lithium-Batterien  30 kWh 1.412 €

Solarspeicher © BSW

1.3. Solar-Akku-Preise fallen

Insbesondere seit 2011 fallen die Preise für Akkus. Denn es haben sich ganz neue Anwendungsgebiete für Akkus entwickelt: Elektroautos, Smartphones und nicht zuletzt Photovoltaik-Batterien. Durch die steigenden Nachfrage wird die Massenproduktion angekurbelt und die Preise pro Stück fallen. So sind die Preise für Lithium-Ionen-Akkus beispielsweise in den letzten drei Jahren um weit mehr als die Hälfte gefallen.

„Wir glauben, dass sich der Markt im Zwei-Jahres-Turnus verdoppeln wird“, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar)

Wer genug Zeit zur Verfügung hat, dem können wir das Video von "Leben mit der Energiewende TV" zum Thema Photovoltaik-Speicher-Lösungen empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=4T5kjBroOxU

1.4. Sind Solarstromspeicher für alle Photovoltaikanlagen empfehlenswert?

Sie haben also zwei Varianten, wie Sie mit Ihrem selbst produzierten Solarstrom umgehen:

  1. Sie speisen den Photovoltaik-Strom in das öffentliche Netz ein und kaufen wiederum für Ihren Eigenbedarf Strom vom Energieversorger,
  2. Sie verbrauchen möglichst viel Solarstrom selbst und kaufen nur vom Energieversorger, was darüber hinaus fehlt.

In den Anfangsjahren der Photovoltaik lag die Einspeisevergütung weit über dem Stromeinkaufspreis. Daher machte es Sinn den gesamten Solarstrom einzuspeisen (also zu einem hohen Kurs zu verkaufen), um dann den günstigeren Strom vom Energieversorger zu beziehen (sprich zu einem günstigeren Kurs einzukaufen); die Differenz .

Doch im Laufe der Jahre sank die Einspeisevergütung und der Eigenverbrauch rückte in den Fokus. Mitte 2011 war es dann endgültig soweit: die Einspeisevergütung rutschte unter den Strompreis. Ab diesem Zeitpunkt war es der beste Weg möglichst viel Solarstrom selbst zu verbrauchen, damit man nicht so viel teureren Strom einkaufen musste.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt machte es Sinn lieber eigenen Solarstrom zu verbrauchen, statt diesen ins Netz einzuspeisen und dann Strom vom Energieversorger zu kaufen. Bei allen aktuellen Solaranlagen, ist der Eigenverbrauch der Einspeisung vorzuziehen.

Für welche Photovoltaikanlagen lohnen sich Solar-Akkus?

Inbetriebnahme:  vor 2009 ab 2009  ab Mitte 2011
Ihre Einspeisevergütung: Einspeisevergütung liegt über aktuellem Strompreis Einspeisevergütung liegt über aktuellem Strompreis Einspeisevergütung geringer als Strompreis
Eigenverbrauchsvergütung: nein ja ja, aber nur bis April 2012
Ihr Ziel sollte sein: möglichst viel Solarstrom einspeisen   möglichst viel Solarstrom selbst verbrauchen
Solar-Stromspeicher empfohlen? Solarstrom einspeisen lohnt sich mehr für Sie als einen Solar-Akku anzuschaffen Sie sollten über den Kauf eines Solar-Akkus nachdenken

2. Lohnt sich ein Solar-Akku? Kosten und Einsparpotential.

Folgende Beispielrechnung wird zeigen, dass es sich in jedem Fall lohnt einen Photovoltaikspeicher zu installieren. Wir nehmen als Beispiel eine Anlage mit:

  • 5,5 kWp PV-Modulen - dies entspricht z.B. 24 Modulen mit 250W 
    Ist weniger Dachfläche vorhanden lohen es sich in jedem Fall leistungsstärkere Module mit 300W oder mehr zu installieren um so den Ertrag zu steigern.
  • 5,7 kWh Speicher
  • Haushalt mit 5500 kWh Verbrauch pro Jahr

Erzeuger Solarstrom pro Jahr: bei 900 kWh pro kWp erzeugen die Module über das Jahr 4950 kWh

Wirtschaftlichkeitsberechnung Solar-Akku

2.1. So groß sollte der Solar-Speichers ausgelegt werden (Faustformel):

man plant:

  • 1 kWp Module pro 1000 kWh Jahresverbrauch
  • 1 kWh nutzbaren Speicher pro 1000 kWh Jahresverbrauch

2.1.1. Wie viel meines Stromverbrauchs kann ich mir dann selber erzeugen?

Der Begriff hierzu ist der Autarkiegrad.

Ohne eine Verhaltensänderung sind realistisch: ca. 54% also 2970 kWh

Bei der Autarkie von 54% muss ich z.B. Nachts noch Strom vom Versorger einkaufen,
da der gespeicherte Strom dann verbraucht wurde.

54% Autark bedeutet 46% müssen noch eingekauft werden.

2.1.2. Verbrauche ich damit allen Strom selber?

Nein. Sie erreichen in diesem Beispiel ca. einen Eigenverbrauch von ca. 60%.

Die übrigen 40% des selber produzierten Solarstroms werden in das Netz einsepeist also verkauft, da man ihn nicht komplett selbst benötigt. An sonnigen Sommertagen ist irgendwannn der Speicher voll, alle Wäsche gewaschen und trotzdem scheint die Sonne noch. Dann wird der weiter erzeugte Strom also verkauft!

  • 4950 kWh (jährl. erzeugter Solarstrom) * 40% = 1980 kWh werden eingespeist

Wie viele Verluste hat eine solche Anlage?

Bei dieser Beispielanlage kann man mit ca. 330 kWh pro Jahr an Verlusten rechnen
(für den Speicher, Wandler, Standby etc.)

Ziehen wir diese 330 kWh ab bleiben:

  • 1980 kWh - 330 kWh = 1650 kWh die eingespeist werden
  • Autark nutze ich also 2970 kWh des eigenen Strom
 Einsparungen mit Stromspeicher 
Spareffekt durch Strom den ich nicht kaufen muss  0,28€ (pro kWh) * 2970 kWh = 831 € 
Vergütung für überschüssigen Strom (Einspeisung)  1650 kWh * 0,125 (pro kWh) = 206€ 
Gesamt 1037 € / Jahr 
Über 20 Jahre 20.740 €
Wichtig!!! Steigt der Strompreis, dann ist die eigene Einsparung natürlich entsprechend höher. Steigt der Strompreis z.B. jährlich um 4%, wäre der durchschnittliche Einkaufspreis dann 0,41€ / kWh. Die Einsparungen steigen entsprechend folgender Tabelle:
 Einsparungen bei Strompreissteigerung von 4%
Spareffekt durch Strom den ich nicht kaufen muss  0,41€ (pro kWh) * 2970 kWh = 1217,70 € 
Vergütung für überschüssigen Strom (Einspeisung)  1650 kWh * 0,125 (pro kWh) = 206€ 
Gesamt 1423,70 € / Jahr 
Über 20 Jahre 28.474 €


Bei 5,5% Steigerung käme man sogar auf: 33.231 €. Die Steigerung in den letzten Jahren betrug durchschnittlich 4%. Ob dieser Trend so bleibt, oder der Preis noch schneller steigen wird bleibt anzuwarten. 

Auf jeden Fall ist eine PV-Anlage mit Solarspeicher selbst bei dem absolut unwahrscheinlichen Fall eines gleichbleibenden Strompreises schon jetzt wirtschaftlich sinnvoll!

Übrigens fallen die Preise für Solarspeicher derzeit jährlich um ca. 18% bei Lithium-Ionen-Akkus!. Dieser extreme Preisverfall und die rasante Entwicklung der Speichertechnologien sind eine zusätzliche Garantie für Ihre Anlage. Fall in 15 Jahren nämlich ein neuer Akku nötig ist, können Sie beruhigt sein, da die zukünftigen Preise noch deutlich günstiger sein werden als heute!

Bitte beachten Sie trotzdem: unsere Berechnung hat nicht alle Parameter berücksichtigt. So haben wir auf der einen Seite eventuelle Montagekosten sowie Wartungskosten nicht einbezogen. Laut Herstellerangaben sollte ein Lithium-Ionen-Akku bis zu 20 Jahre halten - eine realistische Einschätzung sind laut Experten aber in jedem Fall 15 Jahre. Ob dies tatsächlich der Fall sein wird? Wir wissen es nicht. Nichtsdestotrotz haben wir keinen Akku-Modul-Austausch berücksichtigt. Auf der anderen Seite sind starke Steigerungen des Strompreises zu erwarten. Auch diese haben wir nicht mit einbezogen. Für eine umfassende und vor allem individuelle Rentabilitätsberechnungen für Ihre Solar-Batterie wenden Sie sich bitte an einen Solarteur.

Im folgenden noch ein Video der Firma Senec, welches über die Nutzung von Solarspeichern informiert. Natürlich macht das Video Werbung für das Firmeneigene System. Aber die Informationen sind dennoch empfehlenswert!

https://www.youtube.com/watch?v=HROrU57lyKM

2.1.3. Ergebnis: Deshalb lohnen sich Solar-Akkus 2017

Die wichtige Frage unser Photovoltaik-Batterie-Wirtschaftlichkeitsberechnung lautete: Lohnt sich ein Solar-Akku?
Das Ergebnis lautet definitiv "Ja". Trotzdem sollten Sie bei der Planung folgende Punkte bedenken:

  • Der erste Schritt zur Auslegung ist Ihr jährlicher Stromverbrauch.
  • Der zu erwartende Ertrag der Module sollte ca. 30% über dem Verbrauch liegen. Erst damit ist größere Autarkie möglich.
  • Überdimensionierung ist bei Photovoltaikmodulen und Speicher sinnvoll!
  • Größere Autarkie ermöglich mehr Einsparung beim Stromeinkauf.
  • Verhaltensänderungen können die Autarkie verbessern.
  • Preise der Speicher werden weiter fallen
  • Technologien wie eine Wärmepumpe mit Niedrigenergieheizung können Ihr Energiekonzept optimieren
  • Sparen Sie nicht bei den Modulen. Eine aktuelle Studie der Firma E3-DC zeigt auf, dass eine zu kleine Auslegung an Modulen der häufigste Fehler bei der Auslegung ist.

https://www.youtube.com/watch?v=PD_DhFemoxk

3. Zukunft von Stromspeichern und aktuelle Motivation der Käufer

Sicherlich sind zwei Entwicklungen besonders ausschlaggebend für die Zukunft von Photovoltaik-Akkus:

  1. der Strompreis
  2. und der Anschaffungspreis der Batterie.

In den vergangenen Jahren ist der Strompreis stets gestiegen und das wird sich in den kommenden Jahren wahrscheinlich fortsetzen. Und je höher die Strompreise steigen, desto rentabler wird der Einsatz von Stromspeichern.

Wenn dann die Preise für Solar-Akkus durch technologischen Fortschritt und Massenproduktion sinken, können diese Speicher Photovoltaikanlagen noch wirtschaftlicher machen. 

Um 70 Prozent erhöhte sich der Absatz 2015. „Wir glauben, dass sich der Markt im Zwei-Jahres-Turnus verdoppeln wird“, sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar)

3.1. Interessant: Die Wirtschaftlichkeit war nie der wichtigste Grund für einen Solar-Akku

Um herauszufinden, aus welchem Grund Solarspeicher gekauft werden, starteten wir folgende Umfrage: „Würden Sie einen Solar-Akku kaufen?“: Diese Frage wurde Photovoltaikanlagenbesitzern und welchen die es demnächst werden wollen, gestellt. Das Ergebnis der Umfrage macht klar: Das Interesse an Solarspeichern ist groß. Aber die Frage nach der Rendite der Akkus steht erstaunlicherweise weniger im Fokus als man erwarten würde.

Umfrage-Ergebenis: Würden Sie einen Solar-Akku kaufen?

Würden PV-Anlagen-Besitzer in einen Solar-Akku investieren, selbst wenn das unter Umständen die Rentabilität der Photovoltaikanlage mindern würde?

  • Mit 45% gaben fast die Hälfte aller Befragten an, dass sie sich für den Kauf eines Solarspeichers interessieren, selbst wenn das die Rendite der bestehenden PV-Anlage leicht mindern würde. Mit anderen Worten: Der Wunsch nach unabhängiger Stromproduktion, der Umweltschutz und andere gute Gründe sind offensichtlich stärker als reine Renditeerwägungen beim Erwerb einer Solarbatterie. Die Rendite ist also kein K.O.-Kriterium.
  • Weitere 36% der Teilnehmer gaben an, dass Sie erst noch auf fallende Preise warten möchten, da Sie keine Minderung der Gesamtrendite der Photovoltaikanlage in Kauf nehmen würden. Nur knapp 19% interessieren sich momentan überhaupt nicht für einen Solar-Akku.
  • Über 80% bekunden also großes Interesse am Erwerb eines Solar-Akkus. Das sind gute Nachrichten: Denn Stromspeicher werden der Solarbranche wieder auf die Füße helfen, nachdem es in den letzten Jahren mit der Einspeisevergütung und synchron dazu mit der Photovoltaik-Nachfrage bergab ging. Außerdem sind die Akkus ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von den Stromkonzernen und deren teilweise nicht nachvollziehbarer Preisgestaltung.

3.2. Aktuelle Motivation für den Kauf von Solarakkus

  • 85% der Käufer wollen sich gegen künftige Erhöhungen der Strompreise absichern
  • 57% sind besonders an der Technologie interessiert
  • ca. 80% haben außerdem den Wunsch zur Energiewende beizutragen!

Die Umfrage der im Rahmen des Speichermonitorings der RWTH zeigt also, dass speziell Betreiber mit großem Interesse an Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit die Entwicklung der Speicher vorantreiben!

3.3. 2014 Das war einmal: Experten-Interview als Photovoltaik-Akkus noch nicht wirtschaftlich waren

Porträt Volker Quaschning (© Wikipedia)Zur Rentabilität von Solar-Akkus befragt man am besten einen Experten. Professor Volker Quaschning ist einer der bekanntesten Experten auf dem Gebiet der regenerativen Energien und der Photovoltaik. Wir befragten ihn Mitte 2014 zu Solarspeichern.

Solaranlagen-Portal.de: Laut einer Umfrage von EuPD Research erwägen rund 90% aller Photovoltaikanlagen-Besitzer die Nachrüstung eines Solar-Akkus. Woran scheitert derzeit die Umsetzung?

Quaschning: Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen befinden sich immer noch am Anfang der Entwicklung. Die Kosten sind noch relativ hoch, sodass meist ein System ohne Speicher bei der Wirtschaftlichkeit besser abschneidet. Auch technologisch sind bei den Speichern noch Verbesserungen möglich. Schließlich ist das Förderprogramm für viele Kunden nicht wirklich attraktiv. Mit sinkenden Preisen für die Batteriesysteme wird künftig der Markt aber schnell wachsen.

Solaranlagen-Portal.de: Es gibt verschiedene Technologien um Solarstrom zu speichern. Welche Systeme haben Ihre Einschätzung nach das größte Zukunftspotenzial?

Quaschning: Wir brauchen langlebige und wartungsfreie Systeme. Aus heutiger Sicht hat da die Lithiumbatterie die Nase vorne. Deren Kosten müssen aber noch spürbar fallen. Mittelfristig haben auch thermische Speicher ein großes Potenzial. Diese sind vergleichsweise preiswert und können Überschüsse der Photovoltaikanlage günstig speichern und damit Brennstoffe bei der Heizungsanlage einsparen.

Das vollständige Interview mit Professor Quaschning können Sie hier lesen.

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Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de