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Eine normal große Photovoltaikanlage kostet derzeit zwischen 7.000 und 10.000 Euro. So viel Geld haben viele nicht auf der hohen Kante und selbst wenn sie es haben, ist es manchmal sogar günstiger die Photovoltaikanlage zu finanzieren als bar zu zahlen.

So werden viele private Photovoltaikanlagen über einen Kredit finanziert. Weil die staatliche Einspeisevergütung über das EEG eine Sicherheit ist, finanzieren viele Banken eine PV-Anlage zu 100 Prozent, ganz ohne Eigenkapital wie das bei einer Hausfinanzierung üblich ist.

Im Folgenden erklären wir Ihnen die verschiedenen vergünstigten Förder-Kredite zur Photovoltaik-Finanzierung und zeigen welche Kredite, Darlehen oder Zuschüsse möglich sind.

1. Tipp: KfW-Förderkredite zur Photovoltaik-Finanzierung 

Der Klassiker der Photovoltaik-Finanzierung ist der zinsgünstige KfW-Kredit (Kreditanstalt für Wiederaufbau), der schon seit 1999 Solaranlagen über das 100.000-Dächer-Programm mit Bundesmitteln unterstützte. 

Privatpersonen, Firmen oder Organisationen können einen Photovoltaik-Kredit mit einem effektiven Jahreszins zwischen 1,05% und 7,82% erhalten (je nach Bonität). Die so zur Verfügung gestellten Mittel können für die Anschaffung oder die Erweiterung einer Photovoltaikanlage verwendet werden. Die Investition kann komplett ohne Eigenmittel bis zu 50 Mio. Euro der Nettoinvestitionskosten (ohne Mehrwertsteuer) finanziert werden.

1.1. Konditionen

  • Die Mindestlaufzeit beträgt generall 2 Jahre
  • bis zu 100 % Ihrer Investitionskosten
  • 100 % Auszahlung
  • abrufbar innerhalb von 12 Monaten nach Zusage wahlweise in einer Summe oder in Teilbeträgen
  • Bereitstellungsprovison 0,25 % pro Monat beginnend 1 Monat und 2 Bankarbeitstage nach Zusage

1.2. Vorgehensweise 

  1. Die KfW empfiehlt zuerst die Photovoltaikanlage zu planen und mit dem Angebot oder Kostenvoranschlag dann zur Bank vor Ort zu gehen.
  2. Dort wird ein Kreditantrag ausgefüllt und an die KfW gesandt. (Sollte Ihre Bank den KfW-Antrag nicht bearbeiten, wenden Sie sich einfach an eine andere Bank.)
  3. Die KfW prüft den Antrag und teilt das Ergebnis Ihrer Bank mit.
  4. Nach Genehmigung der Summe kann die Installation der Solaranlage beauftragt werden und die KfW zahlt die Gelder nach Bedarf aus. 

Der KfW-Förderkredit zur Finanzierung einer Photovoltaikanlage läuft unter dem Programm 270.

2. Tipp: KfW-Förderkredit zur Finanzierung eines Photovoltaik-Batteriespeichers

Für bestehende oder neu installierte Photovoltaikanlagen wird zur Erhöhung des Eigenverbrauchs oftmals zusätzlich ein Photovoltaik-Batteriespeicher installiert. Doch diese Speichersyteme sind noch relativ teuer. Daher bietet die KfW auch Förderkredite für Solar-Akkus.

Dieser Förderkredit gilt für neue Solaranlagen so wie für die Nachrüstung eines Solar-Speichers bei vorhandenen Anlagen.

Die Förderung besteht aus zwei Komponenten:

  • einem zinsgünstigen Kredit der KfW
  • und einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Für Photovoltaikanlagen, welche ab 01.01.2013 installiert wurden oder in Zukunft installiert werden, kann solch ein Förderkredit beantragt werden. Der effektive Jahreszins beträgt zwischen 1,00% und 7,82% (je nach Bonität).

2.1. Tilgungszuschuss

Durch den Tilgungszuschusss wird die Rückzahlungssumme reduziert und die Photovoltaik-Kreditlaufzeit verkürzt. 

Um in den Genuss der Förderung für einen Photvoltaik-Batteriespeicher in Form des Tilgungszuschusses zu kommen, muss man leider in den sauren Apfel beißen und den Weg über den Förder-Kredit gehen, selbst wenn dies aufgrund von vorhandenem Eigenkapital nicht nötig wäre. Dennoch wird sich dieser "Umweg" über die Finanzierung in den meisten Fällen lohnen

Wenn Sie sich für ein Solarspeicher interessieren und eine Förderung erhalten möchten, sollten Sie sich mit der Antragstellung beeilen. Es kann gut sein, dass die im 4. Quartal 2016 zurückgewiesenen Anträge im Januar eine starke Nachfrage für die neue Förderrunde auslösen Der Fördermittelrahmen könne damit 2017 erneut gesprengt werden, was einen Förderstopp bedeuten würde.

Read more: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/kfw-gewhrt-wieder-frderung-fr-photovoltaik-speicher_100025536/#ixzz4cjYIoelw

Antragszeitraum Höhe Tilgungszuschuss
bis 30.06.2017 19%
 01.07.2017 - 31.12.207 16% 
 01.01.2018 - 30.06.2018 13% 
 01.07.2018 - 31.12.2018 (Ende des Förderprogramms) 10% 

1.1. Konditionen

  • Die Mindestlaufzeit betraägt generall 2 Jahre
  • bis zu 100 % Ihrer Investitionskosten
  • 100 % Auszahlung
  • abrufbar innerhalb von 12 Monaten nach Zusage wahlweise in einer Summe oder in Teilbeträgen

1.2. Vorgehensweise 

  1. Die KfW empfiehlt zuerst die Photovoltaikanlage zu planen und mit dem Angebot oder Kostenvoranschlag dann zur Bank vor Ort zu gehen.
  2. Dort wird ein Kreditantrag ausgefüllt und an die KfW gesandt. (Sollte Ihre Bank den KfW-Antrag nicht bearbeiten, wenden Sie sich einfach an eine andere Bank.)
  3. Die KfW prüft den Antrag und teilt das Ergebnis Ihrer Bank mit.
  4. Nach Genehmigung der Summe kann die Installation der Solaranlage beauftragt werden und die KfW zahlt die Gelder nach Bedarf aus. 

Der KfW-Förderkredit zur Finanzierung von Photovoltaik-Batteriespeichern läuft unter dem Programm 275.

3. Tipp: Umweltorientierte Kreditinstitute

Auch andere Banken unterstützen Sie bei der Finanzierung Ihrer Photovoltaikanlage. Schließlich ist den Banken bewusst, dass die Installation aufgrund aktueller Förderungen und des Wertzuwachses Ihres Hauses eine sichere Investition darstellt. Hier eine Auswahl der Banken, welche aktuell durch zinsgünstige Kredite fördern.

3.1. Umweltbank

Die UmweltBank ist eine Direktbank ohne Filialnetz. Das Programm zur Solarfinanzierung der UmweltBank lehnt sich an das ausgelaufene KfW-Programm „Solarstrom erzeugen“ an. Es bietet attraktive Konditionen für Solar-Projekte. Das Förderprogramm bietet Finanzierungen für ein Kreditvolumen zwischen 20.000 und 100.000 Euro je Projekt und Kreditnehmer. Im ersten Jahr kann auf die Tilgung verzichtet werden. Die Umweltbank bietet den Kredit nicht nur für eigene Dächer sondern auch für gepachtete Dachflächen an.

Als Sicherheit verlangt die Umweltbank eine Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlage und ein Abtreten der Einspeisevergütung. Bevor die Höhe des Kredits bestimmt wird, überprüft die Umweltbank die Ertragslage Ihrer PV-Anlage. Die Laufzeit beträgt 10 bis 18 Jahre. Der jährliche Effektiv-Zins beträgt 3,51%.

Auf der Webseite der UmweltBank gibt es den Kreditantrag online.

3.2. PV-Finazierung der GLS-Bank

Die GLS-Bank betreibt bundesweit sozial-ökologische Bankgeschäfte. Die GLS-Bank bietet eine Photovoltaik-Finanzierung ausschließlich für Privatleute an. Die Solaranlage darf sich sowohl auf dem eigenen und auch auf einem fremden Gebäude befinden.

  • Die Höhe des Kredits liegt minimal bei 10.000 Euro und maximal bei 100.000 Euro.
  • Die maximale Laufzeit liegt bei 20 Jahren.
  • Als Sicherheit dient der Bank das Abtreten der Einspeisevergütung bei Nichtzahlen der Raten.
  • Das erste halbe Jahr ist tilgungsfrei.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite der GLS-Bank.

Photovoltaik-Finanzierungsmöglichkeiten bieten auch der ÖkoKredit der EthikBank, der Solarkredit der Süd-West-Kreditbank und viele weitere Kreditinstitute auf dem Markt. 

3.3. Finanzierungskredit bei der Hausbank

Eine weitere Möglichkeit eine Solaranlage zu finanzieren ist der Immobilienkredit. Diese Variante eignet sich für Hauseigentümer, die weitgehend schuldenfrei sind und die eine größere Photovoltaikanlage bauen. Für Immobilienkredite wird Ihre Hausbank die erste Anlaufstelle sein. Die Grundschuld wird bei diesem Kredit ins Grundbuch eingetragen (Kosten von ca. 100 bis 500 Euro - je nach Summe). Lohnen kann sich der Immobilienkredit gegenüber den speziellen PV-Krediten, weil die Zinsen momentan recht günstig sind und eine lange Laufzeit mit Zinsbindung vereinbart werden kann. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren ist ein Zinssatz von wenigen Prozent möglich.

Bei kleineren Kreditsummen reicht der Bank meist die Abtretung der Einspeisevergütung als Sicherheit aus. Bei größeren Solaranlagen mit einem Kreditrahmen über 50.000 Euro fordern die Kreditgeber mehr Sicherheiten und eine hohe Bonität des Antragstellers. In Ausnahmefällen verlangen die Banken auch einen Grundbucheintrag zur Sicherheit der Finanzierung.

 

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de