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Förderung von Solaranlagen: Das sollten Sie wissen!

Inhaltsverzeichnis:
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Wenn Sie eine Photovoltaik- oder Solaranlage anschaffen wollen, können Sie verschiedene Förderungen nutzen. Später bei den Betriebskosten können Förderungen ebenfalls zum Tragen kommen. Die Einspeisevergütung spielt dann für den von Ihnen produzierten Strom noch eine wichtige Rolle. Wir erklären Ihnen hier, welche Förderungsmöglichkeiten für Solar- und Photovoltaikanlagen es im Jahr 2022 gibt und wie Sie diese beantragen können.

Vorab - die wichtigsten Fördermaßnahmen sind:

  1. Förderkredite & Förderprogramme der Bundesländer
  2. die Einspeisevergütung
  3. Steuervorteile bei der Abschreibung

Es gibt also drei Arten der Förderung von PV-Analgen. Zum einen die Investitionsförderung (für die Anschaffung). Dazu gehören die Förderkredite, so wie Förderprogramme der Bundesländer. Zum anderen gibt es die „betriebliche“ Förderung. Die Erzeugung Ihres Solarstroms wird also gefördert, was über die Einspeisevergütung erfolgt. Steuervorteile sind dann der dritte Teil, wie Solaranlagen "gefördert" werden. Hier kann durch die richtige Form der Abschreibung Geld gespart werden.

Gehen wir jetzt einmal auf die drei Bereiche genauer ein.

1. Wo erhält man Förderkredite für Photovoltaik-Anlagen?

Förderkredite für die Finanzierung der Photovoltaik-Anlage sind für viele Hausbesitzer eine große Hilfe. Zum einen hat schließlich nicht jeder das nötige „Kleingeld“ mal eben auf der hohen Kante. Und zum anderen kann es unter Umständen sogar günstiger sein, die Anlage zu finanzieren, statt sie direkt vollständig zu bezahlen.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) stellt als Förderbank des deutschen Staates sehr zinsgünstige Kredite für bestimmte zukunftsfähige Bauprojekte bereit. Je nach Situation und Projekt können Sie so bis zu 100 Prozent der Investitionskosten finanzieren und brauchen keine eigenen Mittel zur Anzahlung. Da das Thema „Förderkredite für Solaranlagen“ ein wenig komplexer ist, haben wir ihm einen eigenen Artikel gewidmet.

Tatsächlich müssen diese Förderkredite jedoch nicht zwingend die besten Konditionen bieten, weshalb man bei anderen Banken oder noch einfacher, bei unabhängigen Finanzberatern nachfragen sollte, welche Konditionen man dort erhält. Genauere Informationen zu den einzelnen Krediten, so wie eine Vergleichsmöglichkeit für eine Photovoltaik Finanzierung" >Photovoltaik-Finanzierung finden Sie auf dieser Seite.

Hier klicken, für Info zu PV-Finanzierungen

2. Welche Förderungen gibt es für Photovoltaikanlagen & Speicher?

Wenn Sie Strom mit Ihrer Solaranlage produzieren, haben Sie generell zwei Möglichkeiten:

  1. Sie speisen den Strom in das öffentliche Netz ein und bekommen dafür eine Einspeisevergütung.
  2. Sie speichern die Energie in einem Solar-Akku oder Photovoltaik-Speicher und nutzen Sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Bisher waren die Photovoltaik-Speicher sehr teuer und damit meist nicht wirtschaftlich zu nutzen. In den letzten Jahren sind jedoch die Preise für Solar-Akkus deutlich gesunken. Außerdem wurden Photovoltaikanlagen mit Solarstromspeicher in einigen Bundesländern finanziell unterstützt. Nach und nach sind diese Förderungen weggefallen

Manche dieser Zuschüsse können Sie nur dann in Anspruch nehmen, wenn Sie gleichzeitig zum Speicher auch eine neue Photovoltaikanlage bauen. Andere Länderzuschüsse können auch bei Nachrüstungen von bestehenden Anlagen beantragt werden. Informieren Sie sich deshalb gründlich, was für Sie infrage kommt und ob sich vielleicht auch die Nachrüstung lohnt. 

In einigen Bundesländern oder sogar einzelnen Städten gibt es jedoch weiterhin Zuschüsse und Förderungen für Solaranlagen. Auch manche Stromanbieter haben eigene Solaranlagen-Förderprogramme. Diese regionalen Förderungen im Einzelnen aufzulisten und aktuell zu halten, würde hier den Rahmen sprengen. Es lohnt sich jedoch, rechtzeitig bei der Gemeinde nachzufragen, welche Förderungsprogramme sie nutzen können. Auch die Fachfirmen für Solaranlagen in der Region sind hier gute Ansprechpartner. Diese halten ihre Informationen immer ganz aktuell, weil Förderungen natürlich wichtige Verkaufsargumente sind.

2.1. Welche Photovoltaik-Förderung gibt es in Berlin?

Aktuell ist in Berlin das Solar-Plus-Programm zur Förderung von Photovoltaik-Speichern und einigen PV-Anlagen aktiv.

Man erhält einen Zuschuss für den Kauf eines Photovoltaik-Speichers. Außerdem gibt es eine Unterstützung für PV-Systeme, welche an einer Fassade auf einem Gründach oder an denkmalgeschützten Häusern installiert werden. Folgende Fördersätze gelten bei Batteriespeichern:
  • In Ein- oder Zweifamilienhäusern:
    300 Euro / kWh Speicherkapazität, maximal 15.000 Euro
  • In Mehrfamilienhäusern:
    bis zu 65% der Anschaffungs- und und Installationskosten, maximal 30.000 Euro

Bei Photovoltaikanlagen gelten diese Förderungen:

  • Auf Denkmalgeschütztem Gebäude:
    Mehrkosten gegenüber Standard-PV-Anlage - bis zu 65%
  • PV-Fassadenanlage oder Gründachanlage:
    Mehrkosten gegenüber Standard-PV-Anlage - bis zu 65%

Zusätzlich werden gefördert:

  • Erstberatung beim Steuerberater: pauschal mit 226,10 Euro
  • Erstellung eines Dachgutachtens und die Kosten für den Umbau von Messplätzen: bis zu 65%

Die genaue Übersicht und den Ablauf der Förderung kann man auf der folgenden Webseite einsehen: https://www.ibb-business-team.de/solarplus/ 

2.2. Welche Photovoltaik-Förderung gibt es in Baden-Württemberg?

Baden-Württemberg fördert aktuell E-Fahrzeuge und die zugehörige Wallbox.

  • 1.000 Euro erhalten Sie im Rahmen des BW-e-Solar-Gutscheins, wenn Sie ein neues Elektrofahrzeug kaufen oder leasen und gleichzeitig eine Photovoltaikanlage betreiben.
  • 500 Euro erhalten Sie zusätzlich für die Installation einer Wallbox.  

Antragsberechtigt sind laut Webseite des Förderprogramms "juristische Personen, offene Handelsgesellschaften (OHG) und Personengesellschaften, die in Baden-Württemberg ein Elektrofahrzeug erwerben sowie zulassen und damit überwiegend in Baden-Württemberg verkehren."

Infos zum Förderprogramm erhalten Sie hier: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/elektromobilitaet/foerderung-elektromobilitaet/bw-e-solar-gutschein/ 

2.3. Welche Photovoltaik-Förderung gibt es in Mecklenburg-Vorpommern?

Das Bundesland hat seit November 2022 eine Förderung für die Anschaffung und Installation von Mini-Solaranlagen / Balkonsolaranlagen. Privat­personen oder Mieter in Wohn­gebäuden, so wie Wohneigen­tümer mit Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern sind förderberechtigt. Die Förderhöhe beträgt 500 EUR pro stecker­fertiger PV-Anlage und Wohnungs­einheit. Hier geht es zur Webseite der Förderung für Mini-Solaranlagen in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Bundesland fördert außerdem Maßnahmen zur Energieeinsparung und Nutzung regenerativer Energien mit bis zu 20.000€. Antragsberechtigt sind: 

  • Unternehmen der gewerb­lichen Wirtschaft, Genossen­schaften und Contracting-Unternehmen, Vereine, Verbände, Stiftungen; gemeinwoh­lorientierte Gesell­schaften, Körper­schaften und Anstalten öffentlichen Rechts bei wirtschaft­licher Betätigung

Genau Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier: https://www.lfi-mv.de/foerderfinder/klimaschutzprojekte-in-wirtschaftlich-taetigen-organisationen/ 

2.4. Welche Photovoltaik-Förderung gibt es in NRW?

In NRW gibt es die "Förderung von Umsetzungskonzepten Elektromobilität". Gefördert werden hier wie es der Name schon sagt Umsetzungskonzepte für den Bereich Elektromobilität, also Ladeinfrastruktur, Lastenfahräder, Netzanschlüsse usw. Förderberechtigt sind unter anderem Eigentümer von Mietgebäuden mit mindestens vier Wohneinheiten. Bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben können gefördert werden.

Genaue Informationen entnehmen Sie dieser offiziellen Webseite.

2.5. Welche Photovoltaik-Förderung gibt es in Schleswig-Holstein?

Das Förderprogramm „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger“ wird im Januar 2023 neu gestartet. Gefördert werden unter andrem
  • Wärmepumpen mit bis zu 2000€,
  • Solarthermieanlagen & Biomasseheizungen (bis zu 900€).
  • Photovoltaik-Balkonanlagen mit einer Mindestleistung des Wechselrichters von 250 Watt und einer Höchstleistung von 600 Watt. Die Förderhöhe beträgt 200 Euro.
  • Batteriespeicher, Batteriemanagementsysteme mit 750 Euro.
  • Eine Wallbox mit mindestens 11 Kilowatt Ladeleistung pro Ladepunkt. "Voraussetzung hierfür ist die Installation an Stellplätzen bestehender Wohneinheiten mit mindestens drei Wohneinheiten in Schleswig-Holstein."
Alle Informationen zum Förderprogramm in Schleswig-Holstein finden Sie hier.

2.6. Welche Förderungen für Solarenergie gibt es in Kommunen?

Einige Städte fördern Photovoltaikanlagen und / oder Speicher. Sie sollten sich auf jeden Fall in Ihrer Verwaltung erkundigen, ob eine aktuelle Fördermaßnahme vorliegt, da wir hier nur eine Auswahl präsentieren und sich deutschlandweit die Fördersituation in Städten regelmäßig verändert.

Stadt Förder-Maßnahme für: Link
Aachen kleine Photovoltaikanlagen bis 10 kW Zur Webseite der Förderung in Aachen
Bonn Balkonanlagen, netzgekoppelte Anlagen bis 30 kW Förderprogramm Photovoltaik - Bonn
Darmstadt Installation von Aufdach- bzw. Fassaden-Photovoltaikanlagen und Mini- PV-Anlagen/ „Balkonmodulen“ im Stadtgebiet. Förderprogramm Darmstadt
Düsseldorf "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf"  - Förderung von PV-Anlagen für Neu- und Altbauten Förderprogramm - Düsseldorf
Freiburg Förderprogramm "Klimafreundlich wohnen". Förderung für Batteriespeicher aus Lithium-Ionen-Zellen, beim Kauf einer neuen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge. Förderung Photovoltaik - Freiburg
Jena „Richtlinie der Stadt Jena zur Förderung der Solarstromerzeugung". Gefördert werden steckerfertige Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung mit Strom mit einer maximalen Leistung der Gesamtanlage von 600 Watt ab Ausgang Wechselrichter. Webseite zum PV-Förderprogramm der Stadt Jena
Köln Förderprogramm "Klimafreundliches Wohnen". 250€ / kWp von neuen Photovoltaikanlagen.
Batteriespeicher mit 150€ / kWh Kapazität. 
Steckersolargeräte.
"Klimafreundliches Wohnen" - Köln
München "Münchner Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude". Gefördert werden die energetischen Sanierung, Einbau von Wärmepumpen, Solarthermieanlagen und die Installation von netzgekoppelten und steckerfertigen Photovoltaikanlagen.

PDF der Stadt München zum Förderprogramm

Förderprogramm der Stadt München

Münster "Klimafreundliche Wohngebäude der Stadt Münster". Gefördert werden Lithioum-Ionen-Akkus pauschal mit 750  bis zu 1.500 Euro. (Neustart des Programms ab 01.01.2023) Photovoltaik Förderprogramm der Stadt Münster
Stuttgart "Stuttgarter Solaroffensive". Gefördert werden begleitende Maßnahmen bei der Installation von PV-anlagen an Dach‐ und Fassaden, Anschlusskosten für Balkon-Solarmodule, die Errichtung von Stromspeichern bei neuen PV-Anlagen
und Elektro‐Ladeinfrastruktur.
Webseite der Solaroffensive

(Stand 11/2022)

3. Photovoltaik-Förderung durch die Einspeisevergütung

Ohne die Einspeisevergütung hätte es in Deutschland den ersten Photovoltaik-Boom der letzten Jahre wohl nicht gegeben. Diese Form der Solar-Förderung macht Photovoltaikanlagen auch heute noch zusätzlich rentabel.

Photovoltaik-Förderungen bringen bares Geld (© Solaranlagen-Portal.de)Das Prinzip der Einspeisevergütung ist relativ einfach: Nicht selbst verbrauchter Strom aus der Solaranlage wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und 20 Jahre lang vergütet.

Diese Förderung wird von allen Steuerzahlern über die EEG-Umlage finanziert und monatlich weiter abgesenkt. Vor einigen Jahren hat man so noch eine bedeutend höhere Einspeisevergütung pro Kilowattstunde Strom erhalten. Allerdings waren dafür die Photovoltaikanlagen in der Anschaffung noch deutlich teurer. Ausgezahlt werden die Einspeisevergütungen vom lokalen Stromnetzbetreiber.

Der Eigenverbrauch von Solarstrom ist 2022 trotz gestiegener Einspeisevergütung in der Regel wirtschaftlicher als die Einspeisung ins Stromnetz. Das hat vor allem damit zu tun, dass der Strompreis immer noch viel höher liegt als das, was Sie beim Einspeisen bekommen. Sie speisen also den Strom ins Netz ein, bekommen die Vergütung und müssen später wieder Strom aus dem Netz zu höheren Preisen beziehen. Laut Dr. Andreas Piepenbrink (Info-PDF hier) ist seit 2017 der Eigenverbrauch von erzeugtem Solarstrom bereits fast dreimal so wirtschaftlich, als den Strom einzuspeisen. Besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe oder mit Elektromobilität erhöht sich die Wirtschaftlichkeit. Deshalb gibt es inzwischen auch Förderungen für Solarspeicher (siehe unten), die den Eigenverbrauch weiter erhöhen. Weitere Tipps zur Steigerung des Eigenverbrauchs finden Sie hier.

Weitere Details über die Einspeisevergütung haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

4. Steuervorteile und Abschreibung

Zusätzlich zu den direkten Zuschüssen, Förderkrediten und der Einspeisevergütung können Sie auch bei den Steuern noch einmal ordentlich Geld mit Ihrer Photovoltaikanlage sparen.

Generell sollten Sie sich mit dem Thema Steuern etwas genauer beschäftigen, wenn Sie eine Solaranlage planen. Sie gelten dann nämlich als Stromerzeuger und damit als (Klein-)Unternehmer, und das hat Folgen für Ihre Steuererklärung.

Zu diesem Thema haben wir Ihnen hier einen ausführlichen Informationstext zusammengestellt. Dort erfahren Sie unter anderem auch, wie Sie die Mehrwertsteuer beim Kauf Ihrer Solaranlage erstattet bekommen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen in Kürze

Welche Förderungen gibt es für Photovoltaikanlagen?

Die 5 wichtigsten Fördermaßnahmen sind: 1. zinsverbilligte Kredite 2. die Einspeisevergütung 3. Förderungen für Photovoltaik Speichersysteme 4. Zuschüsse  5. Steuervorteile bei der Abschreibung. Zu jedem dieser Punkte erhalten Sie wichtige Informationen, wenn Sie hier weiterlesen.

Wie erhalte ich günstige Kredite für eine PV-Anlage?

Neben einigen Hausbanken gewährt die KfW (Förderbank des deutschen Staates) gibt sehr zinsgünstige Kredite für bestimmte zukunftsfähige Bauprojekte (darunter auch Photovoltaik). Dem Thema „Förderkredite für Solaranlagen“ haben wir hier einen eigenen Artikel gewidmet. 

Ist Eigenverbrauch oder Einspeisung für Photovoltaikanlagen wirtschaftlicher?

Der Eigenverbrauch ist trotz Einspeisevergütung deutlich wirtschaftlicher als die Einspeisung ins Stromnetz. Das hat vor allem damit zu tun, dass der Strompreis höher liegt als das, was Sie beim Einspeisen bekommen. Sie speisen Strom ins Netz ein, bekommen die Vergütung, müssen aber später Strom aus dem Netz zu höheren Preisen beziehen.


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