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Wenn Sie eine Photovoltaik- oder Solaranlage anschaffen wollen, können Sie verschiedene Förderungen nutzen. Auch später bei den Betriebskosten können Förderungen zum Tragen kommen. Dazu ist vor allem die Einspeisevergütung für den von Ihnen produzierten Strom wichtig. Vielleicht haben Sie davon schon gehört. Wir erklären Ihnen, welche Förderungsmöglichkeiten für Solar- und Photovoltaikanlagen es im Jahr 2021 gibt und wie Sie sie beantragen können.

Vorab - die wichtigsten Fördermaßnahmen sind:

  1.  zinsverbilligte Kredite
  2. die Einspeisevergütung
  3. Förderungen für Photovoltaik Speichersysteme
  4. Zuschüsse 
  5. und Steuervorteile bei der Abschreibung

1. Förderkredite für Photovoltaik-Anlagen

Förderkredite für die Finanzierung der Photovoltaik-Anlage sind für viele Hausbesitzer eine große Hilfe. Zum einen hat schließlich nicht jeder das nötige „Kleingeld“ mal eben auf der hohen Kante. Und zum anderen kann es unter Umständen sogar günstiger sein, die Anlage zu finanzieren, statt sie direkt vollständig zu bezahlen.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) stellt als Förderbank des deutschen Staates sehr zinsgünstige Kredite für bestimmte zukunftsfähige Bauprojekte bereit. Je nach Situation und Projekt können Sie so bis zu 100 Prozent der Investitionskosten finanzieren und brauchen keine eigenen Mittel zur Anzahlung.

Da das Thema „Förderkredite für Solaranlagen“ ein wenig komplexer ist, haben wir ihm einen eigenen Artikel gewidmet. Genauere Informationen zu den einzelnen Krediten und zum Antrag finden Sie hier.

2. Photovoltaik-Förderung durch die Einspeisevergütung

Ohne die Einspeisevergütung hätte es in Deutschland den ersten Photovoltaik-Boom der letzten Jahre wohl nicht gegeben. Diese Form der Solar-Förderung macht Photovoltaikanlagen auch heute noch zusätzlich rentabel.

Photovoltaik-Förderungen bringen bares Geld (© Solaranlagen-Portal.de)Das Prinzip der Einspeisevergütung ist relativ einfach: Nicht selbst verbrauchter Strom aus der Solaranlage wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und 20 Jahre lang vergütet.

Diese Förderung wird von allen Steuerzahlern über die EEG-Umlage finanziert und monatlich weiter abgesenkt. Vor einigen Jahren hat man so noch eine bedeutend höhere Einspeisevergütung pro Kilowattstunde Strom erhalten. Allerdings waren dafür die Photovoltaikanlagen in der Anschaffung noch deutlich teurer. Ausgezahlt werden die Einspeisevergütungen vom lokalen Stromnetzbetreiber.

Der Eigenverbrauch von Solarstrom ist 2021 trotz Einspeisevergütung deutlich wirtschaftlicher als die Einspeisung ins Stromnetz. Das hat vor allem damit zu tun, dass der Strompreis immer noch viel höher liegt als das, was Sie beim Einspeisen bekommen. Sie speisen also den Strom ins Netz ein, bekommen die Vergütung und müssen später wieder Strom aus dem Netz zu höheren Preisen beziehen. Laut Dr. Andreas Piepenbrink (Info-PDF hier) ist seit 2017 der Eigenverbrauch von erzeugtem Solarstrom bereits fast dreimal so wirtschaftlich, als den Strom einzuspeisen. Besonders in Kombination mit einer Wärmepumpe oder mit Elektromobilität erhöht sich die Wirtschaftlichkeit. Deshalb gibt es inzwischen auch Förderungen für Solarspeicher (siehe unten), die den Eigenverbrauch weiter erhöhen. Weitere Tipps zur Steigerung des Eigenverbrauchs finden Sie hier.

Weitere Details über die Einspeisevergütung haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

3. Förderungen für Photovoltaik-Speicher

Wenn Sie Strom mit Ihrer Solaranlage produzieren, haben Sie generell zwei Möglichkeiten:

  1. Sie speisen den Strom in das öffentliche Netz ein und bekommen dafür eine Einspeisevergütung.
  2. Sie speichern die Energie in einem Solar-Akku oder Photovoltaik-Speicher und nutzen Sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Bisher waren die Photovoltaik-Speicher sehr teuer und damit meist nicht wirtschaftlich zu nutzen. In den letzten Jahren sind jedoch die Preise für Solar-Akkus deutlich gesunken. Außerdem werden Photovoltaikanlagen mit Solarstromspeicher in einigen Bundesländern finanziell unterstützt. Die deutschlandweite KfW-Förderung für Solar-Akkus ist leider 2018 ausgelaufen. Doch die Bundesländer leisten hier noch einiges. Für Details sollten Sie sich bei Ihrer Gemeinde informieren. Wir stellen Ihnen jedoch einige Beispiele vor:

  • in Berlin werden Stromspeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaik-Anlage gefördert. Bis zu 15.000 Euro Zuschuss pro Vorhaben sind möglich.
  • In Rheinland-Pfalz werden Stromspeicher für Privatpersonen mit bis zu 1000 Euro gefördert. Vereine, Schulen, Unternehmen, Kommunen oder karitative Organisationen können bis zu 10.000 Euro beantragen.
  • In Sachsen werden Stromspeicher für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 30 kWp gefördert. Sie bekommen einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 5000 Euro).
  • In Schleswig-Holstein werden Stromspeicher und Wallboxen für Privatpersonen gefördert, die den Gegenstand nicht wirtschaftlich nutzen. Bis zu 1200 Euro oder 75 % der Kosten können übernommen werden.

Manche dieser Zuschüsse können Sie nur dann in Anspruch nehmen, wenn Sie gleichzeitig zum Speicher auch eine neue Photovoltaikanlage bauen. Andere Länderzuschüsse können auch bei Nachrüstungen von bestehenden Anlagen beantragt werden. Informieren Sie sich deshalb gründlich, was für Sie infrage kommt und ob sich vielleicht auch die Nachrüstung lohnt.
Ausführliche Informationen zu der Förderhöhe und zu Voraussetzungen bei der Förderung der Solarspeicher finden Sie hier.

3.1. Weitere Zuschüsse und Solar-Förderungen in den Bundesländern

In einigen Bundesländern oder sogar einzelnen Städten gibt es weitere Zuschüsse und Förderungen für Solaranlagen. Auch manche Stromanbieter haben eigene Solaranlagen-Förderprogramme. Dazu gehören zum Beispiel die EWS Elektrizitätswerke Schönau, die im Kreis Lörrach Photovoltaikanlagen fördern.

Diese regionalen Förderungen im Einzelnen aufzulisten und aktuell zu halten, würde hier den Rahmen sprengen. Es lohnt sich jedoch, rechtzeitig bei der Gemeinde nachzufragen, welche Förderungsprogramme sie nutzen können. Auch die Fachfirmen für Solaranlagen in der Region sind hier gute Ansprechpartner. Diese halten ihre Informationen immer ganz aktuell, weil Förderungen natürlich wichtige Verkaufsargumente sind.

4. Steuervorteile und Abschreibung

Zusätzlich zu den direkten Zuschüssen, Förderkrediten und der Einspeisevergütung können Sie auch bei den Steuern noch einmal ordentlich Geld mit Ihrer Photovoltaikanlage sparen.

Generell sollten Sie sich mit dem Thema Steuern etwas genauer beschäftigen, wenn Sie eine Solaranlage planen. Sie gelten dann nämlich als Stromerzeuger und damit als (Klein-)Unternehmer, und das hat Folgen für Ihre Steuererklärung.

Zu diesem Thema haben wir Ihnen hier einen ausführlichen Informationstext zusammengestellt. Dort erfahren Sie unter anderem auch, wie Sie die Mehrwertsteuer beim Kauf Ihrer Solaranlage erstattet bekommen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen in Kürze

  • checkWelche Förderungen gibt es für Photovoltaikanlagen?

    Die 5 wichtigsten Fördermaßnahmen sind: 1. zinsverbilligte Kredite 2. die Einspeisevergütung 3. Förderungen für Photovoltaik Speichersysteme 4. Zuschüsse  5. Steuervorteile bei der Abschreibung. Zu jedem dieser Punkte erhalten Sie wichtige Informationen, wenn Sie hier weiterlesen.

  • checkWie erhalte ich günstige Kredite für eine PV-Anlage?

    Neben einigen Hausbanken gewährt die KfW (Förderbank des deutschen Staates) gibt sehr zinsgünstige Kredite für bestimmte zukunftsfähige Bauprojekte (darunter auch Photovoltaik). Dem Thema „Förderkredite für Solaranlagen“ haben wir hier einen eigenen Artikel gewidmet. 

  • checkIst Eigenverbrauch oder Einspeisung für Photovoltaikanlagen wirtschaftlicher?

    Der Eigenverbrauch ist trotz Einspeisevergütung deutlich wirtschaftlicher als die Einspeisung ins Stromnetz. Das hat vor allem damit zu tun, dass der Strompreis höher liegt als das, was Sie beim Einspeisen bekommen. Sie speisen Strom ins Netz ein, bekommen die Vergütung, müssen aber später Strom aus dem Netz zu höheren Preisen beziehen.

Geschrieben von: Jascha Schmitz , 26. Oktober 2020


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