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Angesichts der immer weiter steigenden Strompreise entscheiden sich zunehmend mehr Verbraucher für den Betrieb eine Solaranlage. Eine solche Anlage stellt meist die einfachste Möglichkeit dar, eigenen Strom zu produzieren und somit nicht nur langfristig Kosten einsparen, sondern auch einen wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten.

Auch wenn Hausbesitzer nicht mehr in dem Umfang gefördert werde, wie es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist, lohnt sich der Betrieb einer Solaranlage in den meisten Fällen sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Umwelt. Die dezentrale Erzeugung von Strom über Solartechnik ist der ökologisch sinnvollste Weg, sauberen Strom zu nutzen. 

1. Das Erscheinungsbild einer Immobilie verändert sich

Grundvoraussetzung für den Betrieb einer Solaranlage ist zur Verfügung stehende Dachfläche. Die Kosten für eine Solaranlage sind in den letzten Jahren etwas gesunken, jedoch stellen diese mit Anschaffungskosten von etwa 6.000 bis 12.000 Euro nach wie vor eine wesentliche Investition für viele Verbraucher dar.

Auch ändert sich das äußere Erscheinungsbild einer Immobilie durch eine Solaranlage. Unter Umständen entscheiden sich Hausbesitzer allein deshalb gegen eine Solaranlage, da sie die Optik des Hauses nicht unwesentlich verändert. Wer sehr viel Wert auf Ästhetik legt, muss allerdings nicht zwangsläufig auf die Nutzung von eigens produziertem Solarstrom verzichten - Solardachziegel lassen sich einfach in das bestehende Dach integrieren.

2. Spezialprodukt Solardachziegel

Der Name lässt es erahnen, bei einem Solardachziegel handelt es sich um eine Art von Dacheindeckung, welche in der Lage ist elektrischen Strom aus Sonnenenergie zu erzeugen. Prinzipiell funktionieren Solardachziegel genau wie gewöhnliche Solarmodule, sie passen sich jedoch wesentlich besser in das Gesamtbild des Hauses ein. In der Regel ersetzen entsprechende Solardachziegel nicht die bereits vorhandenen Dachziegel, sondern werden auf diese montiert. In vielen Fällen können Solardachziegel also eine Überlegung wert sein.

Die Idee, Dachziegel direkt als Solarmodule zu fertigen ist dabei einleuchtend und keinesfalls neu. Bereits 1993 wurde das erste Patent angemeldet, dass sich auf die Verwendung von Solarmodulen und Dachziegeln bezog.

Heutige Lösungen sind selbstverständlich wesentlich weiterentwickelt und leistungsfähiger. Dennoch gibt es Aspekte, die dafür gesorgt haben, dass sich entsprechende Lösungen noch nicht flächendeckend durchgesetzt haben.

  • Ein wesentlicher Aspekt sind hierbei die im Vergleich zu gewöhnlichen Solarmodulen höheren Kosten.
  • Angesichts der Größe eines Dachziegels werden pro Quadratmeter Dachfläche etwa 15 Solardachziegel benötigt.
  • Diese einzelnen Module müssen alle separat miteinander verbunden werden.
  • Der hohe Zeitaufwand rechtfertigt letztlich die vergleichsweise hohen Kosten.

2.1. Wirkungsgrad reduziert

Im direkten Vergleich zu gewöhnlichen Solarmodulen, liegt der Wirkungsgrad von Solardachziegeln etwas darunter, im Schnitt kann man sagen, dass der Ertrag etwa ein Drittel schlechter ausfällt.

  • Wem es also vor allem um die Wirtschaftlichkeit geht, der sollte besser auf Solardachziegel verzichten. Die exakten Kosten hängen selbstverständlich immer vom jeweiligen Hersteller, der Dachform und der Dachfläche ab, weiterhin sind die Folgekosten zu beachten.
  • Die schiere Menge der Solardachziegel macht das System gerade bei großen Dachflächen zudem potenziell etwas fehleranfälliger.
  • Auch die Kosten für Reparatur und Wartung sind höher als bei herkömmlichen Solarmodulen.

Ob sich Solardachziegel also im Einzelfall lohnen, hängt neben den persönlichen Vorstellungen vor allem auch von externen Faktoren ab. Weitere Hintergrundinformationen diesbezüglich finden sich unter folgendem Link auf den Seiten von DZ-4

Normale Solarmodule mit besserem Preis-Leisungs-Verhältnis: Schaut man sich einfach nur das Preis-/Leistungsverhältnis an, so schneiden normale Solarmodule deutlich besser ab, was die Auszahlung des Investments angeht. Zudem sind diese durch spezielle Miet-Modelle auch für nahezu jeden Hausbesitzer erschwinglich, der das Projekt nicht mit einer Einmalsumme vor-finanzieren möchte. Die optisch zweifellos schön anzusehenden Solardachziegeln sind daher eher ein Nischenprodukt.

2.2. In-Dach-Solarmodule als zusätzliche Alternative

Eine Art Mittelweg zwischen Solardachziegeln und herkömmlichen Solarmodulen stellen sogenannte In-Dach-Solarmodule dar. Eine solche Anlage besteht aus größeren, zusammenhängenden Modulen welche in die Dacheindeckung eingelassen werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Solarmodulen sind In-Dach-Solarmodule wesentlich unauffälliger. Ein weiterer Vorteil von In-Dach-Solarmodulen liegt darin, dass die Module hier häufig die bestehende Dacheinlage ersetzen. So bilden sie zum einen eine sehr homogene Dachschicht, zum anderen können so gerade bei Neubauten oder Dach-Neueindeckungen Kosten eingespart werden.

Wer also herkömmliche Solarmodule scheut, der findet in In-Dach-Solarmodulen unter Umständen eine passende Lösung für seine Immobilie.

2.3. Solarziegel prinzipiell eher für Liebhaberprojekte

Aufgrund der Optik können Solardachziegel auch für Personen interessant sein, die sich nicht für eine herkömmliche Solaranlage entscheiden können. Bestimmte bauliche Veränderungen sind unter Umständen restriktiert, dazu gehört mitunter auch der Betrieb einer Solaranlage. Am deutlichsten wird dies bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. Bei solchen stellen Solardachziegel in der Regel die einzige Möglichkeit dar, eine Solaranlage zu betreiben. Wenn ein denkmalgeschütztes Gebäude mit einer Solaranlage bestückt werden soll, können Solardachziegel eine Lösung bieten - und die bauliche Veränderung bleibt minimal.

Solardachziegel sind daher im Gegensatz zu großflächigen Dachmodulen eher etwas für Liebhaber-Projekte. Wenn das Geld eine untergeordnete Rolle spielt oder die Optik wichtiger ist als der Ertrag der Anlage, ist der Einsatz durchaus denkbar. 

Fazit: Man kann davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren weitere Entwicklungen auf dem Gebiet der Solartechnik geben wird. Die Preise für Solardachziegel werden damit höchstwahrscheinlich weiter fallen. Bis dahin bieten In-Dach-Solarmodule eher eine Alternative zu herkömmlichen Solarmodulen.


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