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Die Förderung von Solarstrom nimmt zwar zunehmend ab, dennoch rechnet sich der Betrieb einer Solaranlage. Insbesondere dann, wenn der Strom direkt verbraucht wird und nicht ins Netz eingespeist wird, lohnt sich eine Investition. Viele Unternehmen und Besitzer von Gewerbeimmobilien unterschätzen das Potenzial.

1. Jedes Jahr steigt die Nachfrage nach Solarmodulen auf deutschen Dächern

Während die Einspeisevergütung in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist, sind die Stromkosten, im gleichen Zeitraum stetig angestiegen. Somit ist eine Solaranlage heute weniger profitabel, wenn der erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist wird, als wenn er selber verbraucht wird.

Genau das machen sich zunehmend mehr Verbraucher zunutze und profitieren von günstigem Eigenstrom. Während der aktuelle Strompreis sich auf ca. 29 Cent / kWh beläuft, liegen die Kosten für die Erzeugung von einer kWh Solarstrom bei durchschnittlich 9 Cent. Besonders für Unternehmen ist es derzeit interessant Solaranlagen auf ihren Dächern zu nutzen, da die Rahmenbedingungen sehr günstig sind.

1.1. Insgesamt gibt es in Deutschland zwischen 4 und 5 Millionen Nichtwohnhäuser

Unternehmen verfügen meist über große Dachflächen die in vielen Fällen völlig ungenutzt bleiben. Dabei sind die Rahmenbedingungen für eine Investition zum jetzigen Zeitpunkt mehr als attraktiv. Die Vergütungssätze für neue Solaranlagen sind sehr stabil. Ab Größen von 100 bis 750 kWh installierter Leistung, lohnt es sich den Solarstrom selber zu nutzen. Dieser Strombedarf ist in vielen Unternehmen, im Gegensatz zu den meisten Privathaushalten vornehmlich tagsüber vorhanden.

Klimaanlagen, Produktionsmaschinen, Beleuchtung und Computer benötigen eine konstante Stromversorgung, um den Betrieb sicherzustellen. Solarstrom wird vor allem in den Stunden von 8:00 bis 18:00 erzeugt. Firmen können in vielen Fällen Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent erreichen. Mit der Installation einer Solaranlage können Unternehmen jeglicher Größe profitieren und die Betriebskosten langfristig senken.

  • dauerhaft günstiger Strom
  • je größer die Anlage dimensioniert wird, desto günstiger sind die Investitionskosten pro installierter kWh
  • je mehr Strom selber verbraucht wird, desto mehr Kosten lassen sich angesichts steigender Strompreise sparen
  • wertvoller Beitrag zum Klimaschutz

Unternehmen können zudem attraktive Förderungen der KfW-Bankengruppe in Anspruch nehmen. Der „Kredit 270“, für klimafreundliche Strom- und Wärmeerzeugung ist für 1,03 % effektiven Jahreszins für Unternehmen jeglicher Größe zu haben. Unter gewissen Voraussetzungen lässt sich eine Solaranlage mit diesem Förderprogramm vollständig finanzieren. Alle Einzelheiten hier.

2. Mit nachhaltiger Energie die Außenwahrnehmung verbessern

Langfristig kann die Nutzung des Solarstroms nicht nur Kosten senken, auch das Firmenimage profitiert durch die klimafreundliche Energieerzeugung. Für Unternehmen ist es heutzutage Gang und Gebe, interne Arbeitsprozesse und Strukturen mit Outsourcing und Unterstützung durch ERP-Systeme zu optimieren. Auf diese Art und Weise werden Ressourcen gespart und die Effizienz des Unternehmens erhöht.

Angesichts der globalen Herausforderungen (Klimawandel, Zerstörung der Ökosysteme) wird der langfristige Erfolg in Zukunft mehr und mehr von ökologischen Faktoren, in Bezug auf die Außenwahrnehmung des Unternehmens bestimmt werden. Es ist daher nur folgerichtig, die Einsparung von Ressourcen nicht nur bei der Wahl des ERP-Systems oder anderen internen Optimierungen zu gewährleisten, sondern auch auf eine ökologisch nachhaltige Energieerzeugung im Unternehmen zu setzen und sich somit auch auf diesem Bereich positiv zu präsentieren.

3. Ab wann rentiert sich eine Solaranlage?

Ab wann sich eine Solaranlage finanziell rentiert ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Um herauszufinden, welches Einsparpotential sich im jeweiligen Einzelfall ergibt, ist es notwendig, die vorhandene Fläche auf ihre Eignung hin zu untersuchen. Eine genaue Analyse durch ein erfahrenes Solaranlagenunternehmen ist dabei unumgänglich um verlässliche Aussagen zu treffen.

Je nach Region, Dachfläche Neigung und weiteren Faktoren kann eine genaue Potenzialanalyse erstellt werden. Anhand der Ertragsprognose lässt sich relativ genau abschätzen, ab wann sich die Anlage amortisieren wird. Sofern man den Strom hauptsächlich selber nutzt, rentiert sich eine Solaranlage prinzipiell schon ab dem ersten Tag.

3.1. Alternative: Dachflächen vermieten

Es gibt eine Reihe von Unternehmen, die geeignete Dachflächen mieten, um auf ihnen Solaranlagen zu betreiben. Diese Variante eignet sich besonders für Unternehmen, die zwar Dachflächen in entsprechender Größe besitzen, den Betrieb und die Wartung der Anlage aber anderen überlassen möchten. Der Betreiber der Anlage zahlt dann eine monatliche Vergütung und übernimmt die Installation und Instandhaltung.

Prinzipiell kann eine Solaranlage auf Flachdächern, Schrägdächern und auch auf Tonnendächern installiert werden. Wer das Potenzial seines Firmendachs nutzt und so selber zum Stromproduzent wird, profitiert sowohl ökonomisch als auch ökologisch von der Investition. Der erzeugte Strom kann bestenfalls selbst verbraucht werden, überschüssiger Strom wird zu festgelegten Konditionen in das öffentliche Netz eingespeist.

Da davon auszugehen ist, dass die Strompreise in Deutschland in absehbarer Zeit nicht sinken werden, lohnt es sich besonders sich von diesen Kosten unabhängig zu machen. Durch eine Dachflächenvermietung lässt sich die vorhandene Fläche alternativ monetarisieren, auch hier leistet das Unternehmen einen wertvollen Beitrag zur dezentralen, umweltfreundlichen Energieerzeugung.

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