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Immer häufiger und großflächiger ist die Nische im Energiesektor zu beobachten, die insbesondere neue Wege für Weiterbildungen und Berufschancen zulässt. Denn im Zeitalter der Energiewende und des zunehmenden Umweltbewusstseins der Bevölkerung erschließen sich viele verschiedene Möglichkeiten des Einbringens in dieser Branche auf berufliche Ebene. Vom Energieberater, über Solartechniker, bis hin zum Ingenieur für Umwelt, Netzausbau und Entwicklung.

Selbst als Installateur für Windräder ist dieser Beruf so außergewöhnlich wie spezialisiert. Weiterbildungen in diesem Sektor haben Konjunktur und immer neue Berufszweige und Ausbildungsbereiche, die sich mit dem Thema Energie befassen sprießen jedes Jahr aufs neue wie Pilze aus dem Boden. Wer sich mit Weiter- und Fortbildungen diesbezüglich qualifiziert, ist klar im Vorteil und ist anderen Kollegen gegenüber immer eine Nasenlänge voraus.

1. Sich weiter bilden ist immer ein Schritt in Richtung Zukunft

Eine Weiterbildung im Energiesektor lohnt sich immer. Egal, ob man sich privat auf Portalen wie allaboutenergy.de über die günstigen Stromtarife oder Ökostrom informiert, oder ob man in diesem Sektor eine berufliche Aussicht sucht.

Denn die Zukunft weist uns genaustens den Weg und zeigt uns auch auf, wohin die Reise gehen wird. Immer häufiger werden Fort- und Weiterbildungen in diesem Sektor vorgenommen und angeboten. Und teils sind diese Qualifikationen für verschiedene Berufe im Energiesektor sogar Voraussetzung, um sich
überhaupt für einen entsprechenden Job bewerben zu können.

Desto mehr Wissen und Know-how man sich in dieser Branche aneignet, umso spezialisierter und einzigartiger stellt man sich als Arbeitnehmer dar. Denn nicht selten gibt es gerade im Energiesektor Spezialisten für bestimmte Aufgabenbereiche, die so einzigartig sind, dass sie für diesen Bereich schlichtweg unentbehrlich sind.

Da können Gehälter dementsprechend ganz schön rasant in die Höhe schnellen und die Spezialisierung durch Fort- und Weiterbildungen im Energiesektor zeigt erste Früchte. Wenn man bedenkt, dass wir in diesem Sektor eigentlich noch am Anfang der Entwicklung stehen und in Zukunft noch viel mehr in diese Richtung unweigerlich geschehen wird.

1.1. Berufszweige im Energiesektor

Die Berufe für die Energiewirtschaft weltweit, sind sehr unterschiedlich und tragen dennoch einen ganz entscheidenden Tenor: Sie allesamt beschäftigen sich mit unserer Energie und wie wir sie bestmöglich lenken, steuern, produzieren, leiten und fördern können.

Als Anlagenelektroniker beispielsweise, befasst man sich mit der Materie Energie insbesondere im Sektor der Instandsetzung- und Haltung der Montage
und Wartung und Entstörung an Kabelanlagen und Kabelschäden. Um diesen Beruf zu erlangen, wird eine Ausbildung als Kommunikations- oder auch Fernmeldeanlagenelektroniker abverlangt.

Als Anlagenmechaniker ist der Aufgabenbereich etwas konkreter angesiedelt. Da gehören Fertigung und Montage, Erweiterung, sowie auch der Umbau und die Erweiterung von Industriemaschinen zum Aufgabenspektrum. Besonders Unternehmen der Erdölförderung und Erdgasförderung werden diesen
Berufszweig sehr stark benötigt. Hinzu kommen auch Wasserwerke und andere Energieversorgungsnetze und Unternehmen. Hier kann es auch im späteren verlauf durchaus zu Einsätzen und Aufenthalten im Ausland kommen.

Als Anlagenmechaniker muss ebenfalls die Lehrzeit von zwei bis drei Jahren abgeschlossen werden.

Als Brunnenbauer ist man auf dieser Ebene schon eine Rarität an sich. Denn nur wenige wissen genau, wie man einen Brunnen überhaupt errichtet, wo genau er stehen muss und wie er richtig funktioniert.

  • Das erstellen und errichten eines Brunnens ebenso wie die Restaurierung und Instandsetzung eines Brunnens sind die Aufgabengebiete des Brunnenbauers.
  • Die Förderung des Grundwassers
  • wo genau er platziert wird, wie tief exakt ausgeschachtet werden muss
  • welches Erdreich das beste ist
  • und wie er am besten langfristig seine Dienste auch bei Trockenheit leistet.

Der Brunnenbauer ist ein anerkannter Beruf und große Unternehmen, die auch in der Erdölbranche Zuhause sind, lassen Brunnenbauer kommen, um die Erdöl- oder Erdgasförderung zu gewährleisten.

Auch gibt es hier verschiedene Möglichkeiten der Selbstständigkeit, vor allem wenn man das Know-how in diesem Bereich sinnvoll mit angrenzenden Umweltthemen sowie Themen der Nachhaltigkeit in seinem Unternehmensprofil verknüpft.

Energiefachwirt und Entwicklungsingenieur: Diese beiden Berufe sind mit die häufigsten in dieser Branche, die zur Auswahl stehen. Der Fachwirt für
Energie muss in der Regel ein diesbezügliches Studium absolviert haben und kann dann Unternehmen bei der Realisierung gewisser Projekte zur Energiegewinnung und Einsparung tatkräftig durch sein Wissen und Know-how unterstützen und mit Vorschlägen und Planentwürfen in die richtigen Bahnen lenken.

Die typischen Arbeitgeber für diesen Beruf sind oftmals Kraftwerksanlagen, Gaswerke, Fernwärmeerzeuger und Co. Auch der Fachagrarwirt für erneuerbare Energien richtet sich ganz zukunftsorientiert nach vorne.

Er ist für den reibungslosen Ablauf von Biogasanlagen und Biomassenheizkraftwerke und Ähnliches zuständig. Ein wichtiges Aufgabenfeld, denn schließlich ist zukünftigen Herausforderungen wie dem Co2-Auststoß oder auch dem Smog-Problem mehr und mehr zu begegnen.

Der Entwicklungsingenieur sorgt im Gegenzug dafür, dass Projekte, für die Weiterentwicklung von Energieprodukten oder auch technische Verfahren hierfür zustande kommen können. Auch zur Energieherstellung benötigt ein Unternehmen einen qualifizierten Entwicklungsingenieur. Hierfür benötigt der Anwärter wiederum ein erfolgreich abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Studium mit den Schwerpunkten Elektrotechnik oder auch Maschinenbau.

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