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Elektroautos sollen nach den Plänen der Bundesregierung immer häufiger auf den deutschen Straßen zu sehen sein. Tankstellen, an denen man Strom tanken kann, gibt es aber immer noch nicht genug. Wer sich schon jetzt seine eigene Tankstelle bauen und kostenlosen Strom beziehen will, sollte über den Bau eines Solar-Carports nachdenken.

1. Förderung von Elektroautos

Das Ziel der Bundesregierung ist es, die Bürger innerhalb der kommenden acht Jahre zu mobilisieren, dass eine Million Elektroautos angemeldet werden. Bis zum Jahr 2030 soll sich diese Zahl sogar versechsfacht haben. Elektrofahrzeuge sollen für die Nutzer immer attraktiver werden, da man mit ihnen nicht mehr vom immer knapper werdenden Öl abhängig ist, sondern auch kaum Schadstoffe in die Umwelt gelangen, sofern der Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt wird. Über die „Nationale Plattform Elektromobilität“, die mit etwa zwei Milliarden Euro gefördert wird, wird unter anderem erforscht, wie Elektroautos für den Verbraucher schmackhafter gemacht werden können. Einige Punkte sollen bereits zum Kauf locken. So ist man für einen Zeitraum von zehn Jahren von der Kfz-Steuer befreit, wenn das gewählte Elektroauto weniger als 50 Gramm Co² pro Kilometer ausstößt; dies gilt, wenn man sein Auto bis Ende 2015 kauft. Als Fahrer von Elektrozweitfahrzeugen erhält man ein Wechselkennzeichen, kann dieses zwischen zwei Fahrzeugen tauschen und spart sich dadurch die Beiträge für eine zusätzliche Kfz-Versicherung. Auch sieht das Regierungsprogramm vor, dass Elektroautos Sonderparkflächen erhalten und bestimmte Zufahrtsverbote für sie gelockert werden. Auch Busspuren sollen sie demnach zufolge benutzen dürfen. Damit die Bundesregierung nicht als unglaubwürdig gilt, wird ihr Fuhrpark nach und nach umgestellt, sodass bereits im kommenden Jahr jedes zehnte Neufahrzeug durch Strom betrieben wird. In vielen Gegenden Deutschlands sind allerdings noch nicht ausreichend Ladestationen vorhanden, sodass das Fahren in den Autos teilweise zum Spießrutenlauf wird. In Stuttgart hingegen wird nun kräftig aufgerüstet. Bis Mitte 2013 sollen dann in der baden-württembergischen Hauptstadt flächendeckend Ladestationen für Elektroautos vorhanden sein. 30 Stromtankstellen sind in Stuttgart bereits vom Energieversorger EnBW aufgestellt worden, weitere 185 sollen folgen. Zusätzlich zu den Förderungen, die Fahrer von Elektromobilen vom Staat erhalten, müssen sie in Stuttgart zunächst bis Ende 1014 keine Parkgebühren auf städtischen Parkplätzen zahlen.

2. Solarstrom auf dem Carport gewinnen

Wer nun nicht in Stuttgart lebt und nicht darauf warten kann oder möchte, bis in seiner Gegend ausreichend Ladestationen vorhanden sind, sollte über den Bau eines Solar-Carports nachdenken. Hat man am Grundstück ausreichend Platz, ist das Auto durch die Überdachung vor Regen, Wind und Schnee geschützt; je nach Konstruktion kann sogar die Kfz-Versicherung günstiger werden, wenn durch den Carport ein gewisser Schutz vor Diebstahl oder Vandalismus gewährleistet wird. Es lohnt sich also, bei der Versicherung nachzufragen. Liegt der Carport auf der Südseite des Hauses und ist nicht durch hohe Bäume oder andere Häuser verstellt, sodass kein Sonnenlicht auf das Dach fallen kann, kann es sich lohnen, Solarstrommodule auf dem Dach zu installieren. Scheint die Sonne stark genug, kann man sein Auto im eigenen Carport kostenlos auftanken. Betreibt man eine Aufdachanlage, wie es der Carport mit Solarmodulen ist, erhält man seit dem 1. Oktober 2012 etwa ungefähr 33 Cent pro Kilowattstunde, wenn man den hergestellten Strom ins öffentliche Netz einspeist. Allerdings raten Experten dazu, sich vorher mit dem Energieversorger zu unterhalten oder anderweitig Informationen einzuholen, um die Bezahlung des eingespeisten Solarstroms festzuhalten. Auch ein Gespräch mit dem Steuerberater kann sich lohnen, da unter Umständen der Unterstand mit Solardach auf der Steuererklärung angegeben werden kann. Der erzeugte Solarstrom kann vielseitig genutzt werden. Schließt man einen Wechselrichter an den Aufbau an, wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt, sodass man im Carport den Rasenmäher oder die Elektrogeräte anschließen kann, um damit im Garten zu handwerken. Während es vor einiger Zeit noch nicht möglich war, den Solarstrom zu speichern, kann man nun Speicher kaufen. Während tagsüber die Solarpanels aufladen und man mit seinem Elektroauto zur Arbeit fährt, kann man es über Nacht in Ruhe über den Solarspeicher aufladen. Bevor man nun aber euphorisch in den nächsten Baumarkt fährt, sich Materialien zum Bau des Carports kauft und anfängt zu bauen, muss man in vielen Fällen vorher den Gang zum Bauamt machen und eine Baugenehmigung beantragen. In einigen Bundesländern wie zum Beispiel Schleswig-Holstein oder Sachsen-Anhalt wird darauf zwar verzichtet, dennoch muss man auch hier die Gemeinde über sein Bauvorhaben informieren. In den meisten Bundesländern ist man jedoch strenger und hat eigene gesetzliche Bestimmungen, die beim örtlichen Amt zu erfragen sind. Bildquelle: flickr.com / burbankwaterandpower
Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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