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Ratgeber Solar-Carports: Ihr Parkplatz als Kraftwerk

Inhaltsverzeichnis:

Stellen Sie sich vor, Sie könnten das Dach Ihres Carports nicht nur als Schutz für Ihr Auto nutzen, sondern auch dazu, um grüne Energie für Ihr Zuhause zu produzieren. Klingt faszinierend, nicht wahr? Das ist die Magie eines Solar-Carports, der doppelten Nutzen bietet - für Ihr Fahrzeug und Ihr Zuhause.

Ein Solar-Carport ist ein gewöhnlicher Carport, aber mit einem bedeutenden Unterschied: Statt einem herkömmlichen Dach werden hier Solarmodule verwendet. Es ist, als ob Sie eine kleine Sonnenenergie-Fabrik direkt vor Ihrer Haustür hätten! Diese Anlagen wandeln das Sonnenlicht, das sie den ganzen Tag über aufnehmen, in elektrische Energie um, die Sie dann in Ihrem Haus verwenden können. Es ist die Magie der grünen Energie direkt vor Ihrer Haustür.

Solar-Carports bieten eine ganze Reihe von Vorteilen, die über den einfachen Schutz Ihres Autos hinausgehen.

  • Zunächst einmal sind sie eine fantastische Möglichkeit, um nachhaltige Energie zu produzieren, ohne zusätzlichen Platz auf Ihrem Grundstück zu beanspruchen. Es handelt sich praktisch um ein Zwei-in-Eins-System: Sie bekommen einen geschützten Parkplatz und produzieren gleichzeitig Ihre eigene Energie.
  • Und das ist noch nicht alles: Mit einem Solar-Carport können Sie Ihre Stromrechnungen erheblich reduzieren, da Sie einen Teil oder sogar den Großteil Ihres Stromverbrauchs mit Ihrer eigenen Energie decken können.
  • Gleichzeitig leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz, indem Sie Ihre CO2-Emissionen reduzieren.

Kurzum: Ein Solar-Carport ist mehr als nur ein Parkplatz. Es ist eine Investition in die Zukunft, eine umweltfreundliche und kosteneffiziente Möglichkeit, Ihren Energiebedarf zu decken und gleichzeitig Ihr Auto zu schützen. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise und erfahren Sie alles, was Sie über Solar-Carports wissen müssen!

1. Konstruktion des Solar-Carports

Hier ein paar wichtige Punkte, die bei der Planung des Carports kennen sollten:

  1. Materialien: Solar-Carports können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, am häufigsten jedoch aus Stahl, Aluminium und Holz. Stahl und Aluminium sind wegen ihrer Stabilität, Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit besonders beliebt. Holz-Carports bieten eine natürlichere Ästhetik, erfordern aber mehr Wartung (Neuanstrich des Holzes).

  2. Freistehend vs. Wandmontage: Solar-Carports können entweder freistehend oder an einer Wand befestigt sein. Freistehende Carports bieten mehr Flexibilität in Bezug auf den Standort und können mehrere Fahrzeuge abdecken. Carports, die an einer Wand montiert sind, können hingegen Platz sparen und sind oft einfacher zu installieren, da sie eine bestehende Struktur nutzen.

Carport aus Holz mit Photovoltaik

Art der genutzten PV-Module:

  • Solarglasmodule sind speziell für Überkopfanwendungen, wie sie bei Carports häufig vorkommen, konzipiert. Sie bestehen aus Glas-Glas-Modulen, d.h. sie haben auf der Vorder- und Rückseite eine Glasplatte. Das macht sie besonders robust und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse, physische Belastungen wie Schnee und Hagel, und sie erfüllen höhere Sicherheitsanforderungen, da sie im Falle eines Bruchs keine scharfen Kanten bilden. Die Montage erfordert spezielle Halterungen, um sicherzustellen, dass das Modul sicher befestigt ist und das Gewicht sicher tragen kann. Solarglasmodule sind optisch eine Aufwertung, da unter dem Glasmodul-Dach noch Sonnenlicht durchkommt. Diese Module werden auch für Solar-Terassendächer verwendet.
  • Kristalline oder Dünnschichtmodule sind in der Regel Glas-Folie-Module. Sie sind leichter als Glas-Glas-Module und weniger robust. Sie werden typischerweise für bodennahe Anwendungen verwendet, z.B. auf Dächern oder auf Freiflächen. Bei der Montage auf einem Carport könnte es nötig sein, zusätzlichen Schutz, z.B. durch eine Glasabdeckung, vorzusehen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Solarcarport mit Glasdachmodulen

1.1. Welche Photovoltaikmodule dürfen im Überkopfbereich direkt eingesetzt werden?

Hier gilt, dass eben nur spezielle Solarglasmodule zum Einsatz kommen dürfen. Diese sind so konstruiert, dass sie auch unter Belastung, wie beispielsweise Schnee oder Wind, sicher bleiben. Zudem sind sie in der Regel mit einer speziellen Beschichtung versehen, die sie vor Witterungseinflüssen schützt und ihre Lebensdauer verlängert. Solarglasmodule werden nach strengen Sicherheitsstandards gefertigt und getestet. Sie sind extrem robust und können eine Menge aushalten, von Sturm und Hagel bis hin zu schweren Schneelasten. Gleichzeitig sind sie so konzipiert, dass sie im Falle eines Bruchs keine scharfen Kanten bilden, was die Verletzungsgefahr minimiert.

1.2. Kann man einen Solar-Carport selbst errichten?

Mit einer Menge handwerklichem Geschick ist das möglich, wie das folgende Video zeigt. In der Regel empfehlen wir aber den Weg zum Fachmann.

Bild maxresdefault

2. Wie viel Energie liefert der Solar-Carport?

Die Sonne ist eine unglaubliche Energiequelle. Aber wie viel dieser Energie können wir mit einem Solar-Carport tatsächlich einfangen?

Die Leistung Ihrer PV-Anlage hängt von einer Reihe von Faktoren ab:

  • der Größe des Carports
  • der Art und Anzahl der Solarmodule
  • der durchschnittlichen Sonneneinstrahlung an Ihrem Standort

Größe des Carports: Ein PKW ist im Durchschnitt 4m Lang und 2m Breit.

  • Ein passender Carport sollte etwas länger sein. z.B. 6m x 3,75m. Nehmen wir das als Dachfläche an, wären dies 22,5m². Je nach Bundesland gibt es Vorgaben welche Größen ohne Baugenehmigung gebaut werden dürfen, z.B. die maximale Fläche.
  • Als Beispiel: In Bayern darf die maximale genehmigungsfreie Grundfläche 50m² betragen. Sie merken - auf einem solchen Carport für dann zwei Fahrzeuge steht viel mehr Fläche für Photovoltaikmodule zur Verfügung.

Die Art und Anzahl der Module: Nimmt man leistungsstarke Module mit sagen wir einmal 6m² für 1 kWp könnte man ungefähr folgende Modulleistung unterbringen:

  • Bei dem Carport mit 22,5m² (22,5m² / 6m²/kWp): 3-4 kWp 
  • Bei dem Carport mit 50m² (50m² / 6m²/kWp): ~8kWp

Aufgrund der Abmessungen der Module & Abstände zum Rand der Konstruktion kann in der Regel nicht 100% der Fläche genutzt werden. Aber im Durchschnitt können Sie mit einer gut dimensionierten Anlage also zwischen 2 und 8 kWp erzeugen. Bezüglich der Module kann man sagen:

  • Für ein Kilowatt Peak kann man mit leistungsstarken Modulen einen Platzbedarf von ca. 5-7 m² Modulfläche veranschlagen. 
  • Sie sollte solche Hochleistungs-Module verwenden, da der Platz auf dem Carport ja begrenzt ist. So holen Sie das Meiste an Energie heraus.

Das ist tatsächlich genug, um den jährlichen Strombedarf eines durchschnittlichen Haushalts teilweise oder sogar vollständig zu decken. Bei vier Personen kalkuliert man in der Praxis oft ab einer Anlage mit 6 kWp (ca. 1 kWp pro 1000 kWh Jahresstromverbrauch).

Denken Sie daran: Je größer die Anlage, desto mehr Energie können Sie erzeugen - und desto mehr können Sie sparen!

2.1. Bifaziale Solarmodule für Carports

Für Carports sind bifaziale Solarmodule eine hervorragende Wahl. Sie nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht von oben, sondern auch das reflektierte Licht vom Boden und von der Umgebung, wodurch sie einen höheren Ertrag erzielen als monofaziale Module. Außerdem tragen sie zu einem modernen und innovativen Erscheinungsbild des Carports bei.

Informieren Sie sich hier genauer über die Möglichkeiten und Vorteile bifazialer Solarmodule für Carports.

2.2. Weshalb ist ein PV-Speicher für den Solarcarport sinnvoll?

Was passiert mit der Energie, die Sie während des Tages produzieren und nicht sofort verbrauchen? Hier kommt der Solarspeicher ins Spiel. Ein Solarspeicher ist eine Art "Energiebank", in der Sie den überschüssigen Strom speichern können, um ihn später zu nutzen. Das ist besonders nützlich für die Abendstunden oder für bewölkte Tage, wenn Ihre Anlage weniger oder gar keine Energie produziert. Mit einem Solarspeicher können Sie Ihre Unabhängigkeit von externen Stromlieferanten weiter erhöhen und Ihre Energiekosten noch mehr senken.

Der PV-Speicher erhöht Ihren Eigenverbrauchsanteil. Sie speichern tagsüber den Solarstrom und können diesen später im Haus oder zum Laden eines Elektrofahrzeugs verbrauchen, wenn die Sonne untergegangen ist.

2.3. Wann lohnt sich eine Wallbox?

Haben Sie ein E-Bike oder Elektroauto oder denken Sie über die Anschaffung eines solchen nach? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie: Sie können Ihr Solar-Carport mit einer Wallbox kombinieren und Ihr Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom laden. Es ist eine perfekte Symbiose, die Ihnen ermöglicht, das Beste aus Ihrem Elektroauto und Ihrer PV-Anlage herauszuholen. Laden Sie Ihr Auto auf, während Sie schlafen, und fahren Sie mit der Kraft der Sonne zur Arbeit!

Tipp: Die Kosten einer Wallbox haben wir hier genau erklärt!

Zu guter Letzt sollten Sie wissen, dass Ihr Solar-Carport nicht nur funktional, sondern auch schön sein kann. Es gibt zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten, von der Auswahl der Solarmodule über die Farbe und das Material des Rahmens bis hin zur Art und Weise, wie die Anlage in Ihr bestehendes Gebäude integriert wird. Ihr Solar-Carport kann ein echter Hingucker sein und das ästhetische Erscheinungsbild Ihres Hauses verbessern, während es gleichzeitig grüne Energie produziert.

3. Was kostet ein Solar-Carport?

Die Kosten für einen Solar-Carport variieren je nach:

  • Material des Konstruktion des Carports
  • Größe
  • Art der Solarmodule
  • eventueller Einbindung eines Energiespeichers
  • zusätzlicher Komponenten wie beispielsweise einer Wallbox 

In der Regel können Sie mit Kosten zwischen 3.000 und 10.000 Euro rechnen. Allerdings kann diese Zahl steigen, je nachdem, ob Sie zusätzliche Funktionen oder eine größere Anlage wünschen.

Kostenart Normaler Carport 6 kWp Solar-Carport + Speicher
Bau und Installation 2.000 - 6.000 € 8.000 - 12.000 €
Wartungskosten / Jahr 100 € 100 €
Stromspeicher - 2.000 - 5.000 €
Gesamtkosten nach 10 Jahren 3.000 - 7.000 € 7.000 - 14.000 € minus Einsparungen/Einnahmen
Stromerzeugung (pro Jahr) 0 € 1.260 € Einsparung (bei 60% Eigenverbrauch)
Einspeisevergütung (pro Jahr) 0 € ~ 200 € Einnahmen (40% des Solarstroms)
Ersparnis in 10 Jahren 0 € 14.600 €
Gesamtkosten nach 10 Jahren 3.000 - 7.000 €
3.600 € Gewinn bis hin zu
3.400 € Kosten

Diese Tabelle basiert auf groben Schätzungen und Durchschnittswerten, die tatsächlichen Kosten können je nach spezifischen Bedingungen, regionalen Vorschriften und Marktbedingungen variieren. Außerdem sind steigende Energiepreise und auch eine mgl. fallende Einspeisevergütung nicht einbezogen. 

Also nochmal zu der Tabelle die Frage:

3.1. Ist die Anschaffung eines Carports mit Photovoltaik wirtschaftlich sinnvoll?

Eindeutig Ja. Die Antwort liegt in den erheblichen Kosteneinsparungen, die ein Solar-Carport ermöglichen kann. Mit einem Solar-Carport produzieren Sie Ihren eigenen Strom, was folgende Einsparungen mit sich bringt:

  • Dies reduziert Ihre Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und damit Ihre monatlichen Stromrechnungen.
  • Sie können die überschüssige Energie, die Ihr Carport produziert, ins Netz einspeisen und eine Einspeisevergütung erhalten.

Mit einem durchschnittlichen Solar-Carport könnten Sie jährlich mehrere Hundert Euro einsparen – das summiert sich über die Jahre zu einer beachtlichen Summe. 

Je höher der Eigenverbrauch, um so schneller rentiert sich die Investition in die Anschaffungskosten des PV-Carports.

3.2. Gibt es Fördergelder für Solarcarports oder eine Wallbox?

Ja tatsächlich gibt es Fördermöglichkeiten über Förderkredite - also die Möglichkeit, zinsgünstige Kredite von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu erhalten:

Das EEG 2023 bietet nun zum ersten mal die Fördervergütung für PV-Anlagen, die nicht auf dem Hausdach, sondern auf einer Garage, Carport oder im Garten installiert werden. Die Einspeisevergütung beträgt 7,5 bzw. 8,6 Cent pro Kilowattstunde.

4. Rechtliche Fragen zum Thema Solar-Carport

Die rechtlichen Fragen rund um Solar-Carports können etwas knifflig sein, aber keine Sorge - wir sind hier, um Licht ins Dunkel zu bringen! Zuerst einmal:

4.1. Darf ich mein Solar-Carport für gewerbliche Zwecke verwenden?

Die kurze Antwort lautet: Ja, in den meisten Fällen schon. Ein Solar-Carport kann eine hervorragende Möglichkeit sein, den Energiebedarf eines Kleinunternehmens zu decken und gleichzeitig Kosten zu sparen. Allerdings müssen Sie dabei bestimmte Vorschriften beachten, insbesondere in Bezug auf die Netzeinspeisung und die Einspeisevergütung und natürlich die steuerlichen Aspekte der eigenen Energieproduktion. Hier hilft Ihnen Ihr Steuerberater.

Es ist übrigens auch möglich, dass für gewerbliche Anlagen andere Bauvorschriften gelten als für private. Deshalb sollten Sie sich immer mit einem Fachmann beraten, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Und damit kommen wir passend zur nächsten Frage:

4.2. Brauche ich eine Baugenehmigung für meinen Solar-Carport?

Das hängt von Ihrem Wohnort und den lokalen Bauvorschriften ab.

  • in einigen Bundesländern ist eine Baugenehmigung erforderlich
  • in anderen nicht
  • oder es gilt ein genehmigungsfreier Bau bei bestimmten Voraussetzungen

Es gibt hierbei interessanterweise auch Unterschiede zwischen dem Bau einer PV-Garage, die in der Regel immer genehmigungspflichtig sind und Carports, wo die Bestimmungen weniger streng sind. 

Die zuständige Behörde für die Erteilung einer Baugenehmigung in Deutschland ist normalerweise das lokale Bauamt (Bauaufsichtsbehörde). Dieses ist in der Regel bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung angesiedelt. Sie sollten sich direkt an das Bauamt wenden, um die spezifischen Anforderungen für Ihren Standort und Ihr Projekt zu erfragen.

In einigen Fällen müssen Sie auch die örtliche Denkmalschutzbehörde konsultieren, wenn sich Ihr Grundstück in einem denkmalgeschützten Bereich befindet.

Darüber hinaus kann es hilfreich sein, sich an eine professionelle Planungs- oder Architekturfirma zu wenden, die Erfahrung mit Solarprojekten und dem lokalen Baurecht hat. Diese kann Ihnen dabei helfen, die Anforderungen zu navigieren und sicherzustellen, dass Ihr Projekt alle Vorschriften einhält.

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