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Preise für Solaranlagen

Deutschland gilt im internationalen Vergleich nicht gerade als sonnenreiches Land. Trotzdem werden hierzulande mehr Solaranlagen als in anderen Ländern installiert. Lohnt sich das überhaupt? Die Antworten erfahren Sie hier.

Passive Solarwärme

Eine Frau macht das Fenster auf und lässt die Sonne hereinDie Sonne heizt bei jeder Gebäudeheizung mit. Solare Gewinne werden bei der Auslegung von Heizungsanlagen in die Berechnung einbezogen. Je mehr Sonnenlicht durch Glasflächen ins Gebäude strahlt, um so kleiner fällt der Heizkessel aus und wertvolle Brennstoffe werden eingespart. Passivhäuser sind sogar so gebaut, dass große Fensterflächen nach Süden ausgerichtet sind, um möglichst viel Sonnenwärme ins Haus zu holen. Hier vermindert die Sonnenenergie den Bedarf an zusätzlicher Heizenergie so stark, dass nur noch eine kleine Zusatzheizung wie zum Beispiel über einen Holzofen oder eine Luftheizung mit Wärmerückgewinnung aus der Luft nötig ist.

Weitere typische Beispiele für eine passive Sonnenheizung sind Gewächshäuser oder Wintergärten. Die Sonnenstrahlung nutzt auch die transparente Wärmedämmung (TWD) als passives System. TWD-Materialien besitzen eine sehr gute Wärmedämmwirkung und sind gleichzeitig sonnenlichtdurchlässig. Zum Einsatz kommt die transparente Wärmedämmung an den von der Sonne bestrahlten Außenwände. Hinter der TWD befindet sich eine dunkle Schicht, die die Wärme der Sonnenstrahlung aufnimmt und ins Gebäudeinnere abgibt.

Alle diese Maßnahmen zur passiven Nutzung der Solarenergie sind in Deutschland bereits etabliert.

Aktive Nutzung der Solarwärme in Deutschland

Bei der aktiven Nutzung wandelt komplexe Technik die Sonnenenergie entweder in Wärme oder in Strom um. Die Wärmesysteme werden als Solarthermie bezeichnet. Anwendungsbeispiele sind die Sonnenkollektoren für die Gebäudeheizung, die Sonnenwärme-Kraftwerke (z. B. beim Zukunftsprojekt Desertec in der Sahara), solare Kühlung (Sonnenwärme wird in Kälte umgewandelt) oder Solarkocher (Anwendung in armen Gebieten, um Holzbrennstoff einzusparen).

Unsere Sonne ist ein gewaltiges Kraftwerk. Sie liefert Unmengen an Strahlungsenergie, welche in der Sonne durch Kernfusion hergestellt wird. Die Kraft der Sonne merken Sie bereits an Alltäglichem, wie zum Beispiel einem Sonnenbrand.

Pro Tag liefert die Sonne ca. 1.370 Watt pro m². Dies entspricht der Energie von ca. einem Kohle-Brikett pro Quadratmeter pro Tag. Durch Streuung (das Licht geht zum Beispiel durch eine Wolkendecke), die Neigung der Erde und Reflektion (jede Oberfläche reflektiert / spiegelt eine bestimmte Menge Licht) sinkt jedoch die tatsächliche Energie, welche auf der Erdoberfläche ankommt. In Deutschland strahlt die Sonne pro Jahr ca. 950 bis 1.200 kWh (Kilowattstunden) Solarwärme auf jeden Quadratmeter.

Wie viel ist das? Diese Energiemenge entspricht - man soll es kaum glauben - pro Jahr 100 Litern Heizöl.

Solarwärme nutzen – Einschränkungen

Wir wollen fair sein und auch sagen, dass es natürlich auch Einschränkungen gibt: 3/4 (Drei Viertel) der Solarwärme im Sommerhalbjahr zur Verfügung stehen. Im Sommer herrscht also das größere Angebot an Sonnenwärme, was wohl logisch ist.

Darüber hinaus geht durch die technischen Prozesse zur Gewinnung der Solarwärme Energie verloren. Es können also nicht 100% der Sonnenwärme genutzt werden. Mehr dazu später finden Sie im Abschnitt über die Planung der Solarthermieanlage.

Reicht die Sonne also in Deutschland für die Solarthermie?

Obwohl es viele in Ihrem Urlaub in wärmere und sonnigere Gegenden der Erde verschlägt, kann doch gesagt werden, dass die Sonneneinstrahlung in Deutschland für die Gewinnung von Sonnenwärme ausreichend ist.

In Deutschland rechnet man im Jahr durchschnittlich mit ca. 1.000 Watt Solarenergie pro Quadratmeter - trotz unseres manchmal grau-verhangenen Wetters. Ca. 50% des Jahres wird nur diffuse Strahlung durch die Wolkendecke auf Ihre Solaranlage fallen. Aber selbst an einem bewölktem Sommertag mit einem diffusen Strahlungsanteil von über 80% kann der Wert der Globalstrahlung noch gut 300 Watt pro Quadratmeter betragen.

Wie die nebenstehenden Globalstrahlungskarte zeigt, ist der Süden Deutschlands sonniger als der Norden. Aber für moderne Solaranlagen ist auch die Norddeutsche Sonne ausreichend.

Bild rechts Quelle: SolarGIS © 2015 GeoModel Solar

Globalstrahlung setzt sich aus der direkten und diffusen Strahlung zusammen

Fazit: Die solare Wärme in Deutschland reicht absolut aus um eine Solarthermie-Anlage wirtschaftlich zu betreiben!

Solarthermie-Anlagen in Deutschland: Statistik und Zahlen

Solarthermie ist in Deutschland weit verbreitet. Tatsächlich werden Jahr für Jahr bei immer mehr Häusern die Vorteile der Solarwärmeanlagen genutzt. Hier einige Fakten aus dem Jahr 2014, die das belegen:

Neu installierte Solarthermie-Anlagen 2014 112.000
CO2 Vermeidung 2014 rund 2 Millionen Tonnen
Neu installierte Solarwärme-Leistung 2014 630 MW
Bis Ende 2014 insgesamt installierte Solarthermieanlagen 2,05 Millionen

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft

Laut Berechnungen von Experten eigen sich noch weitere 6 bis 8 Millionen Dachflächen von Wohngebäuden in Deutschland zur Installation einer Solarthermieanlage. Darüber hinaus sollte man auch an Industriegebäude denken, die bisher eher mit Photovoltaikanlagen ausgestattet wurden.

So rentabel ist die Solarheizung

Ist heizen mit Solarthermie rentabel? Dies lässt sich mit einem klaren Ja beantworten. Doch letztlich zählt noch mehr als nur der rein finanzielle Aspekt einer Investition. Darum hier eine kleine Auflistung der Vorteile einer Solarthermieanlage. 

Steigende Rohstoffpreise - zukünftige Abgaben

Die Hauptkosten bei der Erstellung einer Solarheizung entstehen durch die genau zu kalkulierenden Anschaffungskosten. Dem gegenüber zu stellen sind die eingesparten Kosten an Brennstoff (Öl, Gas, Strom). Wie man an den enorm gestiegenen Spritpreisen deutlich erkennen kann, sind diese Rohstoffpreise jedoch definitiv nicht stabil - und scheinen sich noch deutlich zu verteuern.

Zusätzlich werden Sie als Besitzer einer Solarheizung davon profitieren, wenn zusätzliche CO2-Energieabgaben erhoben werden, oder die (Öko)Steuern steigen.

Speichergutschrift - Förderungen

Selbst wenn Sie nicht solar heizen, benötigen Sie für Ihre Heizungsanlage zur Versorgungssicherheit des Trinkwarmwasserbedarfs einen kleinen Speicher. Die Kosten dieses Speichers (ca. 600-800 EUR bei Neubauten oder Komplettsanierungen) können als sogenannte Speichergutschrift von den Kosten der Solaranlage abgezogen werden.

Außerdem bieten Bund und Länder unter Umständen Fördermaßnahmen für Ihre Solaranlage an - dazu später mehr.

Solarheizung & Unabhängigkeit

Des weiteren kann man sagen, dass Benutzer einer Solarheizung schon heute unabhängiger sind als alle, die voll und ganz auf gelieferte Rohstoffe (Gas, Öl, Strom) angewiesen sind.

Also fragen Sie sich doch einfach einmal, ob diese Gründe für Sie nicht ausreichend sind und für die längere Zukunft zum solaren Heizen eine gute Planung darstellen.

Auf der folgenden Seite möchten wir außerdem noch die umweltfreundliche Seite einer Solaranlage beleuchten.

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