Das Thema "Steuer" mag keiner so richtig, darf hier aber auch nicht vergessen werden. Die Einnahmen aus der Einspeisung von Strom aus einer Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz sind einkommenssteuerpflichtig und müssen in der Steuererklärung angegeben werden.

Vergleichen Sie hier Preise von Photovoltaikanlagen

Der Betreiber einer Photovoltaikanlage kann sich beim Finanzamt als Kleinunternehmer registrieren lassen.

Die Voraussetzungen dafür: bei Betriebseröffnung wird der Gesamtumsatz der Photovoltaik für das Gründungsjahr kleiner als 17.500€ geschätzt und im Folgejahr wird der Umsatz kleiner als 50.000€ geschätzt. Wenn diese Bedingungen gegeben sind, kann das Unternehmen umsatzsteuerrechtlich als Kleinunternehmen geführt werden.

Konsequenzen der Kleinunternehmerregelung

Es gibt sowohl negative als auch positive Konsequenzen der Kleinunternehmerregelung. Der wohl größte Nachteil ist, dass man die Umsatzsteuer, die für Anschaffung, Wartung und Reparatur der Anlage anfällt, nicht beim Finanzamt geltend machen kann. Dies macht einen erheblichen Kostenfaktor aus, der zur Rentabilität der Anlage beitragen kann.

Der Vorteil der Kleinunternehmerregelung ist die einfache Handhabung. Die Formalitäten sind weniger anspruchsvoll. Auf die Umsätze aus der Solaranlage wird keine Steuer erhoben. Die Rechnungen an den Netzbetreiber über die Einspeisevergütung dürfen zum Beispiel keine Umsatzsteuer enthalten. Für das Finanzamt muss lediglich eine Einnahme-Überschuss-Rechnung erstellt werden.

Photovoltaik Steuer - Expertenmeinung

Von Experten wird allerdings empfohlen, auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten. Der geringe Mehraufwand für die Umsatzsteuererklärung gegenüber dem Finanzamt zahlt sich durch eine höhere Rendite aus. Wenn Sie auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, gelten Sie beim Finanzamt als Unternehmer. Dann können Sie die Steuer (Umsatzsteuer) für den Kauf der Photovoltaik-Anlage zurückerhalten. Sie müssen dann zusätzlich zur Einspeisevergütung eine Umsatzsteuer erheben, die später an das Finanzamt abgeführt wird.

Alle Ausgaben, die durch den Betrieb der Photovoltaikanlage entstehen, sind Werbungskosten. Dazu zählen unter anderem laufende Betriebskosten der Anlage, die Kosten für die Wartung oder Reparatur, Finanzierungs- und Versicherungskosten sowie die Kosten für eine Stromzählermiete und die Anschaffungskosten. Die Anschaffungskosten können die Nutzer über 20 Jahre abschreiben.


Müssen Sie ein Gewerbe anmelden? Dazu mehr auf der nächsten Seite...

Kostenloses eBook!

PV-Ratgeber

128 Seiten kostenloses Fachwissen zur Planung Ihrer Solaranlage!

So treffen Sie bei der Planung die richtigen Entscheidungen. 

Download