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Solartaschen oder Solarkoffer ermöglichen es Ihnen, auch unterwegs genügend Strom zu produzieren, um Geräte zu laden oder Ihr Wohnmobil mit Energie zu versorgen. Wir erklären Ihnen, wie die kompakten Solaranlagen funktionieren und wie Sie sie nutzen können.

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1. Wann ist eine Solartasche oder ein Solarkoffer sinnvoll?

Bei Solartaschen und -koffern handelt es sich um kompakte, faltbare Solarmodule zur Energiegewinnung. Sie werden vor allem im Outdoorbereich eingesetzt, also zum Beispiel im Campingmobil, beim Zelten, im Boot, im Schrebergarten oder beim Jagen. Auch Menschen, die sich für mögliche Katastrophenfälle vorbereiten oder aus anderen Gründen eine autarke Stromversorgung vorhalten wollen, setzen häufig auf mobile Solarmodule.

1.1. Solartasche und Solarkoffer - Was ist der Unterschied?

Die grundsätzliche Funktion von Solartaschen und Solarkoffern ist sehr ähnlich: In beiden Fällen handelt es sich um faltbare Solarmodule in kompakten Behältnissen, die an eine Tasche oder einen kleinen Koffer erinnern. Beide produzieren Strom aus Sonnenenergie, der dann für unterschiedliche Geräte oder zum Laden von Batterien genutzt werden kann. Einige Unterschiede gibt es allerdings doch:

  • Ein Solarkoffer ist stabiler und robuster als eine Solartasche. Die Solarmodule sind in einen stabilen Rahmen eingesetzt, währen sie bei einer Solartasche üblicherweise auf (wasserabweisendem) Stoff aufgebracht sind und sich daher etwas durchbiegen können.
  • Dafür braucht der Koffer aber auch mehr Platz und ist schwerer als eine Solartasche aus Stoff.
  • Solarkoffer haben manchmal bereits eine Speichereinheit, also einen Akku, eingebaut. Die Solartasche wird mit einem Laderegler an die Batterie oder direkt an die zu ladenden Geräte angeschlossen.

Achtung, Wortverwirrung: Teilweise werden die Begriffe Solartasche und Solarkoffer auch gleichwertig verwendet, manchmal gibt es auch „Zwischenformen“. Prüfen Sie deshalb genau, was alles zum Lieferumfang Ihres faltbaren Solarmoduls gehört!

1.2. Vorteile von faltbaren Solarmodulen

Faltbare Solarmodule wie Solartaschen und Solarkoffer haben eine ganze Reihe an wichtigen Vorteilen:

  1. Sie können völlig unabhängig vom Stromnetz Energie erzeugen und damit Ihre Geräte nutzen. Damit sind Sie unterwegs nicht auf Campingplätze mit Stromversorgung angewiesen und können sich überall, wo Sie wollen, mit Energie versorgen.
  2. Da Sie dafür Sonnenkraft nutzen, handelt es sich um eine sehr „grüne“ und nachhaltige Energieform.
  3. Die Solarmodule sind sehr leicht zu transportieren: Sie wiegen nur wenige Kilos und haben ein sehr kompaktes Packmaß. In wenigen Griffen bauen Sie sie auf und sammeln direkt Sonnenenergie.
  4. Im Vergleich zu Solar-Powerbanks können Sie deutlich mehr Energie produzieren. Sie reicht je nach Modell zum Beispiel aus, um die Aufbaubatterie im Wohnmobil zu laden und/oder Elektrogeräte wie Laptops, Kühlschrank, Heizung etc. zu betreiben.
  5. Die faltbaren Solarmodule sind nicht fest verbaut, sondern können ganz unkompliziert überall aufgebaut werden. Das bedeutet auch: Sie können sie immer genau nach der Sonne ausrichten und auf diese Weise die Sonnenkraft voll ausnutzen.

Die Vorteile dieser mobilen Lösungen zur Energiegewinnung wurden 2019 von Zijin Yan (University of Illinois at Urbana Champaign, Champaign, USA) in seiner Analyse Design of Solar Mobile Power with Industry Patent Analysis" bestätigt.

1.3. Nutzung einer Solartasche für das Wohnmobil, das Boot oder beim Camping

Am weitesten verbreitet ist die Nutzung von Solartaschen und -koffern im Outdoor-Bereich, zum Beispiel beim Camping, auf dem Boot oder im Wohnmobil. Gerade bei Campingmobilen sind die Vorteile deutlich sichtbar:

  • Sie können Ihre Solarmodule gezielt immer dann einsetzen, wenn Sie sie gerade brauchen. Und wenn die Solartasche gerade nicht gebraucht wird, kann sie platzsparend und mit wenig Zusatzgewicht im Camper transportiert werden.
  • Im Vergleich zu fest installierten Solarmodulen auf dem Dach des Campingmobils können Sie deutlich mehr Energie produzieren, weil Sie die Solartasche jederzeit nach der Sonne ausrichten können. Das bedeutet umgekehrt allerdings auch mehr Aufwand: Während die Solaranlage auf dem Autodach von selbst arbeitet, müssen Sie den Standort der Solartasche immer wieder anpassen, um die Sonnenenergie optimal zu nutzen.
  • Und: Sie können Ihr Campingmobil einfach im Schatten parken und die Solartasche ein paar Meter entfernt in der Sonne aufstellen. Das kann den Komfort im Campingmobil deutlich erhöhen.
  • Auch hinter der Windschutzscheibe produziert die Solartasche noch einiges an Strom und ist gleichzeitig diebstahlsicher verstaut, wenn Sie den Standort Ihres Campingmobils verlassen.

Tipp: Zum Wandern oder Radfahren sind auch kompakte Solartaschen noch etwas zu groß und zu schwer. Allerdings braucht man auf einer Wander- oder Radtour ja üblicherweise auch nicht viel Strom. Um das Smartphone oder Tablet zu laden, eignen sich kleine Solar-Powerbanks.

2. Fragen rund um die Technik von Solartaschen

Was kann eine Solartasche leisten, wie schließt man sie an und was braucht man alles für eine gute Funktion? Wir erklären es Ihnen.

2.1. Welche Leistung bringt eine Solartasche?

Solartaschen und Solarkoffer gibt es mit unterschiedlichen Leistungen, zum Beispiel mit 80W, 120W, 180W oder 200W. Wichtig: Bei diesen Angaben handelt es sich um Spitzenwerte, die erreicht werden, wenn optimale Bedingungen gegeben sind. Das bedeutet: Bei wolkenlosem Himmel, gutem Einfallswinkel der Sonne und optimalem Standort erreicht die Solartasche diesen Wert. Im Alltag werden Sie sicherlich häufig darunter liegen, planen Sie deshalb einen ordentlichen Puffer ein, wenn Sie Ihre benötigte Leistung berechnen.

Solartasche - Aufstellwinkel beachten

Welche Leistung Ihre Solartasche bringen sollte, hängt natürlich davon ab, was Sie damit betreiben wollen. Wenn Sie nur Ihre Starterbatterie bei längerem Stehen vor dem Entladen schützen wollen, genügt eine niedrige Leistung, zum Beispiel 40 oder 80 Watt. Wollen Sie dagegen Ihre Versorgungsbatterie im Wohnmobil aufladen, den Kühlschrank und/oder die Heizung mit Strom versorgen und dabei noch Smartphone und Laptop nutzen, ist eine höhere Leistung nötig.

2.2. Wie und woran kann ich einen Solarkoffer anschließen?

Generell gilt: Eine Solartasche produziert genügend Strom, um auch gefährlich werden zu können! Wenn Sie sich nicht gut genug auskennen, um eine sichere Installation zu gewährleisten, dann sollten Sie sich von einer Fachfirma beim Einbau helfen lassen!

Die einfachste Möglichkeit, eine Solartasche zu nutzen, ist die Verwendung über den USB-Anschluss oder den Zigarettenanzünder eines Autos:

  • Über einen USB-Anschluss können Sie Handys, Laptops und andere Geräte einfach direkt an den Solarkoffer anschließen. Keine weitere Installation notwendig! Diese Möglichkeit funktioniert allerdings wirklich nur für Kleinverbraucher.
  • Mit einem KFZ-Adapterkabel können Sie die Solartasche einfach direkt in den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs stecken und damit die Starterbatterie laden. Diese Verwendung empfiehlt sich zum Beispiel, wenn Sie die Sonnenenergie dafür nutzen wollen, das Entladen der Batterie während längerem Stehen zu verhindern. Auch wenn Sie Heizung, Radio, Innenlicht etc. über die Starterbatterie benutzen, ist dies eine sinnvolle Möglichkeit.

Für eine intensivere Nutzung zum Beispiel im Wohnmobil müssen Sie die Solartasche allerdings an Ihre Aufbau-Batterie anschließen.

2.3. Wie kann ich eine Batterie anschließen? Brauche ich einen Laderegler?

Um mit Ihrer Solartasche oder Ihrem Solarkoffer Batterien laden zu können, brauchen Sie in jedem Fall einen Laderegler. Er sorgt dafür, dass Spannungswerte ausgeglichen und bestimmte Grenzspannungen eingehalten werden. Dadurch lädt die Batterie schonend und hält lange. Außerdem enthalten moderne Laderegler eine Temperaturkompensation, die die Spannung an die Temperatur anpasst. Manche Laderegler haben weitere Komfortmerkmale wie LCD-Displays oder Ausgänge für Zweitbatterien.

Manchmal sind Laderegler schon im Lieferumfang enthalten, in anderen Fällen müssen Sie einen Laderegler dazukaufen. Im Gegensatz zur einfachen Nutzung über USB oder das KFZ-Adapterkabel ist hier ein wenig technisches Geschick zum Einbau notwendig.

Die simpelste Möglichkeit, den Laderegler an der Batterie anzubringen, funktioniert über Krokodilklemmen. Das ist Ihr Weg, wenn Sie nur hin und wieder die Solartasche verwenden wollen oder wenn Sie sie für verschiedene Zwecke einsetzen. Auf diese Art können Sie mit wenigen Griffen die Solartasche nutzbar machen und auch wieder abklemmen. Wenn Sie Ihren Solarkoffer aber immer an der gleichen Stelle einsetzen wollen, zum Beispiel im Wohnmobil, dann sollten Sie die Batterie fest anschließen.

Idealer Standort für den Laderegler ist möglichst nahe an der Batterie. So funktioniert die Temperaturkompensation am besten, denn schließlich soll die Temperatur in der Nähe der Batterie gemessen werden. Ist dort kein Platz, können Sie einen Temperatursensor einsetzen, der die Temperatur misst und an den Laderegler weiterleitet.

Wichtig: Wenn Sie unsicher beim Einbau Ihres Ladereglers sind, dann lassen Sie sich von Fachpersonen unterstützen! Der Umgang mit Strom ist und bleibt gefährlich!

Mit einer Solartasche samt Laderegler können Sie unterschiedliche Batterien aufladen. In der Regel werden Blei-Säure-Akkus, AGM-Batterien und Gel-Batterien unterstützt.

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2.4. Gibt es Solartaschen mit Akku?

Nicht bei jeder Anwendung ist schon eine Batterie verfügbar: Im Wohnmobil können Sie die Solartasche direkt mit der Innenraumbatterie nutzen. Im Schrebergarten, beim Zelten oder bei anderen Gelegenheiten ist das vielleicht nicht so einfach möglich. Dann ist eine Solartasche oder ein Solarkoffer optimal, die/der bereits einen Akku mitbringt. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Solartaschen sind dafür optimiert, möglichst leicht und klein zu sein. Sie enthalten deshalb keinen Akku direkt im Gerät. Aber es gibt Sets aus Solartaschen und kompakten Akkus zu kaufen, die optimal aufeinander abgestimmt sind und direkt verwendet werden können.
  • Bei Solarkoffern sieht sie Sache ein wenig anders aus: Auch hier gibt es Sets zu kaufen, aber auch Geräte, die gleich einen Akku enthalten. Der Vorteil dabei: Sie haben die Solarpanels und den Akku in einem einzigen Koffer und können Ihr kleines Kraftwerk direkt einsetzen.

2.4.1. Verwendung einer Powerstation

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung einer sogenannten Powerstation, welche Akku, Laderegler und Anschluusmöglichkeiten in sich vereint. Diese Powerstations gibt es in unterschiedlichen Leistungsklassen und mit diversen Anschlussmöglichkeiten. Vom einfachen USB-Ladeanschluss bis hin zum integrierten 220V-Wechselrichter, so dass auch normale 220V-Geräte geladen bzw. genutzt werden können.

Die Kosten für eine solche Powerstation liegen meist bei 200 bis 500€ - je nach genutzter Leistung und verbauten Komponenten. Eine Powerstation mit eingebautem effizientem MPPT-Laderegler ist beispielsweise teurer als ein System mit PWM-Laderegler. 

Powerstation für faltbare Solarmodule

3. Wie teuer ist eine Solartasche?

Solartaschen gibt es in ganz unterschiedlichen Preisbereichen. Die günstigsten beginnen schon weit unter hundert Euro. Allerdings hängt der Preis natürlich von verschiedenen Faktoren ab.

3.1. Wovon hängt der Preis ab?

Wie teuer ein faltbares Solarpanel ist, hängt unter anderem von diesen Punkten ab:

  1. Wie hoch ist die Leistung? Je höher die Peak-Leistung ist, umso tiefer müssen Sie natürlich in die Tasche greifen. Überlegen Sie deshalb vorher, was Sie mit Ihrer Solartasche alles tun und welche Geräte Sie betreiben wollen. Auf dieser Grundlage können Sie die benötigte Leistung berechnen. Achten Sie allerdings auf eine ausreichende Reserve! Zum einen ist die genannte Leistung immer nur ein Höchstwert bei idealen Bedingungen, Sie werden also im Durchschnitt weniger Strom erzeugen können. Und zum anderen ist es möglich, dass Sie bald doch noch etwas mehr Strom nutzen wollen. Nichts ist ärgerlicher, als viel Geld in eine Energielösung zu stecken, die dann doch nicht ausreicht.
  2. Welche Anschlüsse sind enthalten? Manche Solarpanels können nur über einen 12V-Stecker genutzt werden, andere bieten viele verschiedene Anschlüsse und damit auch viel mehr Möglichkeiten. Prüfen Sie deshalb gut, welche Anschlüsse Sie brauchen und ob diese bei Ihrem gewählten Modell möglich sind.
  3. Ist ein Laderegler enthalten? Manche Modelle kommen mit einem Laderegler, andere nicht. Vergleichen Sie hier gut, um am Ende nicht draufzuzahlen, weil Sie doch noch einen Laderegler zukaufen müssen.
  4. Wie viel Zubehör ist enthalten? Kabel, Klemmen etc. können ganz schön ins Geld gehen. Vergleichen Sie deshalb bei den Angeboten genau, welches Zubehör bereits enthalten ist. Manche Solartaschen oder -koffer liefern nur das nötigste mit. Bei anderen ist bereits eine ansehnliche Sammlung an Kabeln, Klemmen und Adaptern enthalten. Auch hier gilt: Planen Sie vorher, was Sie brauchen. Wenn Sie Ihre Solartasche zu ganz unterschiedlichen Zwecken nutzen wollen, ist ein Bundle mit vielen verschiedenen Zubehörteilen wichtig. Vielleicht brauchen Sie aber ohnehin nur ein bestimmtes Kabel oder haben längst alles, was Sie nutzen wollen? Dann reicht eine einfache Solartasche ohne viel Zubehör.
  5. Wie groß und schwer ist die Solartasche? Solartaschen und -koffer sind dafür gemacht, möglichst klein und kompakt zu sein. Trotzdem gibt es hier große Unterschiede. Besonders kleine und leichte Solarpanels kosten natürlich etwas mehr. Auch hier kommt es ganz darauf an, was Sie mit Ihrer Solartasche vorhaben: Wenn Sie sie ausschließlich im Wohnmobil nutzen wollen, ist ein Kilo mehr wahrscheinlich egal. Wollen Sie sie zum Beispiel auf einer Fahrradtour mitnehmen, können Größe und Gewicht ganz entscheidend sein.
  6. Wie gut ist die Qualität? Natürlich gibt es auch bei Solarkoffern und -taschen deutliche Qualitätsunterschiede. Um lange Freude an Ihrem kleinen Kraftwerk zu haben, sollten Sie auf Markenhersteller setzen. Auch die Erfahrungen anderer Nutzer können eine große Hilfe sein.

3.2. Welche Vorteile hat eine Solartasche mit MPPT-Laderegler?

Laderegler sind immer dann wichtig, wenn Sie mit Ihrer Solaranlage einen Akku laden wollen, zum Beispiel im Wohnmobil. Es gibt verschiedene Techniken für Laderegler: PWM und MPPT. Ein MPPT-Regler ist besonders effektiv (ca. 90% Effizienz im Vergleich zu PWM-Ladereglern mit ca. 60-65%), allerdings auch etwas teurer als andere Laderegler. Mit ihm können Sie auch geringere Sonnenkraft möglichst gut ausnutzen. Deshalb enthalten manche Solartaschen bereits einen MPPT-Laderegler als Zubehör. Das hat einige Vorteile:

  • Sie bekommen einen Laderegler, der in jedem Fall gut mit Ihrer gewählten Solartasche funktioniert.
  • Der Laderegler schützt nicht nur vor Überladung, sondern verbessert sogar die Ladeleistung. (In einem kalten bis mäßig warmen Klima liefert ein MPPT-Laderegler bessere Leistung als ein PWM-Regler. Im tropischen oder subtropischen Klima ist die Leistung vergleichbar.)
  • Oft ist ein Set aus Solartasche und Laderegler günstiger, als wenn Sie beide Komponenten einzeln kaufen würden. Hier kann sich jedoch ein genauer Vergleich lohnen!

Weitere technische Informationen zu den Unterschieden finden Sie unter: //prevent-germany.com/files/downloads/White-paper-Which-solar-charge-controller-PWM-or-MPPT-DE.pdf

3.3. Welche Hersteller gibt es?

Zwei der bekanntesten Hersteller von Solartaschen und Solarkoffern sind Offgridtec und Wattstunde:

Hersteller von Solartaschen & SolarkoffernBeschreibung
OffgridtecOffgridtec bezeichnet sich selbst als „Spezialist für autonome Stromversorgung, Opto-Elektronik und Energiespartechnik“. Das Angebot umfasst verschiedene Batterien, Generatoren (zu denen auch die faltbaren Solarmodule zählen), Elektronik wie Ladewandler, Laderegler oder Peripheriegeräte, komplette Solaranlagen, LED-Technik und Installationsmaterial. Offgridtec hat viele verschiedene Solartaschen und -koffer im Angebot, sodass Sie für jede Anwendung das passende Modell finden. Die günstigste Solartasche von Offgridtec ist schon ab etwa 100 Euro zu kriegen. Es gibt aber auch teurere Modelle mit Leistungen bis zu 200W. Einige Solartaschen kommen bereits mit einem MPPT-Laderegler.
WattstundeDer Hersteller Wattstunde bietet ebenfalls viele verschiedene Solartaschen und -koffer an. Er hat sich auf Solaranlagen zur mobilen Anwendung und als Inselanlagen spezialisiert und bietet auch Sonderanfertigungen in Kleinserien an. Die Solarkoffer „Ultralight“ kombinieren das geringe Gewicht von Solartaschen mit der Stabilität von Solarkoffern. Es gibt sie in unterschiedlichen Leistungen. Außerdem bietet Wattstunde auch Solartaschen von 80W bis zu 220W an. Es gibt sie einzeln oder auch im Set mit verschiedenem Zubehör. Besonders praktisch: Wattstunde bietet Variationssets an, bei denen Sie einen von drei verfügbaren Ladereglern wählen können

Neben diesen beiden Herstellern gibt es natürlich noch unzählige andere Firmen, deren Produkte mit der Leistung dieser beiden Firmen mithalten können. Eine Auswahl an Produkten finden Sie hier:

3.4. Sonstige Tipps rund um Solartaschen und Solarkoffer

Diebstahlschutz und Co: Hier finden Sie einige nützliche Tipps für Ihre Solartasche.

3.4.1. Gibt es einen Diebstahlschutz für Solartaschen?

Die Diebstahlgefahr ist ein großer Nachteil bei den Solartaschen und -koffern. Da sie so leicht und klein sind und gleichzeitig nicht fest installiert werden, können sie auch schnell zur Diebesbeute werden. Diese Tipps helfen:

  1. Wenn Sie in der Nähe sind, können Sie Ihre Solartasche problemlos in Sichtweite aufstellen. Wenn Sie den Ort verlassen, packen Sie die Solarmodule lieber weg, zum Beispiel hinter die Windschutzscheibe Ihres Wohnmobils.
  2. Die Solartaschen haben üblicherweise Ösen, an denen Sie die Tasche aufhängen können. Ein dünnes Stahlseil mit Schloss kann als Diebstahlschutz dienen. Ziehen Sie das Stahlseil einfach durch eine oder zwei der Ösen und befestigen Sie es – ähnlich wie ein Fahrradschloss – an einem Baum, dem Auto oder einem anderen festen Gegenstand. Das hält natürlich keine „professionellen“ Diebe mit hoher krimineller Energie ab, Gelegenheitsdiebe aber durchaus schon. Wattstunde bietet solche Kabelschlösser speziell für die Solartaschen an.
  3. Manche Nutzer haben gute Erfahrungen damit gemacht, die Solartasche während ihrer Abwesenheit flach auf das Dach des Wohnmobils zu legen, eventuell mit Magneten beschwert. Dort fällt sie kaum auf und ist daher sicherer vor Dieben, während sie aber gleichzeitig noch Strom produzieren kann.

3.5. Weitere Tipps für den Kauf

Auch diese Tipps können Ihnen beim Kauf oder Betrieb Ihres faltbaren Solarmoduls helfen:

  • Häufig sind Laderegler im Lieferumfang enthalten, das schlägt sich aber natürlich im Preis nieder. Es kann sinnvoll sein, eine Solartasche ohne Laderegler zu kaufen, wenn Sie entweder schon einen Regler im Betrieb haben oder ein bestimmtes Modell kaufen möchten. Für Anfänger empfiehlt es sich dagegen, gleich ein komplettes Set zu kaufen.
  • Setzen Sie auf die Erfahrung anderer Kunden! Bei verschiedenen Anbietern und Shopping-Plattformen können Sie Kundenbewertungen einsehen. Außerdem gibt es gerade im Wohnmobilbereich viele Videos und Erfahrungstexte, in denen Nutzer von ihren Erfahrungen berichten und auch den Einbau ganz genau zeigen.

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