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Man hört ziemlich zur Photovoltaik. Was stimmt und was stimmt nicht? Wir untersuchen 10 Mythen auf Ihren Wahrheitsgehalt und schaffen Fakten!

Mythos 10:
"Die Sonne in Deutschland reicht nicht für die Photovoltaik"

Fakt ist, dass 7-8 m² Dachfläche genügen um den durchschnittlichen Strombedarf eines Deutschen zu decken. Würde man 2% der Fläche Deutschlands mit Solarmodulen bedecken, wäre unser gesamter Strombedarf gedeckt. Wichtig ist die richtige Dachausrichtung und -neigung, dann reicht die Sonne auf jeden Fall auch in Deutschland, auch wenn eine Photovoltaikanlage in Spanien mehr produziert.

Mythos 9:
„Photovoltaik ist ineffizient“

Das ist falsch. An sonnigen Tagen produzieren alle deutschen Photovoltaikanlagen zusammen mehr Energie als alle Atomkraftwerke Deutschlands.

Mythos 8:
„Die Leistung von Photovoltaikmodulen lässt stetig nach“

Photovoltaikanlage auf ScheuneJa, das stimmt. Allerdings nur sehr geringfügig. Das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme stellte in einer Studie nur einen durchschnittlichen Leistungsabfall von 0,1% des Wirkungsgrades pro Jahr fest.

Mythos 7:
„Photovoltaikanlagen lohnen sich nicht“

Hier hilft nur ein Vergleich mit anderen Investitionen. Photovoltaikanlagen sind durch die auf 20 Jahre staatlich garantierte Einspeisevergütung eine sehr sichere Investition und erbringen eine Rendite von 3 bis 5%. Ob das gut oder schlecht, darf jeder selbst entscheiden.

Mythos 6:
„Solarmodule sind nach 20 Jahren kaputt und müssen ersetzt werden“

Wie kommt man auf diese Idee? Vielleicht weil die Einspeisevergütung für 20 Jahre gezahlt wird? Auf jeden Fall ist das Quatsch. Belastungstests haben ergeben, dass manche Solarmodule 30 bis 40 Jahre umweltfreundlichen Strom erzeugen können. Nach ca. 10 Jahren hat eine Photovoltaikanlage die eigenen Investitionskosten wieder eingebracht. Sollten die Module 35 Jahre halten, befindet sich der Besitzer 25 Jahre lang in der Gewinnzone.

Mythos 5:
„Die Photovoltaik ist zu teuer“

Eine durchschnittlich große PV-Anlage kostet derzeit 10.000 EUR, was für die meisten Hausbesitzer bezahlbar ist. Dies wurde durch Technologie-Fortschritt und größere Konkurrenz erreicht. So waren die Preise vor einigen Jahren noch dreimal so hoch. Aber vielleicht meint das Argument „Die Photovoltaik ist zu teuer“ ja auch nicht Anschaffungskosten, sondern die Kosten für die Allgemeinheit. Was uns zum nächsten Mythos bringt.

Mythos 4:
„Die Photovoltaik verteuert den Strom für Privathaushalte“

Ja, das stimmt leider. Die EEG-Umlage wälzen die Energieversorgungsunternehmen über den Strompreis auf die Privathaushalte ab. Da hilft nur eins: nicht jammern, sondern selbst eine Photovoltaikanlage installieren und dadurch auch ein Empfänger der EEG-Umlage werden. So zahlt man nicht ausschließlich in den Topf ein, sondern ist auch Nutznießer. So als nimmt man sein Geld aus der rechten Hosentasche und steckt es in die linke.

Mythos 3:
„Die Photovoltaik wird viel zu stark subventioniert“

Die Einspeisevergütung wird über die EEG-Umlage gezahlt, was per defintion keine Subvention, sondern eben nur eine Umlage ist. Vielleicht mag man das als reine Wortklauberei abtun. Fakt ist, dass die Photovoltaik aber ohne eine gewisse finanzielle Unterstützung nicht das wäre, was sie heute ist. Beachtenswert ist dazu das Ergebnis einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirschaft:

(Die) konventionellen Energieträger Atomenergie, Steinkohle und Braunkohle profitieren seit Jahrzehnten in erheblichem Umfang von staatlichen Förderungen in Form von Finanzhilfen, Steuervergünstigungen und weiteren begünstigenden Rahmenbedingungen. Würde man diese Kosten auch als Umlage auf den Strompreis umlegen, wäre diese heute mit 10,2 Ct/kWh fast dreimal so hoch wie die EEG-Umlage (des Jahres 2012). (Quelle: Greenpeace)

Wer wird hier zu stark gefördert? Die Photovoltaik scheint es nicht zu sein...

Mythos 2:
„Photovoltaikanlagen sind gar nicht wirklich umweltfreundlich, es wird mehr Energie bei der Produktion verbraucht, als sie selbst erzeugen“

Natürlich braucht man Energie für die Produktion einer Photovoltaikanlage. Fakt ist aber, dass jedes Photovoltaikmodul 10 bis 15 mal mehr Energie erzeugt, als für seine Produktion benötigt wurde. Denn die Menge, die für die Herstellung benötigt wird, erzeugt ein Solarmodul schon in 2 Jahren.

Außerdem reduziert man durch die Solarstromerzeugung den CO2-Ausstoss erheblich und es ensteht kein Elektrosmog. Zusätzlich haben sich in Europa fast alle Hersteller selbst verpflichtet ausgediente Photovoltaikmodule zurückzunehmen und zu recyclen.

Mythos 1: 
„Der Solarboom in Deutschland ist vorbei“

Definitiv nicht. Denn in wenigen Jahren werden Stromspeicher für die eigene Photovoltaikanlage technisch soweit sein, dass man sie wirtschaftlich betreiben kann. Und dann wird der Traum jedes Photovoltaikanlagen-Besitzers möglich sein: komplett unabhängig von den Stromkonzernen sein!