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Pelletöfen haben einen ganz besonderen Charme: Weil sie direkt im Wohnraum stehen, verbreiten sie angenehme Wärme und höchste Gemütlichkeit. Mit einem Glas Wein, passender Musik und den Lieblingsmenschen ins Feuer schauen – wer kann da schon widerstehen? Mit einem Pelletofen können Sie Romantik, Kostenersparnis und Komfort miteinander verbinden.

In einem Pelletofen werden Holzpellets verbrannt, sodass auch Umwelt- und Klimaaspekte berücksichtigt werden. Eingebaute Vorratsbehälter ermöglichen eine Brenndauer von einem bis mehreren Tagen, ohne dass Sie Hand anlegen müssen. Und das Nachfüllen des Vorratsbehälters ist selbst im laufenden Betrieb ein Klacks. Sie füllen schnell und einfach die Pellets per Hand nach und sind schon wieder fertig.

Im Unterschied zu einer Pelletheizung (die im Heizungskeller steht und die Wärme sowie Warmwasser für das ganze Haus liefert) befindet sich der Pelletofen im Wohnraum und spendet dort Wärme und Gemütlichkeit.

Stiftung Warentest hat bereits im Jahr 2011 einen Test zu Pelletöfen durchgeführt. Geprüft wurden verschiedene Aspekte:

  • Energieeffizienz
  • Handhabung
  • Sicherheit
  • Verarbeitung und Widerstandsfähigkeit
  • Umwelteigenschaften und technische Leistung

Das Ergebnis dieses Tests war, dass ein Pelletofen im Vergleich zum Kaminofen die bessere Variante ist, um Holz effizient zu nutzen. Wenn ein Pufferspeicher dazukommt, ist der Ofen als automatisches Heizsystem noch besser. Laut Testergebnis sind teurere Geräte (ca. 8000 bis 9000 Euro) in Kombination mit einem Pufferspeicher am umweltschonendsten. Sie erzielen gute Abgaswerte und sind auch für Passivhäuser mit Lüftungsanlage sehr interessant.

Allerdings hat sich in den letzten Jahren auf dem Markt einiges getan und es gibt inzwischen auch sehr gute günstigere Modelle.
Einen ersten Eindruck in die Funktionsweise und Bedienung eines Pelletofens bekommen Sie in diesem Video:

video

Wir haben Ihnen in diesem Artikel alle wichtigen Informationen zusammengestellt, die Sie für die Wahl Ihres perfekten Pelletofens brauchen.

1. Für wen eignet sich welcher Pelletofen?

Da der Vorratsbehälter eines Pellet-Kaminofens immer mal wieder neu befüllt werden muss, eignet sich so ein Heizsystem besonders für kleine Wohnungen (zum Beispiel Etagenwohnungen) oder Passivhäuser. Alternativ kann der Pelletofen an einen Pellet-Vorratsraum angeschlossen werden, dann läuft die Befüllung automatisch.

Wenn ein Pelletofen gut geplant ist und die Umgebungsvariablen stimmen, kann er für das Heizen der Wohnung sehr gut genutzt werden. Für die Erwärmung von Brauchwasser ist aber zumindest im Sommer ein anderes Heizsystem erforderlich. Schließlich wollen Sie bei sommerlichen Temperaturen ja nicht Ihre Wohnung heizen, nur damit auch warmes Wasser entsteht. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel aber Kombinationsmöglichkeiten vor, die sich gut eignen.

Ein Pellet-Kaminofen ist teurer als ein normaler Kaminofen, aber auch deutlich effizienter. Damit reduziert sich der Kostenunterschied auf Dauer. Außerdem genießen Sie beim Pelletofen die bequeme Automatisierung, während Sie bei einem Scheitholzofen viel häufiger Hand anlegen müssen.

Generell gelten diese 7 Fakten zum Pellet-Einzelofen:

  1. Der Pelletofen kann je nach Modell eine unterschiedliche Leistung haben. Bis zu 15 kW sind möglich.
  2. Der Ofen wird wie ein Kaminofen im Wohnraum aufgestellt. Durch eine Sichtscheibe können Sie das Feuer sehen und so die wohlige Atmosphäre eines Kamins genießen.
  3. Im Ofen ist ein Vorratsbehälter integriert. Dieser reicht für mindestens 24 Stunden, meist für mehrere Tage.
  4. Nachfüllen geht ganz einfach per Hand. Sie öffnen einfach den Deckel des Vorratsbehälters und schütten einen Sack Pellets hinein. Fertig. Das geht jederzeit, auch im laufenden Betrieb.
  5. Es gibt aber auch automatische Öfen, die Pellets aus einem Vorratsraum/Behälter automatisch zuführen. Dann müssen Sie gar nicht mehr nachlegen. Eine Rückbrandsicherung schützt vor Feuer.
  6. Für den Anschluss des Ofens ist Strom nötig. Dieser wird für die automatische Zuführung der Pellets gebraucht. Sie stellen an der Steuerungseinheit nur noch die gewünschte Leistung ein und der Ofen führt selbsttätig die notwendige Menge an Pellets aus dem Vorratsbehälter oder dem Lager nach.
  7. Gut zu wissen: Die Verbrennung ist in einem Pelletofen besser als in einem Kaminofen mit Scheitholz. Das bedeutet weniger Emissionen.

Klären Sie mit Ihrem Schornsteinfeger gleich zu Beginn der Planung, ob der Schornstein für den Anschluss des Ofens passt! Ein weiterer Aspekt: Falls Sie ein sehr gut gedämmtes Haus haben, dann ist der luftgeführte Einzelofen vielleicht nicht die beste Wahl. Es gibt Fälle, in denen der Ofen zu wenig Verbrennungsluft aus dem Raum entnehmen kann. Fragen Sie also bei einer guten Dämmung Ihren Fachbetrieb, ob ein Pellet-Einzelofen bei Ihnen ohne Probleme möglich ist. Wenn der Raum selbst zu wenig Luft bietet, muss die Luftzufuhr durch ein Rohr nach außen gesichert werden.

Beispiel Pelletofen

1.1. Der wasserführende Pelletofen

Ist ein Pelletofen wasserführend, kann man ihn mit den Wasserleitungen im Haus verbinden. Die Wärme des Ofens kann dann im Wasserkreislauf des Hauses genutzt werden, zum Beispiel zum Duschen, Baden oder Abwaschen oder auch für ein Heizungssystem in anderen Räumen.

Das sollten Sie zum wasserführenden Pelletofen wissen:

  • Ist der Pelletofen wasserführend, verfügt er über eine sogenannte Wassertasche. Dabei handelt es sich um einen Behälter, der von dünnen Wasserrohren durchzogen ist. Das Feuer im Ofen heizt nicht nur den Raum, sondern erwärmt auch das Wasser, das durch die Rohre fließt. Dieses kann dann an anderer Stelle genutzt werden.
  • Mit einem wasserführenden Ofen nutzen Sie die Heizleistung optimal für das ganze Haus.
  • Die restliche Wärme dient weiterhin dem Heizen des Raumes, in dem der Ofen steht. Das Verhältnis zwischen Wärmeabgabe an den Raum und Heizkreislauf beschreibt man als „raumseitige Leistung“ und „wasserseitige Leistung“. Bei 75 bis 80 % wasserseitiger Leistung gehen noch 25 bis 20 % an den Raum, was dort zum Heizen locker ausreicht.

Wichtig zu wissen: Als alleinige Zentralheizung reicht ein Pelletofen meist nicht aus. Ausnahmen gibt es bei Passivhäusern. Sehr viel häufiger dient der Pelletofen jedoch (wie zum Beispiel auch eine Solarthermieanlage) zur Unterstützung der Heizung.

1.1.1. Planung eines wasserführenden Pelletofens:

Vor dem Kauf müssen Sie in jedem Fall Ihren Heizwärmebedarf und Brauchwasserbedarf ermitteln. Diese Werte ergeben sich aus:

• der Gebäudeart,
• der Dämmung des Hauses,
• der Art des Heizsystems (gibt es eine Zentralheizung oder eine Etagenheizung?) und
• den Heizgewohnheiten der Bewohner.

Nur wenn der Heizwärme- und Brauchwasserbedarf bekannt sind, kann der Ofen sinnvoll dimensioniert werden.
Planen Sie einen ausreichend großen Pufferspeicher ein! Sonst könnte es zur Überhitzung und zu Schäden am Heizsystem kommen. Der Pufferspeicher funktioniert wie bei anderen Heizsystemen auch: Die gerade nicht benötigte Wärme wird in einen mit Wasser gefüllten und gut isolierten Tank eingeleitet. Dort bleibt sie lange gespeichert und kann je nach Bedarf genutzt werden.

In vielen Gebäuden ist es sinnvoll, eine raumluftunabhängige Luftversorgung einzuplanen. Der Ofen zieht die Luft für die Verbrennung dann nicht aus dem Wohnraum, sondern zum Beispiel über ein Rohr von außen. Der raumluftunabhängige Betrieb ist übrigens auch Voraussetzung für die Förderung der BAFA (bei Altbauten). Fragen Sie Ihren Fachbetrieb, welche Optionen in Ihrem Fall sinnvoll sind!

1.2. Kombination eines Pelletofens mit anderen Heizsystemen

Als alleinige Heizung ist ein Pelletofen in den meisten Fällen nicht sinnvoll. Wenn Sie eine Zentralheizung mit Pellets befeuern wollen, sollten Sie über die Anschaffung einer Pelletheizung nachdenken.
Aber auch ein Pelletofen kann mit anderen Systemen gut kombiniert werden. Bei einem wasserführenden Pelletofen ist durch den Pufferspeicher die Verbindung mit fast allen anderen Wärmesystemen möglich. Sie können ihn zum Beispiel mit einer Gasbrennwerttherme, einer Wärmepumpe oder einer Solarthermieanlage kombinieren. Auch eine Kombination mehrerer dieser Systeme ist möglich.

Für Passiv- oder Niedrigenergiehäuser ist der Pelletofen (mit einem ausreichenden Pufferspeicher) in Verbindung mit der Zentralheizung perfekt geeignet. Hier wird die Zentralheizung nur für kalte Tage der Übergangszeiten und für die Wintermonate benötigt. Vielleicht sogar nur für die reine Warmwasserbereitung.

Möchten Sie den Pelletofen als alleinige Zentralheizung verwenden, brauchen Sie vorab die Heizlastberechnung und eine gute Planung. Wenn für die warme Jahreszeit eine Solarthermieanlage oder Brauchwasserwärmepumpe vorhanden ist, lässt sich damit eine sinnvolle Kombination erzielen: Nutzt man eine Solarthermieanlage, kann diese etwa von März bis Oktober die Wärmeerzeugung übernehmen. Falls die Sonne mal nicht reicht, schaltet sich automatisch der Pelletofen dazu. Im Wasserspeicher wird nämlich Warmwasser für Heizung und Brauchwasser auf Vorrat gehalten und die Temperatur elektronisch überwacht. Auf diese Weise können Sie bei günstigen Bedingungen ein Drittel der Brennstoffkosten pro Jahr sparen.

2. Was sind die Kosten für einen Pelletofen?

Wie bei den meisten anderen Projekten heißt es auch hier: Es kommt darauf an … Anspruch und Funktionen bestimmen den Preis.
Folgende Faktoren beeinflussen die Kosten des Pelletofens:

  • Wie viel Heizleistung wird benötigt?
  • Soll der Ofen in das vorhandene Heizsystem integriert werden?
  • Wird ein (neuer) Pufferspeicher benötigt?
  • Müssen Arbeiten am Schornstein durchgeführt werden?
  • Wie sehr soll die Pelletzufuhr automatisiert sein? Kommt ein Pelletlager hinzu oder reicht der Vorratsbehälter im Gerät?
  • Welche Qualität hat das Gerät?
  • Wie hoch ist der Komfort des Ofens (Steuerung, Programme etc.)?
  • Wie viele Emissionen verursacht der Ofen?

Damit Sie eine Vorstellung von den möglichen Preisen bekommen, haben wir Ihnen einige Beispiele zusammengestellt. Zusätzliche Arbeiten, zum Beispiel am Schornstein, sind dabei natürlich noch nicht berücksichtigt. Und auch Kosten für Pellettank, Pufferspeicher und Ähnliches können noch hinzukommen. Die Tabelle dient eher einer ersten Orientierung:

WasserführendNennleistungminimale Wärmeleistung (kW)Wirkungsgrad bei VolllastPelletofen-Grundpreis in €
Nein62,698 %ca. 2000
Nein92,491 %ca. 2600
Nein113,488 %ca. 5000
Ja123,793 %ca. 9000
Ja154,595 %ca. 5500
Ja198,593 %ca. 4400

3. Wie wird der Pelletofen angeschlossen?

Bevor der Pelletofen angeschlossen werden kann, muss der Schornsteinfeger prüfen, ob die allgemein geltenden Brandschutzbestimmungen eingehalten werden. Erst dann dürfen Anschluss und Inbetriebnahme erfolgen.

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Der Schornsteinfeger prüft:

  • das Brennstofflager (wenn vorhanden),
  • die ausreichende Versorgung mit Verbrennungsluft und
  • die ordnungsgemäße Abgasführung.

Bei einem Einzelofen für das Wohnzimmer oder einen anderen Wohnraum ist kein separater Heizraum nötig.
Voraussetzung ist, dass eine ausreichende Luftversorgung gewährleistet ist. Dies kann durch eine Tür, ein Fenster oder durch die Größe des Raumes sichergestellt werden. Auch eine raumluftunabhängige Belüftung durch ein Rohr ist möglich und in vielen Fällen sinnvoll. Bei Pelletöfen über 35 kW ist eine Belüftung von außen generell notwendig.

Auch der Schornstein selbst muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Er muss passend dimensioniert sein, damit er ordentlich zieht. Ein guter Schornstein sorgt dafür, dass

  1. Wärmeverluste verhindert werden und
  2. der Rauch sich nicht zu stark abkühlt (sonst kommt es zu starken Verunreinigungen und die Effizienz kann sinken).

Sind diese Bedingungen alle zur Zufriedenheit des Schornsteinfegers erfüllt, geht der Einbau ganz schnell.

Die Fachfirma legt mit einem Rauchrohr einen Anschluss zum Schornstein. Auf dem Boden wird in den meisten Fällen eine Glasplatte aufgelegt, die der Feuersicherheit dient. Dann wird der Ofen einfach aufgestellt und mit dem Rauchabzug verbunden. Schließlich kommt nur noch der Stecker in die Steckdose und schon kann es losgehen.

Auch wenn der eigentliche Einbau relativ leicht vonstattengeht, brauchen Sie in jedem Fall die Expertise einer Fachfirma für die Planung, Installation und Inbetriebnahme! Schließlich geht es hier um Feuer im eigenen Haus. Wenn der Einbau nicht fachgerecht erfolgt, kann im schlimmsten Fall ein Brand entstehen, der Sie, Ihre Familie und Ihren Besitz ernsthaft in Gefahr bringt. Lassen Sie deshalb die Arbeiten rund um Ihren Pelletofen (und jede andere Heizung) unbedingt von Fachleuten durchführen!

4. Was ist beim Betrieb eines Pelletofens zu beachten?

Wie erwähnt haben Pelletöfen einen integrierten Vorratsbehälter. Deshalb ist keine zusätzliche Fördertechnik nötig. Bei vielen Öfen muss alle ein bis zwei Tage der Vorratsbehälter von Hand gefüllt werden. Teilweise hält der Vorrat auch länger. Wem das nicht genügt, der kann trotzdem einen Pellettank mit Förderschnecke einbauen lassen. Notwendig ist das aber normalerweise nicht.

Pellets gehören zu den günstigsten Brennstoffen auf dem Markt. Außerdem haben Pelletöfen generell einen sehr guten Wirkungsgrad im Vergleich zu Scheitholzöfen. Damit sind sie bei dauerhaftem Gebrauch günstiger als Holz.

Achten Sie auf einen Pelletofen mit guten Verbrauchswerten, um Ihre Betriebskosten und den Heizeffekt zu optimieren.

Der Verbrauch eines Pelletofens setzt sich zusammen aus dem Brennstoff und dem Betriebsstrom:

4.1. Wie hoch ist der Verbrauch an Pellets?

Herstellerangaben nennen folgende Verbrauchswerte:

  • Unter Volllast verbraucht ein Pelletofen 2 bis 2,5 kg pro 10 Kilowatt Kesselleistung pro Betriebsstunde. Bei schlechterem Wirkungsgrad kann dieser Verbrauch auf bis zu 3 kg ansteigen.
  • Unter Teillast liegt der Verbrauch im Mittel bei 0,6 bis 0,9 kg Holzpellets pro Stunde.
  • Der durchschnittliche Wirkungsgrad beträgt 87 % (+/- 6 %). Zum Vergleich: Bei Scheitholz-Kaminöfen liegt der Wirkungsgrad durchschnittlich bei 70 % (+/- 10 %).

Im Juni 2021 lag der Pelletpreis laut dem Deutschen Pelletinstitut DEPI bei 22,14 Cent pro Kilogramm. Bei einer Abnahme von 6 Tonnen zahlte man etwa 221,35 Euro pro Tonne. Und der Pelletpreis für 26 Tonnen lag bei 206,76 Euro pro Tonne.

Damit kommt man bei Pellets auf einen Preis von 4,43 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Zum gleichen Zeitpunkt zahlte man für Gas 6,44 Cent pro Kilowattstunde und für Heizöl sogar 6,75 Cent pro Kilowattstunde.

4.2. Wie hoch ist der Stromverbrauch von Pelletöfen?

Da Pelletöfen automatisch Pellets nachlegen und dadurch die Heizleistung regulieren, brauchen sie Strom. Der Verbrauch variiert, je nachdem, ob Sie eine Förderschnecke nutzen oder von Hand den Vorratsbehälter des Ofens füllen. Natürlich gibt es auch von Gerät zu Gerät gewisse Unterschiede.

Bei einem vollautomatischen Pelletofen kann man während des Betriebs mit etwa 200 bis 300 W rechnen. Ein halbautomatischer Pelletofen, der keine Förderschnecke besitzt und manuell befüllt werden muss, liegt oft bei 100 bis 150 W im Betrieb.

Gas- oder Ölöfen liegen im Vergleich niedriger. Dafür sind dort die Brennstoffe wesentlich teurer. Deshalb lohnt sich der Pelletofen trotzdem.

4.3. Wie reinige ich den Pelletofen?

Hin und wieder müssen Sie am und im Ofen für Sauberkeit sorgen, aber der Aufwand hält sich wirklich sehr in Grenzen. Das ist zu tun:

  • Die Asche im Brennraum muss regelmäßig entleert werden. Dazu entnehmen Sie einfach das Aschefach und entsorgen die Asche am besten in der Restmülltonne. Früher hat man häufig empfohlen, die Asche im Garten zu nutzen, dies ist jedoch inzwischen umstritten, weil sich durch die Verbrennung Schadstoffe in der Asche sammeln können. Siehe u.a. PDF "Nutzung von Asche" - Bayerische Landesanstalt für Umwelt
  • Auch die Asche im Brennraum muss (bei nicht vollautomatischen Öfen) regelmäßig entfernt werden.
  • Reinigen Sie außerdem den Brenntopf hinter dem Heizkessel mit einem Staubsauger.
  • Je nach Ofen muss zusätzlich die Scheibenhinterlüftung gereinigt werden.

Das alles ist aber in wenigen Minuten erledigt.

4.4. Muss ich regelmäßig eine Wartung für den Pelletofen einplanen?

Ja, lassen Sie Ihren Ofen einmal im Jahr fachmännisch warten! Auf diese Weise können Fehler rechtzeitig erkannt und kleine Verschleißteile ausgetauscht werden, bevor die Heizleistung leidet.
Wenn Sie eine Fördervorrichtung für die Pellets nutzen, sollte diese unbedingt mit geprüft und gewartet werden.

5. Welche Förderung der BAFA gibt es für einen Pelletofen?

Wenn Sie einen Pelletofen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung einbauen, können Sie unter Umständen eine Förderung der BAFA beantragen. Das Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ ist zum 31. Dezember 2020 ausgelaufen. Dafür gibt es nun die BEG Einzelmaßnahmen, bei denen unter anderem Pelletheizungen und -öfen gefördert werden. Ab dem 1. Juli 2021 gibt es weitere Änderungen, durch die sich eine Förderung noch mehr lohnt.

BAFA-Förderungen gibt es für Privatpersonen, freiberuflich Tätige und Unternehmen, die Mieter, Pächter oder Eigentümer des Gebäudes beziehungsweise der Wohnung sind. Beim Einbau einer Pelletheizung ab 5 kW Nennwärmeleistung können Sie bis zu 35 % der Kosten als Förderung erhalten. Wenn Sie bisher eine Ölheizung genutzt haben und diese nun durch eine Pelletheizung oder einen Pelletofen ersetzen, bekommen Sie unter Umständen sogar bis zu 45 % der Kosten erstattet. Seit 2021 gilt das auch dann, wenn für Ihre alte Heizung eine Austauschpflicht besteht.

Hier geht es zum Programm der BAFA.

Zu den förderfähigen Kosten gehört nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch alle Installations- und Umbaukosten, die direkt im Zusammenhang mit der Anschaffung des Pelletofens stehen. Dabei können also ordentliche Summen zusammenkommen, die Sie als Förderung bekommen.

Um Förderungen zu bekommen, müssen Sie diese vor der Auftragserteilung beantragen! Nachträglich werden keine Förderungen mehr gewährt. Berücksichtigen Sie diesen Aspekt deshalb gleich zu Beginn Ihrer Planungen! Eine gute Fachfirma kennt sich auch mit den Förderungen aus und unterstützt Sie bei Ihrem Antrag.

6. Was sollte ich beachten, wenn ich einen Pelletofen kaufen möchte?

Um den passenden Pelletofen zu finden, gilt es einiges zu planen und zu bedenken. Diese Aspekte können Ihnen dabei helfen:

  • Was sind Ihre Ziele? Wenn es nur um das Beheizen eines einzelnen Raumes geht (+ angrenzende Zimmer), dann reicht in der Regel ein Einzelofen als gemütliche Heizung.
  • Möchten Sie dagegen sparsam heizen und Ihre vorhandene Heizung optimieren, dann ist ein wasserführender Pelletofen die richtige Wahl. Eine Solarthermieanlage macht das Ganze besonders effizient, sodass die ursprüngliche Heizung erst an den kälteren Tagen benötigt wird.
  • Bedenken Sie: Wenn Sie einen wasserführenden Ofen anschaffen, brauchen Sie einen ausreichend großen Pufferspeicher. Immerhin gehen etwa 80 % der Wärme per Wärmetauscher in den Heizkreislauf. Ist der Pufferspeicher zu klein (oder gar nicht vorhanden), kann es zur Überhitzung und zu Schäden kommen.
  • Wenn Sie Ihre Heizung komplett ersetzen und auf Pellets umstellen wollen, dann ist wahrscheinlich eine Pelletheizung das Richtige für Sie.
  • Lassen Sie Ihre Fachfirma genau berechnen, wie hoch die Leistung Ihres Ofens sein muss.
  • Wenn die Art des Ofens klar ist, spielt natürlich auch die Optik eine Rolle. Schließlich steht der Ofen im Wohnraum und soll dort die Einrichtung ergänzen und zum gemütlichen Blickfang werden. Es gibt Pelletöfen in vielen verschiedenen attraktiven Designs und Materialien. Da ist sicher auch für Sie das Passende dabei!

Ob Sie in ein Pelletlager und eine Fördervorrichtung investieren sollten, hängt von zwei Faktoren ab: Zum einen stellt sich die Frage, wie komfortabel Sie es haben wollen. Stört es Sie, einmal alle ein bis drei Tage einen Sack Pellets nachzuschütten? Dann sollten Sie über eine Fördervorrichtung nachdenken. Die zweite Frage bezieht sich auf die örtlichen Gegebenheiten. Ist genügend Platz für einen Lagerraum oder einen Tank vorhanden? Lässt sich eine Förderschnecke oder ein Ansaugrohr sinnvoll und optisch ansprechend unterbringen? Und kann das Pelletlager problemlos von außen betankt werden? Sprechen Sie mit Ihrer Fachfirma, um diese Fragen im Detail zu klären!

Schließlich ist natürlich auch noch der Preis ein wichtiges Argument. Wie schon erwähnt sind Pelletöfen teurer als Scheitholz-Kaminöfen. Aber sie sind auch deutlich effizienter und komfortabler. Wenn Sie diese Faktoren zusammen mit einer guten Beratung nutzen, schaffen Sie Ihr eigenes Wohlfühl-Heizsystem im Haus!

FAQ - Häufig gestellte Fragen in Kürze

  • checkFür wen eignet sich ein Pelletofen?

    Bei einem Pelletofen handelt es sich um einen Einzelofen, der im Wohnraum aufgestellt wird und dort für romantische Atmosphäre und gemütliche Wärme sorgt. Er eignet sich deshalb für alle, die sich heimelige Kaminatmosphäre wünschen, gleichzeitig aber höchsten Komfort und Effizienz genießen wollen.

  • checkBraucht man für einen Pelletofen ein Pelletlager?

    Ein Pelletofen enthält einen Vorratsbehälter, den Sie einmal am Tag oder seltener von Hand befüllen. Dazu öffnen Sie einfach den Deckel und schütten einen Sack Pellets in den Behälter. Das geht so einfach und schnell, dass ein Pelletlager mit Förderschnecke nicht notwendig ist. Wenn dieses manuelle Nachlegen Sie stört und Sie eine vollautomatische Lösung wünschen, ist in vielen Fällen jedoch die Kombination mit einem Pelletlager möglich.

  • checkWas ist ein wasserführender Pelletofen?

    Ein wasserführender Pelletofen verfügt über eine sogenannte Wassertasche. Das ist ein Behälter, durch den dünne Wasserrohre laufen. Das Wasser wird beim Heizen erwärmt und kann als Brauchwasser oder für das Heizungssystem in anderen Räumen genutzt werden. Wichtig ist bei einem wasserführenden Pelletofen ein ausreichend großer Pufferspeicher.

  • checkReicht ein Pelletofen als alleinige Heizung?

    In den meisten Fällen nicht. Mindestens für Brauchwasser brauchen Sie im Sommer eine zusätzliche Lösung. Schließlich wollen Sie nicht bei hohen Außentemperaturen Ihre Wohnung heizen, nur um warmes Wasser zum Duschen zu bekommen. Wenn Sie komplett mit Pellets heizen wollen, eignet sich in den meisten Fällen eine Pelletheizung besser. Diese steht nicht im Wohnraum, sondern im Heizungskeller oder Wirtschaftsraum, und ist mit einem Pelletlager oder -tank verbunden. Ein Pelletofen kann aber eine sehr gute Unterstützung für andere Heizsysteme sein, um den ökologischen Fußabdruck zu verbessern und Kosten zu sparen.

Geschrieben von: Jascha Schmitz , 07. Juli 2021


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