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Wie nutzt man Sonnenenergie am effizientesten?

Inhaltsverzeichnis:

Die Sonne kann nicht nur Wasser erhitzen, sondern über Photovoltaikelemente auch elektrischen Strom erzeugen. An Privathäusern sind dazu Dachflächen und Fassaden geeignet, die sonst einfach ungenutzt blieben. Werden diese Flächen sinnvoll für die Energieerzeugung verwendet, kann ein Haus zumindest zum Teil von Energielieferungen unabhängig werden. Auf jeden Fall sind wirtschaftlich diverse Einsparungen möglich.

1. Die technischen Optionen für die Gewinnung von Sonnenenergie

Diese hängen von der Größe, der Lage und der Ausrichtung der verfügbaren Flächen am Gebäude ab. Am besten wird die Nutzung der Sonnenenergie von Anfang an in das Design des Hauses integriert.

In Luftkollektoren entsteht Warmluft hinter einer beschienenen Glasscheibe. Diese Art der Energie aus der Sonne wird in praktisch jedem Haus in einem gewissen Maß gewonnen. Über Schächte kann die Warmluft in Bereiche geleitet werden, die sich nicht unmittelbar hinter der Glasscheibe befinden.

Warmwasser wird in Kollektoren erzeugt und kann sowohl für den direkten Gebrauch als auch zur Unterstützung der Heizung verwendet werden. Elektrischer Strom wird in Photovoltaikelementen erzeugt. Wenn er nicht sofort verbraucht wird, kann er in einer Batterie gespeichert werden.

Optimierung Immobilie, Solartechnik, Fenster, Dach

2. Die organisatorische Umsetzung der Sonnenenergieerzeugung

Die beste Art der Umsetzung baut auf einem Gesamtkonzept auf, das die langfristige Perspektive berücksichtigt. Kollektoren für Warmwasser und Photovoltaikelemente für die Stromerzeugung sollten aufeinander abgestimmt werden.

Ein Solarberater kann dabei helfen und dem Hausbesitzer auch die Möglichkeiten für die verfügbaren Förderungen darlegen. Wie Dachfenster gefördert werden können, erfährt man beispielsweise hier.

An einem Haus müssen aus den verschiedensten Gründen regelmäßig Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Es ist dann sehr sinnvoll, die Nutzung der Sonnenenergie in diese Arbeiten einzubeziehen. Muss beispielsweise das Dach repariert werden, bietet sich dort die Gelegenheit zur Installation von Solarmodulen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Sanierung der Anlagen für die Heizung und für die Bereitstellung von warmem Wasser. Nachdem Sonnenkollektoren ihr Warmwasser in diese Systeme einspeisen, liegt eine entsprechende Erweiterung unmittelbar nahe.

Ein oft übersehener Bereich ist neben dem Dach die Fassade des Hauses. Dort lassen sich ebenfalls Module zur Nutzung der Sonnenenergie anbringen.

Entsprechende Anpassungen erlauben aber auch die passive Nutzung der Sonne ganz ohne Kollektoren.

  • Je nach Architektur können die Fenster vergrößert werden, was die Notwendigkeit zum Heizen reduziert.
  • Pflanzen am oder in unmittelbarer Nähe des Hauses verringern das Bedürfnis nach Kühlung im Sommer.

3. Sonnenenergie und Architektur

Für die Ausführung der Arbeiten sind natürlich Fachleute nötig. Übersehen wird aber oft, dass die Nutzung der Sonnenenergie auch eine Aufgabe für Architekten ist. Die notwendigen Elemente lasse sich harmonisch in das Design des Gebäudes integrieren (siehe z.B. https://www.energieschweiz.ch/gebaeude/solare-architektur/ ). Das gilt nicht nur für das Haus selbst, sondern auch den Umschwung wie zum Beispiel eine Böschung.

Es lohnt sich also, einen entsprechend interessierten Architekten zu konsultieren. Die Module zur Nutzung der Sonnenenergie müssen den optischen Eindruck eines Anwesens nicht nur nicht stören, sie können ihn sogar unterstützen. Sie lassen sich zur Beschattung von Wintergärten oder Terrassen einsetzen. 

Interessant ist dafür nicht nur die Südseite des Hauses, sondern auch die Richtungen Südwest und Südost.

Kollektoren für Warmwasser brauchen verhältnismäßig wenig Fläche. Für diese Verwendung liegt die Berücksichtigung der tiefstehenden Wintersonne nahe, für deren Nutzung die Module steil gestellt werden sollten. Auch eine Montage an der Fassade ist denkbar. Vakuumröhrenkollektoren sind effizienter als die üblichen und brauchen für dieselbe Leistung nur etwa zwei Drittel der Fläche.

Auch wenn gerade die Wintersonne für die gewünschte Temperatur des Wassers nicht ausreichen wird, sollte ihre Wirkung nicht unterschätzt werden. Jedes Grad Erwärmung ermöglicht eine wesentliche Einsparung der sonst erforderlichen Energieträger. Das gilt für Öl oder Gas genauso wie für nachwachsende Rohstoffe wie Holz.

Photovoltaikelemente brauchen mehr Fläche als Warmwasserkollektoren. Es ist sinnvoll, vor einer Installation Angebote verschiedener Unternehmen einzuholen. Wünschenswert sind Möglichkeiten, sich einer größeren Bestellung von Elementen anzuschließen, bei der es über Skaleneffekte entsprechende Preisvorteile zu holen gibt. Die Elemente selbst sollten aber auf jeden Fall von namhaften Herstellern stammen, um über ihre gesamte Lebensdauer ihre Leistung zuverlässig abrufen zu können. Dasselbe gilt für die Installationsfirma, die über längere Erfahrung mit solchen Arbeiten verfügen sollte.


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