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Die Preise für die Solaranlagen werden für die Privatverbraucher immer günstiger. Die sogenannte Netzparität wurde bereits erreicht und die Endverbraucher können sich darüber freuen, dass der selbst erzeugte Strom billiger ist als der Strom von anderen Anbietern. Für den Stromkunden ist es viel interessanter zu wissen, wie viel er beispielsweise für eine Kilowattstunde an den Stromversorger zahlen muss, als die Tatsache, wie viel die gleiche Energiemenge in der Herstellung kostet. Zu den nackten Herstellungskosten kommen noch die Netzkosten, Gewinnmarge, Konzessionsabgabe und verschiedene Steuern und Umlagen hinzu. Somit kostet den Endverbraucher eine Kilowattstunde Strom nicht fünf Cent (Herstellungskosten), sondern er muss 25 Cent oder mehr für die gleiche Strommenge bezahlen. Im Internet können die Verbraucher Solarstrom im Tarifvergleich ansehen und den passenden Tarif für sich finden.

1. Was die Netzparität für den Endverbraucher bedeutet

Durch die Netzparität ist der Solarstrom für Verbraucher noch interessanter geworden. Der Selbstverbrauch wird dadurch für sie nicht mehr teurer als der Energiekauf direkt beim Stromversorger. Die Neuregelung der Einspeisevergütung, die seit dem 1. April 2012 gültig ist, bedeutete auch einen Wechsel hinsichtlich des Eigenverbrauchs von einer Grundauffassung zu einer anderen. Bis zu diesem Datum bekamen die Betreiber einer privaten Solaranlage zusätzliche Vergütung für den eigens verbrauchten Solarstrom. Danach gab es diese Vergütung nicht mehr. Die Betreiber größeren Fotovoltaikanlagen, die mehr als zehn Kilowatt Leistung erzeugen, müssen insgesamt zehn Prozent der selbst erzeugten Solarenergie alleine verbrauchen oder verkaufen.

2. Die Probleme beim Speichern des Solarstroms

Der Solarstrom wird logischerweise nur dann erzeugt, wenn die Sonne scheint. Somit muss er gespeichert werden, was keine billige Angelegenheit für die privaten Solarstromerzeuger darstellt. Um den Strom zu speichern, braucht man große Batterien, die in der Regel eine Investition in vierstelligen Eurobetrag bedeutet. Solche Ausgaben machen den Solarstrom-Vorteil fast zunichte. Hat der Stromerzeuger keine Möglichkeit dazu gefunden, den Solarstrom zu speichern, wird der Selbstverbrauch auf maximal 20 bis 30 Prozent beschränkt. Ein klassisches Einfamilienhaus mit einer Solaranlage produziert bei strahlendem Sonnenschein meistens mehr Strom, als in diesem Moment gebraucht wird. Nachts oder beim schlechten Wetter wird wiederum sehr wenig oder nichts produziert. Die Energieexperten sind sich ziemlich sicher, dass infolge der erwarteten Elektroautobooms entsprechende Speichertechnologien verstärkt produziert werden, was die Preise nach unten drücken wird. Man kann auch jetzt schon selbst seinen Stromverbrauch bestimmen: Die größten Energiefresser wie Wasch- oder Spülmaschinen können dann betrieben werden, wenn die Solaranlage auf dem Dach von strahlender Sonne versorgt wird. Die Einspeisevergütung sollte seitens der Bundesregierung künftig abgeschafft werden. Das passiert, wenn überall in Deutschland eine Solar-Gesamtkapazität von 52 Gigawatt erreicht wird. Solche Anlagen werden für den Endverbraucher nur noch in dem Fall sinnvoll, wenn er den erzeugten Strom selbst verbrauchen wird.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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