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Industriegelände und Freigelände mit Solar- oder Photovoltaikanlagen sollten gegen unbefugtes Betreten geschützt werden. Als Schutz-Zaun für Photovoltaikanlagen eignen sich vor allem Doppelstabmattenzäune. Dieser Zauntyp wird sowohl im privaten als auch im Industrie-Bereich gerne eingesetzt. Stabmattenzäune sind aus Metall, sind widerstandsfähig gegen Korrosion, erschweren das Übersteigen aufgrund der engen Maschen, sind leicht zu montieren und haben überschaubare Anschaffungskosten.

Stabmattenzäune sind pflegeleicht und benötigen wenig Wartung. Zusätzliche technische Sicherungssysteme wie akustische oder optische Alarmanlagen runden das Sicherheitskonzept ab.

1. Besondere Anforderungen beim Zaun für Solarfelder

Wenn Stabmatten-Zäune für Solar-Anlagen errichtet werden, sind Besonderheiten zu beachten. Grundsätzlich ist die benötigte Zaunlänge praktisch selten unter 500 Meter, sondern eher bis zu 2.500 Meter anzusetzen. Das hängt mit der Größe von Solaranlagen zusammen, die langfristig wirtschaftlich sein müssen. Vor allem bei der Geländeabsicherung von Solarfeldern, ist der Umweltschutz zu beachten.

Da die Anlagen in der Regel außerhalb von Ortschaften errichtet werden, müssen zuständige Ingenieure ausreichend Rücksicht, auf den Artenschutz und Tierschutz nehmen. Stabmattenzäune sind oft unüberwindbar, was in der freien Natur für diverse Kleintiere ein Problem darstellt. Daher sollte bei der Planung an Durchgangsmöglichkeiten für Tiere gedacht werden. Örtliche Schutzauflagen gilt es deshalb strengstens zu beachten, um nicht späteren Klagen von Tierschützern ausgeliefert zu sein.

Zäune für Photovoltaikanlagen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Der Doppelstabmattenzaun erfüllt diese Voraussetzungen.

Was man beim Einzäunen von Solar- oder Photovoltaikanlagen beachten sollte:

  1. Tierschutz muss angemessen sein, Kleintiere sollten den Zaun unterlaufen können

  2. Zaunhöhe mindestens 2,00 m um ein Übersteigen zu minimieren

  3. Zusätzlicher Übersteigschutz im 45 Grad Winkel aus Stabmatten ist sinnvoll

  4. Zaunfelder sollten nach DIN EN ISO 1461 im Tauchbad feuerverzinkt sein

  5. Die schweren Zaunfelder mit 868 mm sind zu empfehlen

  6. Instabiler Boden durch Lehm, Torf oder Wasser können die Montagekosten erhöhen

  7. Geländeunebenheiten können durch Abstufungen ausgeglichen werden

1.1. Der Doppelstabmattenzaun ist stabil und langlebig

Stabmatten-Zäune sind sehr stabile Metall-Konstruktionen, bei denen Längs- und Querdrähte fest miteinander verschweißt sind. Diese ca. 250 cm breiten Metallmatten werden durch 60x40 mm Zaunpfähle aus Stahl im Boden mit Beton-Punktfundamenten befestigt. Zaunfelder und Zaunpfosten sind in der Regel feuerverzinkt und pulverbeschichtet mit RAL-Farben.

Der Doppelstabmattenzaun ist dadurch besonders widerstandsfähig gegen widriger Witterung, die sonst zu Korrosion/Rost führt. Zu den Standardfarben gehören die RAL-Farbe Anthrazit (RAL 7016) und Moosgrün (RAL 6005). Man kann die Zaunfelder auch in der RAL-Farbe seiner Wahl beschichten lassen, wenn neben der reinen Schutz- und Sicherungsfunktion auch optische Aspekte eine Rolle spielen. Allerdings sind Wunschfarben nur gegen einen Aufpreis erhältlich.

1.2. Unterschiedliche Zaunstärken und Höhen erhältlich

Je nach gewünschter Stabilität sind zwei Material-Stärken bei Stabmattenzäune möglich.

Die leichte Stabmatte mit 6-5-6 mm Drähten und die schwere Matte mit 8-6-8 mm Drähten.

Ab einer Höhe von 1,60 sollten schwere Zaunfelder mit der Drahtstärke 868 mm Verwendung finden.

Umso höher die Matten sind, umso instabiler werden die leichten Matten. Die maximale Höhe bei Stabmatten beläuft sich aktuell auf 2,40 Meter.

Als Zaun für Solarfelder spielt die Ästhetik eine untergeordnete Rolle, da Anlagen für Solar Energie oft außerhalb von Wohngebieten liegen. Bei der privaten Gebäudesicherung wird eher auf die optische Wirkung geachtet, es sei denn, es handelt sich um einen reinen Industriezaun. Der Stabmattenzaun ist deshalb der klassische Zaun, wenn es um die Absicherung gewerblicher Anlagen und Grundstücke geht. Daher ist es selbstverständlich, dass diese kostengünstige Zaunart für Freilandflächen genutzt wird.

2. Doppelstabmattenzäune in der Regel einfach zu montieren

Bei der Zaunmontage findet man des Öfteren problematisches Gelände vor, welches die Freilandabsicherung erschwert. Dazu gehören zum Beispiel unebene Bodenverhältnisse mit einem hohen Gefälle und weiche Böden mit hohen Torf- und Lehmanteilen.

Das Auftreten von Grundwasser sollte im Vorfeld abgeklärt sein, um negative Überraschungen beim Setzen der Pfosten zu vermeiden. Zaunpfosten und Zaunfelder können je nach Höhenunterschied abgestuft werden. Das Einhängen der Stabmatten kann versetzt erfolgen, um Geländeunebenheiten auszugleichen.

Für die Zaun-Montage sollten erfahrene Monteure herangezogen werden, die sich mit der fachgerechten Montage auskennen. Wichtig ist das die Montage kompetent, mit der richtigen Planung und Auswahl der Materialien erfolgt.

3. Die Versicherung hat Mitspracherecht

Bei der Planung und Projektierung der tatsächlichen Geländeabsicherung, sind die Empfehlungen einer Versicherung wichtig.

Die Stabgitter sind besonders bei Sturm, Regen und Frost sehr widerstandsfähig. Zusätzlich kann die Schutzfunktion durch den Einbau von Alarmmeldern in optischer und akustischer Hinsicht optimiert werden. Die Versicherung wird sich vor Ort ein Bild von der Situation und Beschaffenheit der Umgebung machen.

Technisch hochwertige Alarm-Varianten lassen sich direkt durch die Solaranlagen mit Strom versorgen. Dadurch können Alarmanlagen oder die Beleuchtung des Zaunes bei Nacht aus eigener Stromkraft autark betrieben werden. Eventuelle Ersparnisse bei der jährlichen Versicherungsprämie sind ein wesentlicher Faktor, die für einen Sicherheits-Zaun sprechen.

Fazit:

Aufgrund der Energiewende ist ein großer Bedarf an Solar-, Photovoltaikanlagen und Windparks außerhalb der Wohngebiete vorhanden. Hier ist eine Freilandgeländeabsicherung mithilfe von Stabmattenzäune unverzichtbar. Die Geländesicherung ist gerade bei sehr hochwertigen Solaranlagen zu empfehlen.

Ein Zaun für Photovoltaikanlagen muss unter allen Wetterbedingungen seine Schutzfunktion langfristig erfüllen. Der Stabmattenzaun ist bei Solaranlagen die ideale Variante, die vielen Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Langlebigkeit, Erwerbskosten, Montage und versicherungsrechtlicher Aspekte optimal erfüllt. Daher sind diese Zäune die erste Wahl.


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