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Zwei der größten netzunabhängigen Photovoltaikanlagen Afrikas sind in Mali mit Multicluster-Technologie der SMA Solar Technology AG (SMA) in Betrieb gegangen. Die beiden Hybridsysteme mit einer Gesamtleistung von 200 kWp versorgen in den beiden Dörfern Kolondieba (150 kWp) und Ourikela (50 kWp) seit August über 850 Haushalte mit Solarenergie. Auftraggeber für beide Projekte ist die Niederländische Foundation Rural Energy Services (FRES), deren Ziel die Elektrifizierung ländlicher Gebiete ist. „Unsere AC-gekoppelten Off-Grid Lösungen versorgen nicht nur Haushalte mit Elektrizität, sondern leisten einen wesentlichen Beitrag zur lokalen Wertschöpfung“, erklärt Volker Wachenfeld, Executive Vice President Off-Grid Solutions bei SMA. So sind neben privaten Haushalten auch eine Schule, Werkstätten, eine Bäckerei, ein Hotel sowie weitere Geschäfte an das Inselsystem angeschlossen. „Für uns ist das besonders wichtig, denn erst die Stärkung der Wirtschaftskraft vor Ort macht die Dorfbewohner wirklich autark“, so Wachenfeld. „Nur so ist ländliche Elektrifizierung tatsächlich nachhaltig.“ In den ländlichen Regionen Afrikas sind Inselsysteme auf Basis von Solarenergie die günstigste Möglichkeit der Energieversorgung. Hier hat oftmals weniger als ein Prozent der Bevölkerung Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Die SMA Multicluster-Technologie ist die optimale Lösung für den einfachen und modularen Aufbau großer Insel- und Hybridsysteme von 30 bis 300 Kilowatt Leistung. Das komplett vorkonfigurierte System ermöglicht den Betrieb und die Wartung durch lokal geschulte Servicekräfte. Werden zusätzlich Dieselgeneratoren angeschlossen, ergänzen diese die Stromversorgung, wenn nicht genügend regenerative Energie verfügbar ist oder laden die Batterien. Innerhalb von nur sieben Monaten installierte die Heidelberger Firma Asantys Systems die Anlagen in Mali schlüsselfertig. SMA lieferte die elektrischen Systemkomponenten, die Insel-Wechselrichter Sunny Island, die Solar-Wechselrichter Sunny Mini Central sowie die Multicluster Boxen. Die Photovoltaikmodule wurden von der Hamburger Centrosolar und die stationären Batterien von der Firma Hoppecke aus Brilon geliefert. Betreiber der Anlagen ist das afrikanische FRES-Tochterunternehmen Yeelen Kura, die Wartung übernimmt Asantys Systems für einen Zeitraum von fünf Jahren. Mehr Informationen: www.sma.de Foto: SMA Solar Technology AG


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