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Wer sich eine Solar- oder Photovoltaikanlage einbauen lassen möchte, kann sich für eine Finanzierung an verschiedene Banken oder Bausparkassen wenden. Hierbei stehen zwei
verschiedene Formen eines Solarkredits zur Wahl, denen einerseits das klassische Darlehen angehört.

Bei diesem Kredit wird die Kreditsumme durch eine Zinszahlung getilgt. Als Kreditgeber stehen untere anderem Bankinstitute wie die KfW-Bankengruppe oder die Deutsche Kreditbank zur Wahl. Alternativ ist eine Finanzierung über Bausparkassen wie die Schwäbisch-Hall möglich.

1. Kreditinstitute mit verschiedenen Darlehenskonditionen

Wer einen Photovoltaikspeicher anlegen möchte, kann sich ebenfalls an die KfW Bankengruppe wenden. Dieser Dienstleister bietet sogenannte Solarkredite an, die über die KfW Bankengruppe beantragt und letztendlich über die Hausbank ausgezahlt werden. Konditionen für einzelne Kredite unterscheiden sich hinsichtlich

  1. des Kreditvolumens
  2. der Laufzeit
  3. sowie Zinsbindung

Ein Beispiel ist ein Angebot der GLS Bank, die ein Kreditvolumen von bis zu 30.000 Euro für eine Laufzeit von maximal 15 Jahren einräumt. Diesem Angebot steht ein Darlehen der LBS gegenüber, die ihrer Klientel bei entsprechender Bonität eine unbegrenzt hohe Kreditsumme einräumt. Dementsprechend hoch ist die Laufzeit bei diesem Kredit mit etwa 20 Jahren.

1.1. Wichtige Details nicht übersehen

Die Offerten einzelner Kreditangebote unterscheiden sich außerdem hinsichtlich des effektiven Jahreszinses. Zudem lohnt sich der Blick ins Detail, da die Unternehmen bestimmte Anforderungen an antragsberechtigte Personen, Bedingungen an die Photovoltaikanlage oder Bestimmungen für die Höhe des Eigenkapitals bzw. etwaige Sicherheiten stellen. Inwiefern das Darlehen als Gewerbekredit gestattet werden kann, entscheiden Banken und Bausparkassen individuell.

Differenzierungen nehmen die Kreditinstitute außerdem zwischen Investoren, Selbständigen bzw. Freiberuflern, Privatpersonen, gemeinnützigen Organisationen oder Unternehmen vor. 

2. Welche Bedingungen stellen die Kreditinstitute?

Bevor sich Kreditnehmer für ein Darlehen unterscheiden, sollten sie ebenfalls darauf achten, welche Bauvorhaben im Einzelnen durch den Solarkredit abgedeckt werden. Beispielsweise steht die Frage im Raum, ob die Solaranlagen nur auf eigenen Wohn- und Gewerbeobjekten oder ebenfalls auf gepachteten Immobilien finanziert werden können.

Ein Großteil aller Photovoltaikdarlehen ist ebenfalls an die Bedingung geknüpft, dass die Projektstandorte in Deutschland gelegen sind. Angebote der LBS sind sogar an Projektstandorte in den Bundesländern Thüringen und Hessen geknüpft.

Im Gegensatz dazu vermittelt die KfW-Bankengruppe ganz klare Vorstellungen von der Qualität sowie Rücknahme verwendeter Solarmodule.

Zudem ist die Bereitstellung eines Kredits im Vorfeld stets mit einer Bonitätsprüfung verbunden. Mit dem Darlehen einhergehende Konditionen basieren überwiegend auf der Bonität der Kreditinteressenten sowie der Qualität gestellter Sicherheiten. Dann gilt es, den Solarkredit auszuwählen, der den eigenen Vorstellungen am ehesten entspricht.

2.1. Die Gretchenfrage: lohnt sich eine Solaranlage überhaupt?

Doch bevor potentielle Kreditnehmer aktiv werden und Angebote für Darlehen miteinander vergleichen, sollten sie Vor- und Nachteile einer Solaranlage gegeneinander abwägen.

Hierfür ist es sinnvoll, die Kalkulation anhand von Beispielrechnungen durchzuführen.

Geht man davon aus, dass eine Solaranlage mit einer Höchstleistung von 5 kW insgesamt 6.500 Euro kostet, würde ein Drittel des durch die Anlage erzeugten Stroms eine vierköpfige Familie versorgen. Wird der überschüssige Stromanteil ins Netz eingespeist, würden Ersparnisse und Einnahmen die Ausgaben schon nach 20 Jahren maßgeblich übersteigen.

Zu diesem Zeitpunkt hätten Investoren der Solaranlagen schon ein Plus von 8.600 Euro erzielt. Allerdings müssten diese Zahlen je nach Einzelfall einander angepasst werden. Heute raten Energieberater dazu, den eigens produzierten Strom aufgrund der EEG-Umlage eher selbst zu verbrauchen als ins Versorgungsnetz einzuspeisen.

Die daraus resultierenden finanziellen Unterschiede werden sich mit hoher Voraussicht zukünftig noch erhöhen.

Umlage eher selbst zu verbrauchen als ins Versorgungsnetz einzuspeisen.

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