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Achtung: Dieser Beitrag befasst sich teilweise mit alten Förderungen. Die aktuellen Informationen zur Förderung der Photovoltaik erhalten Sie hier.

Seitdem das Erneuerbare-Energien-Gesetz der rot-grünen Bundesregierung am 1. April 2000 in Kraft getreten ist, erleben alternative Energiequellen wie Sonne und Wind einen ungebrochenen Boom. So erwarten Experten, dass in Deutschland bis ins Jahr 2020 Windräder installiert werden, die eine Leistung von circa 50 Gigawatt erbringen. Bei Solaranlagen wird sogar ein Plus von 65 Gigawatt bis zum Jahr 2030 erwartet.

Dank der staatlichen Förderung dürften auch noch mehr Immobilienbesitzer zu Stromerzeugern werden. Sie entscheiden sich oft für eine Hybridanlage, die aus einem Windgenerator in Verbindung mit einer Solaranlage. Wie bei herkömmlichen Solaranlagen wird der überschüssige Strom automatisch ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Aber auch für Verbraucher, die nicht selbst Strom erzeugen, wird Ökostrom zunehmend zu einer guten Alternative: weil die Einspeisevergütung für Solarstrom unter 10 Cent pro Kilowattstunde gesunken ist, gibt es Solarstrom teilweise sogar günstiger als Atomstrom. Wer die Gunst der Stunde nutzen und den Anbieter wechseln möchte, sollte die Tarife gründlich vergleichen. Einen zusätzlichen Rabatt für den Wechsel in Form eines Gutscheins gibt es auf der Seite gutschein.org

Dass in der Sonnenenergie auch künftig noch ein großes Potenzial steckt, zeigt die Tatsache, dass 2013 mit einer Leistung von 9.000 Megawatt etwa ein Prozent des Stroms, der in Deutschland erzeugt wurde, aus Solaranlagen stammt. Erzeuger und Stromkunden schätzen die zahlreichen Vorteile, welche die Nutzung der Sonnenenergie mit sich bringt. Beispielsweise wird bei der Stromerzeugung kein Feinstaub freigesetzt. Auch der teure Import von Brennstoffen, wie sie etwa Gas- und Kohlekraftwerke brauchen, entfällt. Aktuell wird dadurch ein Betrag von etwa 400 Millionen Euro pro Jahr eingespart. Sonnenenergie gilt darüber hinaus als klimaschonend, weil beim Betrieb der Anlage keine Treibhausgase produziert werden. 

1. Solarenergie: eine Spielwiese für Bastler und Forscher

Angesichts der Verknappung von fossilen Brennstoffen gilt die Sonne als eine der wichtigsten Energiequellen der Zukunft. Deshalb beschäftigen sich zahlreiche Forscher und Hobbybastler mit dem Thema, um diese alternative Energiequelle besser und effektiver nutzen zu können. Einige neue Erfindungen sind sogar bereits auf dem Markt erhältlich. Hier einige Ideen, welche ein großes Potenzial haben könnten:

Die sogenannten Virtu Tubes erzeugen auf dem Dach in einem Arbeitsschritt sowohl Strom als auch Wärme. Das macht sie um 46 Prozent effektiver als die konventionellen Solarmodule.

Mehr Effizienz versprechen auch Sphelar Solarzellen. Diese können die Sonnenstrahlung aus allen Richtungen in Energie umwandeln. Bei herkömmlichen Solarzellen hingegen muss das Licht in einem bestimmten Winkel einfallen, um genutzt werden zu können.

Eine Möglichkeit, wie unter Umständen eines Tages ganze Gebäude zur Energiegewinnung genutzt werden können, wird aktuell an zwei Universitäten erforscht: Das Ziel ist es, eine Solarfarbe zu entwickeln, die auf die Fassade von Gebäuden aufgetragen wird.

In die gleiche Richtung geht eine Entwicklung des Unternehmens 3M: Mit einer einfachen Folie lassen sich Fensterflächen in Solarmodule verwandeln.

Während sich diese Ideen relativ leicht umsetzen lassen und oft nur an einer noch zu schlechten Energieausbeute scheitern, klingen andere Vorschläge wie pure Zukunftsmusik: Man solle die Energie mit Satelliten bündeln, diese auf Solarkollektoren schießen und anschließend drahtlos aus dem Orbit auf die Erde übertragen, lautet etwa ein Vorschlag.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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