5 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertung 5.00 von 5 Punkten (1 Stimme)

Für die Energiewende ist Solarstrom unverzichtbar. Auch immer mehr Eigenheimbesitzer lassen sich eine Solaranlage aufs Dach setzen. Doch nur die wenigsten nutzen sie wirklich effizient, sprich intelligent. Wir erklären, warum das so ist und wie man es besser macht.

Solaranlage auf Hausdach
Immer mehr Dächern wird eine Photovoltaikanlage aufgesetzt. (Quelle: RoyBuri/Pixabay)

Man könnte meinen, der letzte Sommer war für Besitzer von Solaranlagen ein Fest. Im Vergleich mit trüberen Vorjahren mag das auch der Fall gewesen sein. Dennoch wäre für viele Solarstromerzeuger mehr drin gewesen. Denn damit, sich eine Solaranlage aufs Dach zu setzen, ist es nicht getan. Erst durch die intelligente Steuerung und Nutzung holen Hausbesitzer das Optimum aus ihrer Solaranlage raus.

1. Die meisten sind nicht zu Hause, wenn die Sonne scheint

In der Praxis sieht es derzeit vielfach so aus, dass ein Großteil des durch die Solaranlage erzeugten Stroms ins Stromnetz eingespeist wird, statt ihn selbst zu nutzen. Schließlich sind die Hausbewohner in der Regel genau dann nicht zu Hause, wenn die Sonne scheint und Strom in Massen produziert wird. Wenn sie ihre höchste Strahlkraft hat, sitzen die Kinder in der Schule und wir befinden uns am Arbeitsplatz. Der Strom geht dann natürlich nicht verloren, sondern wird ins allgemeine Netz eingespeist, wofür der Photovoltaikbesitzer eine Einspeisevergütung bekommt. Das Problem daran ist, dass diese deutlich unter dem liegt, was der Strom am Energiemarkt kostet.

Die Folge: Hausbesitzer verkaufen ihren Strom häufig tagsüber relativ günstig und müssen nach Feierabend teuren Strom dazukaufen. Das ist zwar immer noch besser als die Sonnenenergie gar nicht zu nutzen, geht aber auch besser. Nämlich durch Smart Home.

2. Smart Home schafft Voraussetzungen für intelligente Solarstromnutzung

Wer sein Haus vernetzt, kann seinen Solarstrom intelligent nutzen. Selbst dann, wenn er nicht zu Hause ist. Schon heute lässt sich die Leistung vieler moderner Solaranlagen per App von überall auf der Welt verfolgen. Wenn die Sonne richtig knallt, kann man mittlerweile per Knopfdruck die Waschmaschine starten, um den "Strom im Überfluss" auszunutzen.

Sind die Geräte über Smart Home miteinander verbunden, kann der Computer nach den entsprechenden Einstellungen sogar selbstständig entscheiden, ob es nun Sinn macht Geräte wie die Wasch- oder Spülmaschine einzuschalten, um die Stromschwemme auszunutzen. Auch Haushaltshelfer wie der Wisch-, Saug- oder Rasenroboter können ferngesteuert werden.

Schöner Nebeneffekt: Wenn man nach Hause kommt ist die Wäsche gewaschen, das Geschirr gespült, der Boden blank geputzt und der Rasen gemäht. Das funktioniert aber nur, wenn man die Wasch- oder Spülmaschine vorher befüllt. Und natürlich macht der Betrieb nur dann Sinn, wenn diese Geräte auch wirklich voll sind und nicht im Leerlauf betrieben werden.

Wer neu baut, kann Smart Home von Anfang an berücksichtigen. Aber auch die Nachrüstung ist kein Problem. Der Vorteil dabei ist, dass man selbst entscheidet, wann man wieviel smart macht. Viele Energieversorger bieten Nachrüstpakete an. Wer gleich das ganze Haus vernetzen will und dafür in einen Umbau investiert, der kann den Rechner auf www.kreditvergleich.net nutzen, um das beste Kreditangebot ausfindig zu machen. Das Internet ist mittlerweile eine gern genutzte Anlaufstelle für Kreditanfragen und Kreditangebote.

2.1. Solarstromspeicher sind am effizientesten

Wer richtig Geld dafür in die Hand nimmt, der sollte es nicht versäumen gleich auch ein Speichersystem zu installieren. Denn erst dies ermöglicht es, möglichst viel des produzierten Stroms auch selbst zu nutzen. Und das ist rein ökonomisch betrachtet immer die beste Wahl.

Der Laderegler ist dafür zuständig, dass zunächst alle aktiven Verbraucher im Haushalt mit Strom versorgt werden. Bleibt noch etwas übrig, wandert dieser in den Solarstromspeicher. Erst wenn dieser voll ist und die Sonne noch immer lacht, wird der übrigen Strom ins Netz eingespeist und vergütet. Wer Strom speichern will braucht einen Akku.

In Verbindung mit privaten Photovoltaikanlagen kommen heute im Wesentlichen zwei Batterietypen in Frage: Bleiakkus und Lithium-Ionen-Akkus. Bleiakkus gibt es bereits seit langem und sind daher längst bewährt. Man kann relativ gut sagen, welche Leistung sie bringen und wie lange sie halten. Zudem sind Bleibatterien verhältnismäßig günstig in der Produktion und Anschaffung. Relativ schlecht hingegen ist der Wirkungsgrad von Bleiakkus. Er liegt bei 70 bis 85 Prozent und hält nur 1.200 bis 1.500 Ladezyklen.

Lithium-Ionen-Akkus sind zwar teurer, ihre Energiedichte, der geringe Speicherverlust und die hohe Lebensdauer machen sie aber deutlich effizienter. Mit einem Wirkungsgrad von 93 bis 98 Prozent lässt sich die Kapazität fast vollständig ausnutzen. Einige Hersteller geben über 5.000 Ladezyklen an, wobei Langzeitwerte bei der relativ neuen Batterietechnologie noch nicht existieren.

Preisvergleich für Ihre Planung

So können Sie in nur 3 Minuten die besten Preise für Ihre künftige Photovoltaikanlage vergleichen!

Jetzt erfahren wie - HIER KLICKEN!