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Spätestens seit der durch die in Fukushima bestehende Nuklearkatastrophe ausgelöste Atomdebatte sind viele Haushalte in Deutschland durchaus gewillt, zu natürlichem Ökostrom zu wechseln, welcher aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Wie Sie die Gunst der Sonne nutzen können und dabei auch noch Strom sparen, zeigen wir Ihnen gerne.

Im Tarifvergleich können Sie vorab einsehen, in welchen Preislagen sich der Ökostrom bewegt. Je nach Anbieter, Wohnort und natürlich den Familienmitgliedern wird der Stromverbrauch für Sie schnell und sicher ausgerechnet. Wie die Kraft aus der Natur genau genutzt wird und welche Heizungsmöglichkeiten für Sie in Fragen kommen könnten, erfahren Sie hier.

1. Photovoltaik, Solarthermie oder Pelletheizungen?

Die von der Sonne auf die Erde gestrahlte Sonnenenergie wird auch Solarstrahlung oder elektromagnetische Strahlung genannt. Um diese Strahlung in Strom zu verwandeln, gibt es Solarstromanlagen, auch Photovoltaik genannt.

Die Erzeugung von Solarstrom erfolgt über kleine Solarzellen, die zu einem Solarmodul zusammengefasst werden. Sprich: Je mehr Licht auf ein Modul fällt, desto mehr Strom kann fließen. Der vom Solarmodul produzierte Gleichstrom wird entweder direkt genutzt oder in Wechselstrom umgewandelt, damit er in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Heutzutage kann man sein eigenes Heim bzw. das Dach mit einer Solaranlage ausstatten, was auf den ersten Blick sehr teuer ist, sich aber langfristig mit Sicherheit auszahlt.

Thermische Solaranlagen nutzen hingegen die Wärme der Sonne, die als primäre Energiequelle für den Haushalt (zum Baden, Duschen, Putzen oder auch Heizen) gebraucht wird. Sie bestehen aus einem Kollektor, in dem der Wärmeträger erhitzt wird, einem Solarwärmespeicher, der die Wärme speichert, die nicht sofort genutzt wird, sowie einem Solarkreislauf, über den die Wärme vom Kollektor in den Speicher befördert wird. Neben den industriellen thermischen Solaranlagen werden auch viele in der Haustechnik genutzt, um dauerhaft Strom zu sparen. Dafür muss der Kollektor nur auf dem Dach installiert werden, um die Wärmestrahlung richtig einzufangen.

Als dritte Alternative gibt es noch die Pelletheizungen. Die kleinen Presslinge werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen bzw. aus Restholz (unter anderem Sägemehl, Hobelspäne oder Waldrestholz) zusammengepresst, nachdem sie getrocknet sind und nur noch einen restlichen Feuchtigkeitsgehalt von acht bis zwölf Prozent haben. Die vier bis sechs Millimeter großen Pellets sind in der Menge von einem Kilo mit einem halben Liter Heizöl vergleichbar. Der Heizwert liegt somit bei ca. 5 kWh/kg. Der Installation einer Pelletheizung ist auch mit hohen Kosten verbunden, spart aber auf lange Sicht eine Menge Geld.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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