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Nicht erst seit den Ereignissen in der Ukraine steht die Frage im Raum: „Wie geht es mit der Energie wohl weiter?“ Gottlob gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Strom zu gewinnen oder Wärme für seine Wohnung zu generieren, vom Heizen mit Kerzen bis hin zur Photovoltaik ist ja alles mit dabei.

Am Mittwoch, 16.03.2022, bebte in Japan die Erde. Da kommen neben der aktuellen Tragödie auch Erinnerungen an die sogenannte Dreifachkatastrophe im Jahr 2011 (Erdbeben in der Tōhoku-Region, Tsunami und die Nuklearkatastrophe von Fukushima) hoch – aber angeblich kam es dieses Mal zum Glück nicht zu einem weiteren Super-GAU.

1. Der Mensch und die Ressourcen

Die Menschheit hat einen enormen Hunger auf Ressourcen. Kennen Sie beispielsweise den Erdüberlastungstag, oder auf Englisch den „Earth Overshoot Day“? Hierbei handelt es sich um eine Kampagne des Global Footprint Network und zeigt auf, an welchem Tag im Jahr wir der Erde so viele nachhaltige Ressourcen entzogen haben, dass sie diese nicht mehr kompensieren kann.

Für Deutschland fällt dieser Tag im Jahr 2022 auf den vierten Mai, gemeinsam mit dem Country Overshoot Day für Israel. Ebenfalls durch das Global Footprint Network ins Leben gerufen und kalkuliert, wird hier aufgezeigt, wann der Earth Overshoot Day wäre, wenn die Weltbevölkerung wie dieses Land leben würde. Vor vier Tagen – dieser Artikel wird am 17. März geschrieben – hätten wir übrigens unsere nachhaltigen Ressourcen verbraucht, wenn unser Lebensstil dem der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und der Vereinigten Arabischen Emirate glich. Noch früher dran: Quatar (10. Februar) und Luxemburg (14. Februar) – Schlusslichter sind Indonesien (3. Dezember), Ecuador (6. Dezember) und Jamaika (20. Dezember).

2. Die unterschiedlichsten Arten der Stromerzeugung

Und da stellt sich schon die Frage: Wie wollen wir den internationalen Ressourcenhunger stillen? Welche Alternativen liegen auf dem Tisch? Reicht es aus, wenn alle Dächer dieser Welt mit Photovoltaikanlagen bestückt würden? Und lässt sich diese Energie speichern? Antwort: Ja, es gibt Speichermöglichkeiten.

In den sozialen Netzwerken stand auch immer wieder der Thorium-Flüssigsalz-Reaktor in der Diskussion, der angeblich helfen könnte, saubere und finanziell-leistbare Energie zu schaffen und ganz besondere Witzbolde fordern den Warpkern aus Star Trek.

Aber was ist denn realistisch? Ja, wir können speichern. Gut – das ist schon mal der erste Schritt in eine gute Richtung. Und gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, sich so unabhängig wie möglich zu machen.

3. Probleme mit den Alternativen

Also müsste die Lösung doch eigentlich darin bestehen, die erneuerbare Energie endlich weiter auszubauen und nach vorne zu bringen. Photovoltaik, aber auch die Windräder, müssen massiv gefördert werden. Wenn Sie die ganze Problematik mal auf den Punkt gebracht und in amüsant hören wollen, obwohl es eigentlich nicht zum Lachen ist, empfehle ich da ja „Die Anstalt“ zum Thema „Klimarettung“ – Hier der Clip, bei dem der von Max Uthoff gespielte Sir Isaac Newton versucht, zu ergründen, welche Möglichkeiten Deutschland ins Auge gefasst hat, um das Pariser Klimaziel noch zu erreichen. Und dass einiges davon leider nicht übertrieben ist, wissen wir durch die bayrische 10-H-Regel.

Diese besagt, dass die Mindestentfernung der Windräder zu den nächsten bewohnten Häusern von ihrer Höhe abhängt. Die Entfernung muss nämlich den Faktor 10 der Höhe betragen. Ein 10 Meter hohes Windrad = 100 Meter vom nächsten Haus

  • 100 Meter hohes Windrad = Ein Kilometer vom nächsten Haus
  • 200 Meter hohes Windrad = Mindestabstand von 2 Kilometern

Und da – zumindest im Freistaat Bayern – eine 200 Meter Höhe Usus ist, müssen die Windräder eben zwei Kilometer Mindestabstand einhalten.

3.1. Also? Wie geht’s weiter?

Vielleicht ist eine saubere, für alle finanziell machbare Stromerzeugung ja doch die Eier legende Wollmilchsau? Vielleicht muss man tatsächlich irgendwo Abstriche machen? Aber wo? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

4. Fazit

Dass wir viel Strom brauchen, ist leider unstrittig.

Und dass eine Energiekrise durch die aktuelle Situation auf uns zukommen könnte, dürfte auch keine allzu große Schwarzmalerei sein.
Wir brauchen also Möglichkeiten, Strom zu erzeugen und dafür zu sorgen, dass sich Leute weiterhin leisten können, zu heizen.

Quellen:


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