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Energie-Sparanlage_2 ©RainerSturm / www.PIXELIO.deIm Mai 2012 wurden in Deutschland Rekordwerte bei der Produktion von Strom aus Sonnenenergie erreicht: Dank den Sommerhochs "Peter" und "Ottomarin" konnten um die 20.000 Megawatt Strom produziert werden - so viel wie noch nie in Deutschland. 10 bis 15 Atommeiler sind nötig, um diese Menge Strom konventionell - aber mit den bekannten Risiken - zu erzeugen. Zeitgleich mit diesem gigantischen Sonnenstromrekord hält die Diskussion um die Förderung der Solarkraft in Deutschland unverändert an. Am 27. Juni 2012 wurde jetzt im Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages eine Einigung über Novellierungen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) erzielt. Vertreter von Bundestag und Bundesrat einigten sich auf Neuregelungen, die insbesondere die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen oder Hausbesitzern, die mit dem Gedanken an den Aufbau einer solchen Anlage spielen, interessieren dürften:
  • Bei Anlagen von 10 bis 1.000 kW, die ab April 2012 in Betrieb gingen, werden pro Jahr 90 Prozent der Strommenge vergütet; die Begrenzung erfolgt erst ab dem 1. Januar 2014
  • Ausgenommen vom Modell der Marktintegration werden kleinere Anlagen (bis 10 kW)
  • Die einmalige Absenkung der Vergütungssätze bleibt beschlossene Sache. Es wird eine neue Leistungsklasse zwischen 10 und 40 Kilowatt geschaffen; Vergütung: 18,5 Cent pro Kilowattstunde
  • Das Gesamtausbauziel für die Fotovoltaikanlagen, die in Deutschland gefördert werden sollen, wird auf 52 GW festgesetzt (bisher sind Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 27 GW errichtet); wenn das Ausbauziel erreicht ist, werden keine neue Anlagen mehr gefördert
  • Übergangsregelungen für Dachanlagen, für die ein Netzanschlussbegehren vor dem 24. Februar gestellt wurde, bleiben unverändert bestehen
Insbesondere Bundesminister Altmeier zeigte sich angesichts der gefundenen Einigung im Vermittlungsausschuss sehr optimistisch. Die Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien werde durch den Kompromiss gefördert. Altmeier betonte ebenfalls, dass diese Wettbewerbsfähigkeit langfristig auch ohne Förderung zustandekommen müsse; auch das sei Ziel der Politik. Die neuen Regelungen zeigen, dass es sich immer noch lohnt, in Solarenergie zu investieren. Bis das Ausbauziel von 52 Gigawatt erreicht ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen, aber die Entwicklung in den letzten Jahren hat gezeigt, dass der Fortschritt der Erneuerbaren Energien viel schneller vonstatten ging, als es auch optimistische Experten prognostiziert haben. Das ist nicht nur ein Resultat des guten Wetters, sondern auch der Initiative vieler Einzelner, die einen persönlichen Beitrag zur Förderung der Sonnenenergie leisten.


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