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Es ist viel passiert in 2011, auch in den Köpfen der Menschen. Das beweist schon allein die Tatsache, dass trotz reduzierter staatlicher Förderung die Nachfrage an Photovoltaikprojekten privater und gewerblicher Natur bestehen blieb. Viele, die mit ihrer Entscheidung noch abwarten wollten, machten Nägel mit Köpfen und realisierten ihr Projekt. Die anhaltende Nachfrage und gesunkenen Preise der Photovoltaikkomponenten hatten zur Folge, dass PV Anlagen nach wie vor sowohl den ökologischen als auch den ökonomischen Faktor bedienen und zu den rentabelsten und zugleich sichersten Geldanlagen zählen.HintergrundDas Jahr 2011 war sowohl ökologisch als auch politisch ein dramatisches Jahr. Im März 2011 ereignet sich die Erdbebenkatastrophe in Japan, die neben unzähligen menschlichen Tragödien den Super GAU im japanischen Atomkraftwerk Fukushima auslöst. In einem Atomkraftwerk, das offiziell als sicher und auf höchstem technischen Niveau galt.  Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg noch im selben Monat muss die CDU nach 58 Jahren die Landesregierung an Bündnis90/Die Grünen und SPD abgeben. Für das Land Baden Württemberg ein historisches Ereignis, das besonders im Hinblick auf die Energiepolitik des Landes einen deutlichen Kurswechsel verspricht. Im Mai 2011 folgt der Beschluss der Bundesregierung zum Ausstieg aus der Atomkraft. Schon in zehn Jahren soll das letzte deutsche Kernkraftwerk vom Netz gehen.Ausblick auf das Solarjahr 2012Aktuelle Bekanntmachungen von Regierungsseite lassen mich derzeit wieder an deren politischen Verantwortungsbewusstsein zweifeln. Die Ausgaben für erneuerbare Energien sollen nach offiziellen Ankündigungen der Bundesregierung auf den Stand von 2011 gedeckelt werden, der Ausbau der Photovoltaik soll auf ein Gigawatt begrenzt werden, das entspricht einem Siebtel des Zubaus des Jahres 2010. Dies würde die deutsche Solarwirtschaft in großen Teilen nicht überleben. Der Vorstoß der Fraktionsspitzen von Union und FDP ist der prominent angelegte Versuch, die vor einem halben Jahr angekündigte Energiewende zu stoppen. Die Spitzenvertreter der Union fallen damit sogar ihrem eigenen Umweltminister in den Rücken. Dieser hatte im Streit mit dem Wirtschaftsminister erst kürzlich auf die bereits erfolgten und die kommenden Einschnitte bei der Einspeisevergütung für Solarstrom hingewiesen. Zugleich sollen noch mehr Privilegien bei den Stromkosten für die Industrie geschaffen werden, so dass unterm Strich noch weniger Geld für die Vergütung erneuerbarer Energien bleibt als jetzt. Kaum ein Jahr nach den schrecklichen Ereignissen von Fukushima habe ich den Eindruck, dass die alten Kräfte der Regierungskoalition wieder die Oberhand gewinnen, indem sie die vielbeschworene Energiewende stoppen wollen. Pikanterweise wird dieses Thema auch noch während der Weltklimakonferenz von Durban diskutiert. Parallel dazu macht sich EU-Energiekommissar Günter Oettinger in der EU für die Entschärfung der Sicherheitstests europäischer Atomkraftwerke stark. Und nicht nur das: Er befürwortet den Bau von 40 neuen Atomkraftwerken in der EU. Man fragt sich, in wieweit Merkels Entscheidung zum Ausstieg aus der Atomkraft glaubwürdig sein kann, wenn deutsche Politiker im Hintergrund dagegen steuern. Krannich Solar setzt dennoch auch in Zukunft auf die Energiewende: Für das Jahr 2012 stehen bei Krannich Solar weitere Niederlassungsgründungen in Deutschland an, denn ich glaube auch weiterhin an die große Bedeutung und an die Zukunft des deutschen PV Marktes. Durch die Gründung der Niederlassungen wird der Service stetig verbessert und, das allerwichtigste, wir sind näher an unseren Kunden, Partnern und Mitstreitern für die Energiewende. Denn nur mit Ihnen gemeinsam wird auch im neuen Jahr das Ziel der weltweiten Stromversorgung aus erneuerbaren Energien ein Stück näher rücken. Mehr Informationen: www.krannich-solar.comFoto: Kurt Krannich, Krannich Solar


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