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Die Technische Universität Ilmenau startet eine großangelegte Initiative zur Erforschung der Sonnenenergienutzung. Angesichts des weltweit steigenden Rohstoffbedarfs bei im­mer knapper werdenden fossilen Ressourcen möchte sie mit einer Reihe aufeinander abge­stimmter Maßnahmen ihre führende Rolle im Bereich der Erforschung neuer Energie- und Umwelttechniken in Thüringen ausbauen. Die Auftaktveranstaltung findet am 11. August 2011 unter dem Motto „Innovativ – regenerativ: Kick-Off für eine Solar-Forschungsinitiative“ statt. Aktuelle Forschungsschwerpunkte der TU Ilmenau im Bereich Photovoltaik sind Silizium-Solarzellen der nächsten Generation und neuartige Polymer-Solarzellen, die aufgrund ihrer besonders leichten Bauweise und hohen Flexibilität in verschiedensten An­wendungs­bereichen ein­setzbar sind. Derzeit errichten die Ilmenauer Photovol­taik-Forscher eine hocheffiziente Outdoor Prüf- und Versuchsanlage (OPAL), die es künftig ermögli­chen wird, Photovoltaik-Kompo­nenten und -Systeme für Forschung und Lehre zu unter­suchen. (Foto: ari) Bereits seit 20 Jahren entwickelt die TU Ilmenau innovative Technologien zur Nutzung er­neuerbarer Energien. Nun wird die Forschung durch eine neue Stiftungsprofessur ausge­baut. Die Stiftungsprofessur Photovoltaik wurde gemeinsam von einem Konsortium Thü­ringer Solarfirmen und der Ernst-Abbe-Stiftung, die sich der Förderung von Wissen­schaft, Forschung und Innovation verpflichtet fühlt, eingerich­tet. Die feierliche Übergabe der Ernennungsurkunde an den neuen Stiftungsprofessor Dr. Thomas Hannappel steht am Anfang der Kick-Off-Veranstaltung „Innovativ – regenerativ“. Hannappel, Jahrgang 1964, studierte an den Technischen Universitäten in Aachen und Berlin, wo er auch promovierte und habilitierte. Zuletzt leitete er kommis­sarisch das Institut „Materia­lien für Photovoltaik” am Hahn-Meitner-Institut in Berlin. Die am Institut für Physik der TU Ilmenau angesiedelte neue Photovoltaik-Professur ist ein­gebunden in die Forschungscluster „Nanoengineering“ und „Antriebs-, Energie- und Um­weltsystemtechnik“ der Universität. Im Rahmen dieser Cluster bearbeiten die Ilmenauer Wissen­schaftler über Fakultätsgrenzen hinweg interdisziplinär den komplexen Prozess von der Energieerzeugung und -speicherung über die Energiewandlung bis hin zur Energiesteue­rung und -vertei­lung. Die Photovol­taik-Forschung ist daher eng mit einer Reihe anderer Technologiefelder verknüpft, etwa der Energietechnik und Energetik, der Umwelt­technik, der Optik und Optoelektronik, den Neuen Werkstoffen sowie den Mikro- und Nano­technologien. Für diese interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit verfügt die TU Ilmenau mit dem Zentrum für Energie­technik und dem Zentrum für Mikro- und Na­notechnologien über eine hervorragend ausgestattete technologische Infrastruktur. In der Lehre wird das gesamte Gebiet der Energie- und Solartechnik behandelt. Dazu plant die TU Ilmenau, er­gänzend zum bestehenden Masterstudiengang „Electrical power and control engineering“, zum Wintersemester 2011/12 den Studiengang „Regenerative Energie­technik“ einzuführen. Die ersten Stu­dentinnen und Studenten werden bereits im Oktober ihr Masterstudium in Ilmenau auf­nehmen können. Damit wird die TU Ilmenau zu einer der bedeutendsten Ein­richtungen für die Aus- und Weiterbildung des akademischen Nachwuchses auf dem Ge­biet Energietechnik und Photovoltaik in Deutschland. Nach der feierlichen Ernennung von Thomas Hannappel zum Stiftungsprofessor Photovol­taik wird die TU Ilmenau bei der Kick-Off-Veranstaltung einen An-Institutsvertrag mit dem CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH Erfurt unterzeichnen. Damit wird, neben dem Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gGmbH (IMMS) und dem Thüringer Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. Rudolstadt (TITK) eine weitere Thü­ringer Forschungseinrichtung An-Institut der TU Ilmenau. Im Rahmen eines „Memorandum of Understanding“ wird die TU Ilmenau die Intensivierung der künftigen Zusammenarbeit mit dem re­nom­mierten Helmholtz-Zentrum Berlin besiegeln. Nachdem am Ende der Veranstaltung „In­novativ – regenerativ“ Prof. Gerhard Gobsch den neuen Masterstudiengang „Regenera­tive Energietechnik“ vorgestellt haben wird, finden Führungen durch das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien und die Prüf- und Versuchsanlage OPAL statt. Im Jahr 2007 war die TU Ilmenau Gründungsmitglied der Thüringer Solarinitiative, die das Bundesland binnen kürzester Zeit als weltweit renommierten Forschungs- und Produktions­standort für Solartechnik profiliert hat. Als eine von vier Universitäten ist die einzige techni­sche Universität Thüringens auch im Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutsch­land aktiv. Gemeinsames Ziel dieses Verbundes von zwölf Forschungseinrichtungen und 27 Solarfir­men aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist es, den Technologievorsprung im Be­reich der Solarstromtechnik gegenüber internationalen Wettbewerbern auszubauen und neue Märkte durch Kosten senkende Fertigungstechnologien zu erschließen. Mehr Informationen: www.tu-ilmenau.deFoto: TU Ilmenau


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