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Solaranlagen sind in den letzten Jahren wesentlich effizienter und auch erschwinglicher geworden. Das man Solaranlagen auf Dächern sieht ist längst keine Seltenheit mehr, sondern bereits ein alltäglicher Anblick. Eine solche Anlage ermöglicht es auf einfache Art und Weise eigenen Strom zu "ernten" und diesen zu nutzen oder gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz einspeisen. Wer geeignete Flächen für die Installation einer Solaranlage besitzt und über die Anschaffung einer solchen nachdenkt, der hat unterschiedliche Möglichkeiten diese Anlage zu finanzieren. Welche Möglichkeiten sind das genau?

Die Finanzierung einer Solaranlage sollte gut überlegt sein. Neben der Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage ist die Finanzierung eines der Hauptthemen bei Interessierten. Die einzelnen Optionen haben alle ihre eigenen Vor- und Nachteile, die je nach dem, wie man die Anlage nutzen will zum Tragen kommen.

1. Direktkauf der Solaranlage

Der Direktkauf einer Solaranlage hat durchaus seine Vorteile. Zunächst müssen zwar erst einmal relativ hohe Investitionskosten von durchschnittlich 6.000 – 10.000 Euro aufgebracht werden, doch durch die Möglichkeit der eigenen Stromerzeugung können sich diese Kosten im Laufe der Zeit vollständig amortisieren.

Im Durchschnitt hat sich eine Solaranlage nach etwa 10 Jahren Nutzung refinanziert und kann ab dann sogar profitabel genutzt werden. Durch den Wegfall der hohen Strompreise bei einer Eigennutzung des Stroms ermöglichen sich Einsparungen schon von Anbeginn an.

2. Was gibt es bei Krediten zu beachten?

Wer die Investitionskosten nicht oder nicht in vollständiger Höhe selber tragen kann, der hat die Möglichkeit, die Anlage auch über einen Kredit zu finanzieren. Es gibt viele günstige / teils subventionierte Kredite die einem den Kauf einer Solaranlage auch ohne die nötigen finanziellen Reserven ermöglichen.

Bausparkassen, die GLS Bank oder auch andere Banken haben mittlerweile alle sogenannte Solarkredite in ihrem Angebot.

Die KfW Bank vergibt im Rahmen der Finanzierung von Maßnahmen für den Umweltschutz besondere Förderprogramme. Sie bietet hier Kredite mit unterschiedlichen Laufzeiten an, um privaten Immobilienbesitzern den Kauf einer Solaranlage zu ermöglichen.

  • Tilgungsfreie Anfangsjahre und kein benötigtes Eigenkapital machen diesen Kredit für viele besonders interessant.
  • Die jeweiligen Zinssätze und Kreditbedingungen richten sich immer nach der individuellen Bonität des Kreditnehmers.
  • Im Vergleich zu anderen Krediten können Kreditnehmer bei Solarkrediten, insbesondere wenn Förderungen der KfW Bank in Anspruch genommen werden, wesentlich günstigere Zinssätze erhalten.

3. Wie miete ich eine Solaranlage?

Wer geeignete Flächen zur Verfügung hat und seinen Strom am liebsten selber erzeugen würde, jedoch vor den hohen Investitionskosten oder einer Kreditaufnahme zurückscheut, dem bleibt auch die Möglichkeit eine solche Anlage zu mieten.

Finanzierung einer Solaranlage

Dabei zahlen die Mieter für die Anlage eine monatliche Pacht und können den erzeugten Strom im Gegenzug selber nutzen. Über das genaue Prinzip des Mietens einer Solaranlage kann man sich auf verschiedenen Quellen im Internet schlau machen.

Wie hier vermerkt, kommen mit der Anmietung einer Solaranlage einige Vorzüge einher. Die wesentlichen Vorteile einer durch Miete genutzten Solaranlage sind:

  1. die völlig entfallenden Investitionskosten
  2. sowie die Übernahme von Installation, Wartung und Reparaturen durch den Vermieter der Anlage.
  3. Unterm Strich ist man hier also oft einfach ein Stück sorgenfreier, als bei anderen Varianten der Finanzierung.

4. Wirtschaftlichkeit: Wann rentiert sich die Anlage?

Die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Wenn die Grundvoraussetzungen bestehen (Standort, Dachfläche, Dachneigung, Dachseite etc.), ist es zunächst einmal von Leistung und Dimensionierung der Anlage abhängig, wie wirtschaftlich diese genutzt werden kann.

Unbeeinflussbare Faktoren wie Anzahl und Intensität der Sonnenstunden etc. müssen bei einer genauen Berechnung ebenfalls berücksichtigt werden.

Ganz entscheidend für die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage ist auch, wie diese genutzt wird.

Die festgelegte Einspeisevergütung für durch Solaranlagen erzeugten Strom beträgt derzeit etwa 12 Cent pro kWh. Wie sich diese Bemessung verändern wird ist nicht klar, dennoch wird hier ersichtlich, dass die Eigennutzung des Stroms bei einem derzeitigen Strompreis von durchschnittlich 29,4 Cent pro kWh wesentlich effizienter für die Wirtschaftlichkeit ist.

Es lohnt sich daher für die Meisten, nur dann den Strom einzuspeisen, wenn dieser wirklich überschüssig ist und nicht gebraucht werden kann.

4.1. Vorteile der Nutzung einer Solaranlage

Die Vorteile der Nutzung einer Solaranlage liegen, sofern eine wirtschaftliche Nutzung möglich ist, auf der Hand. Der Nutzer der Solaranlage ist unabhängig oder teil-unabhängig von öffentlichen Stromanbietern, er generiert sauberen Strom, trägt somit aktiv etwas zum Umweltschutz sowie zur dezentralen Stromerzeugung bei.

Bei einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 25 Jahren kann sich eine Investition in eine Solaranlage schon nach etwa 10 Jahren ausgezahlt haben und ab dem Zeitpunkt profitabel als Plusgeschäft betrieben werden. In Anbetracht der Tatsache, dass die Strompreise seit Jahren steigen, lohnt sich eine Investition in eine Solaranlage daher in fast jedem Fall.

Bei einer Eigennutzung des Stroms kann eine Solaranlage teils sogar schon in weniger als 10 Jahren wirtschaftlich betrieben werden. Für welche Art der Finanzierung man sich entscheidet, hängt von der individuellen finanziellen Situation sowie der Art der Nutzung ab und sollte im Einzelfall genau geplant und durchgerechnet werden.

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