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Bei der Energiewende ist spielt die Photovoltaik eine wesentliche Rolle und gewinnt auch international immer mehr an Bedeutung: 2012 überstieg die weltweit installierte PV-Leistung erstmals 100 Gigawatt, bis 2020 erwarten Energieexperten ein Wachstum der PV-Kapazität um den Faktor fünf bis sieben.

Eine der zentralen Herausforderungen beim Marktausbau ist die Integration der Photovoltaik- Kapazitäten in das Stromnetz. Diese erfordert sowohl den Ausbau und die Ertüchtigung der Stromnetze als auch das netzstützende Verhalten der Photovoltaikanlagen, durch intelligente Wechselrichtung und auch im Zusammenspiel mit Speichersystemen. So können Netze sogar entlastet werden und Photovoltaikanlagen aktiv zu deren Stabilität beitragen.

1. Paradigmenwechsel: Weniger Rendite und mehr Energie-Unabhängigkeit

Der weiter wachsende Photovoltaik-Markt wandelt sich, die Anlagen werden kontinuierlich günstiger und das staatlich garantierte Vergütungssystem aufgrund des großen Erfolges in Frage gestellt. Damit tun sich neue Geschäfts- und Betreibermodelle auf, bei denen nicht die durch Einspeisevergütungen garantierten Einnahmen im Vordergrund stehen, sondern der Eigenverbrauch, der durch die Reduzierung des Strombezugs sogar zu ähnlichen Renditen führen kann. Als Motivation gewinnen auch Unabhängigkeit und Klimaschutz neben den finanziellen Aspekten wieder eine größere Bedeutung bei den Investitionen in Solarstromanlagen. In zahlreichen Regionen der Welt ist der Direktverbrauch von Solarstrom mit und ohne Speichersysteme bereits günstiger als der Bezug vom Versorger. In diesem Umfeld entwickeln Solar-Unternehmen innovative Lösungen für Privathaushalte, Industrie- und Gewerbekunden sowie für Energieversorgungsunternehmen.

2. Energiemanagement- und  Speichersysteme im Trend

Technologien und Dienstleistungen zum effizienten und möglichst hohen Eigenverbrauch stehen dabei im Mittelpunkt. Qualifizierte Verbrauchsgutachten und die fachmännische Auslegung der Systeme sind die Basis solcher Systeme. Die Bandbreite der Lösungen reicht dann von intelligenten Energiemanagementsystemen über die künftig auch staatlich geförderten Speichersysteme bis hin zu neuen Direktvermarktungsmodellen. So wird die Solarstromanlage zunehmend Teil des künftigen „Smart Grids“.

2.1. Photovoltaik-Geschäftsmodelle für kommunale Akteure

In allen kommunalen oder regionalen Energiekonzepten spielt die Photovoltaik eine zentrale Rolle, denn Solarstrommodule können hervorragend auf den Gebäudedächern installiert werden und Erzeugung und Verbrauch liegen nah beieinander. Dies führt zu neuen Chancen für innovative Solarstrom-Versorger, die beispielsweise Wohnungsbaugesellschaften oder gewerbliche Unternehmen auf Grundlage von Strombezugsvereinbarungen (Power Purchase Agreements, PPAs) mit Solarstrom beliefern und dabei langfristig stabile Strompreise garantieren können. Private Betreiber von Solarstromanlagen, Eigentümer von Solarparks, Energiegenossenschaften und Stadtwerke werden damit immer wichtigere Akteure im Energiesysteme und treiben die „Energiewende von unten“ voran.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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