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1. Treibhausgase müssen in Deutschland um 80 bis 95 Prozent reduziert werden

Bis 2050 muss Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich reduzieren. Geplant ist eine Einsparung von wenigstens 80 Prozent; im Idealfall sollten es aber 95 Prozent sein.

Damit das überhaupt möglich ist, muss der Wärmepumpen-Ausbau deutlich beschleunigt werden. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich die dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“. Bis zum Jahr 2050 muss laut dieser Studie der Wärmepumpen-Bestand auf sieben bis 17 Millionen Anlagen ansteigen.

Das heißt im Klartext: In Zukunft muss mindestens ein Drittel aller Gebäude durch die klimafreundliche Umwelt- oder Erdwärme beheizt werden.

2. Wie funktionieren Wärmepumpen?

Wärme ist grundsätzlich überall:

  • im Wasser
  • in der Luft
  • und auch in der Erde

Diese Wärme aus den verschiedenen Energiequellen kann mithilfe einer Wärmepumpe genutzt werden. Die Energie ist noch kostenlos und gehört damit zu den wenigen Ressourcen, die noch frei nutzbar sind. Die Wärmepumpe kann dazu beitrage, die Energiekosten zu senken und die Umwelt zu schonen. Bei einer Wärmepumpe handelt es sich dabei nicht um eine neue Erfindung, sondern um eine Technologie, die schon lange vorhanden und ausgereift ist.

Die Funktionsweise einer Wärmepumpe wird auf https://www.wechselpiraten.de/waermepumpe erläutert. Grob gesagt wandelt sie die Wärme in eine Energie um, die vom Verbraucher genutzt werden kann.

Meist wird Wärme in elektrischen Strom umgewandelt. Dafür wird die Wärme aufgefangen und durch ein Energiegewinnungssystem in elektrischen Strom transformiert.

Auch warmes Wasser kann mit einer Wärmepumpe bereitgestellt werden. Dabei haben Wärmepumpen zusätzlich den Vorteil, dass sie einen sehr geringen Wartungsaufwand haben.

2.1. Wärmepumpen sind unverzichtbar für die Energiewende

Dr. Martin Sabel, der Geschäftsführer vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP), sieht Wärmepumpen in Kombination mit einer hohen Gebäudeeffizienz und erneuerbarem Strom als „unverzichtbares und untrennbares Trio für die Wärmewende“. Die Leitstudie der dena bestätigt seiner Meinung nach die Erkenntnisse, zu denen auch andere Studien führender Experten in der Vergangenheit gelangten.

Er ist der Auffassung, dass wir jetzt spätestens an dem Punkt angelangt seien, an dem es in Bezug auf die Energiewende kein Erkenntnisproblem mehr gebe. Nur das Umsetzungsproblem bestehe weiterhin. Ein wichtiges Ergebnis der Studie war auch, dass die Klimaziele in keinem Fall erreichbar sind, wenn weitere politische Impulse ausbleiben.

2.2. Weitere politische Impulse sind erforderlich

Deshalb wird der Politik auf den Studienergebnissen basierend empfohlen, die Förderung und Weiterentwicklung des Ordnungsrechts deutlich zu verbessern. Zudem solle ein verlässlicher Rahmen für die Vermeidung von CO2 geschaffen werden. Des Weiteren müsse die Umlagen- und Abgabensystematik im Energiebereich überarbeitet werden. Nur so können Fehlanreize beseitigt werden.

Sabel kritisiert, dass die Energiewende nicht funktionieren könne, solange der Staat die CO2-Vermeidung durch Umlagen und Abgaben bestraft. Seiner Meinung nach wird das Projekt auch umso schwieriger, je später sich die Politik um dieses zentrale Thema kümmert. Lösungsvorschläge liegen bereits auf dem Tisch, sodass es jetzt Zeit werde, zu handeln, wie Sabel betont.

3. Wie Verbraucher einen passenden Wärmepumpen-Tarif finden

Für Verbraucher ist es von Vorteil, dass die Energie, die für den Betrieb der Wärmepumpe erforderlich ist, günstiger ist als normaler Haushaltsstrom. Bis zum Jahr 2007 gab es für Grundversorger sogar die Verpflichtung, spezielle Tarife für Wärmepumpen anzubieten. Das hat sich unterdessen zwar geändert, aber es gibt noch immer etliche Wärmepumpentarife, mit denen Verbraucher auf lange Sicht Geld sparen können. Um trotz der Vielzahl an Stromanbietern den Überblick zu behalten, lohnt es sich, einen Vergleichsrechner zu nutzen.

Zudem haben wir in diesem Artikel schon einmal zehn Tipps für passende Wärmepumpen-Angebote zusammengefasst. Sie helfen dabei, die Wärmepumpe möglichst kostengünstig installieren zu lassen.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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