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Dass wir etwas an unseren täglichen Gewohnheiten ändern müssen, um unseren Planeten zu schonen und als Lebensgrundlage zu erhalten, ist mittlerweile im allgemeinen Bewusstsein angekommen. So achten immer mehr Firmen darauf, Produktion und Logistik möglichst nachhaltig zu gestalten, und die meisten Staaten haben sich auf ein gemeinsames Klimaschutzprogramm geeinigt.
Diese großen Maßnahmen sind durchaus wichtig und begrüßenswert, verlaufen allerdings im Sand, so lange nicht auch jeder Einzelne im Kleinen seinen Beitrag zum verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen leistet. Das Nutzen von Solarenergie ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, reicht aber alleine auch nicht aus. Mit diesen neun Tipps lässt sich nicht nur mehr Energie, sondern auch viel Geld sparen:

1. Deckel drauf!

Beim Kochen kann man viel Energie sparen, indem man einfach nur den Deckel auf den Topf legt. So geht deutlich weniger Wärme verloren, und statt die Herdplatte komplett aufzudrehen reich eine niedrige Einstellung völlig aus

2. Den Kühlschrank richtig einstellen

Viel zu häufig werden Kühlschränke viel zu hoch beziehungsweise ihre Innentemperatur viel zu niedrig eingestellt. Alles unter 8° Celsius ist hier verschwendete Energie, die zudem ins Geld geht. Der Schrank an sich sollte zudem möglichst weit weg von Herd und Spülmaschine stehen, da diese enorm viel Wärme abstrahlen. Und: Je voller der Kühlschrank, desto besser. Luft ist nämlich ein sehr schlechter Wärmeleiter.

3. LEDs statt Glühbirnen

Die klassische Glühbirne darf zwar seit 2012 nicht mehr verkauft werden, dennoch kommt sie immer noch viel zu oft zum Einsatz. Denn viele Menschen haben sich einen Vorrat zugelegt, den sie nach und nach verbrauchen. Grund ist der Irrglaube, dass die neuen Modelle unangenehmeres Licht verbreiten. Das mag anfangs so gewesen sein, mittlerweile gibt es aber bei Händlern wie lampen1a.de Energiesparleuchten, die warmes Licht verströmen. Sie sind nicht nur effizienter, sondern haben auch eine deutlich höhere Lebensdauer.

4. Im Schongang waschen

Moderne Waschmaschinen verfügen über spezielle Energiesparprogramme, die ihren Verbrauch pro Waschgang merklich senken. Für die allermeisten Verschmutzungen reichen diese völlig aus, denn Alltagskleidung wird in den wenigsten Fällen gewaschen, weil sie besonders dreckig ist. Hier lassen sich sowohl Geld als auch Energie sparen – besonders dann, wenn man die Maschine nur voll einschaltet.

5. Spülmaschine voll machen

Was für Waschmaschinen gilt, trifft auch auf Spülmaschinen zu: Erst dann, wenn der Platz völlig ausgereizt ist, sollte man auf „Start“ drücken. Andernfalls wird aus dem praktischen Küchenhelfer ein wahrer Energiefresser, der sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel über Gebühr belastet.

6. Stoßlüften statt Dauerkippen

Dass eine Wohnung oder ein Haus täglich gelüftet werden muss, hat mehrere Gründe. Es wird nicht nur Schimmelbildung verhindert, sondern auch der allgemeine Wohlfühlfaktor gesteigert, wenn man muffige Luft regelmäßig durch frische ersetzt. Das Fenster den ganzen Tag „auf Kipp“ zu lassen, ist dabei der falsche Ansatz. Stattdessen lieber 10 Minuten lang mehrere Fenster komplett öffnen und kurzzeitig für Durchzug sorgen!

7. Wasserkocher statt Herd

Nudeln, Kartoffeln, Reis und viele andere Nahrungsmittel werden mit Wasser gekocht. Dieses direkt im Topf auf dem Herd zu erhitzen, verbraucht unnötig viel Energie. Schneller und sparsamer geht das mit dem Wasserkocher. Ist er nicht groß genug, kann er zumindest einen Teil der „Arbeit“ effizienter übernehmen.

8. Abschalten statt Standby

Auch wenn man Fernseher, Computer oder Konsole ausschaltet, verbrauchen solche Geräte noch viel Energie, solange sie am Stromnetz hängen. Gibt es keine Funktion, um sie komplett auszuschalten, sollte man deswegen den Stecker ziehen – die Energie, die sonst verbraucht wird, könnte nicht unnötiger sein.

9. Die richtigen Produkte kaufen

Elektrogeräte, die in Deutschland verkauft werden, müssen ihren Energieverbrauch ausweisen und werden deswegen in verschiedene Klassen unterteilt. Besonders effiziente Geräte sind in ihrer Anschaffung zwar ein wenig teurer, diese Mehrkosten amortisieren sich aber relativ schnell. Selbst ein altes, noch funktionsfähiges Gerät auszutauschen lohnt sich in den meisten Fällen.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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