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1. Was sollte man vor dem Aufbau beachten?

Bevor man sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, sollte man verschiedene Angebote einholen. Die Preise zwischen den verschiedenen Anbietern variieren teilweise sehr stark. Ist das passende Angebot gefunden, sollte der Bauherr die Voraussetzungen vor Ort unter die Lupe nehmen. Die Photovoltaikanlage wird stets auf der Südseite des Hauses angebracht. Hier ist die Sonneneinstrahlung am höchsten, die Solarerträge also am größten. Vor der Installation sollte man daher sichergehen, dass das Dach hier nicht durch Bäume oder ähnliches beschattet wird. Schon kleinste Beschattungen können nämlich zu großen Einbußen führen. Eine Baugenehmigung ist für eine Photovoltaikanlage in der Regel nicht nötig. Ausnahmeregelungen gibt es bei denkmalgeschützten Häusern. Weitere Tipps, die man vor dem Aufbau einer Photovoltaikanlage beachten sollte, haben wir in diesem Ratgeber zusammengefasst.

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2. Welches Equipment wird benötigt?

Bevor der Aufbau beginnen kann, sollte der Heimwerker prüfen, ob er die benötigte Ausrüstung zu Hause hat und sich gegebenenfalls neu ausrüsten. Vor allem ein Elektrikerkoffer, wie ihn dieser Online-Fachhändler anbietet, ist für den Aufbau wichtig. Beim Installieren einer solchen Anlage kann es aber zu komplizierten und gefährlichen elektrischen Arbeiten kommen. Man sollte sich daher vorher fragen, ob man qualifiziert ist, diese Aufgaben selbst zu erledigen. Der Anschluss an die Hauselektrik muss wiederum von einem registrierten Elektroinstallateur vorgenommen werden.

2.1. Welche Bestandteile hat eine Photovoltaikanlage?

Die Photovoltaikanlage selbst besteht zum einen aus Solarmodulen, die wiederum aus vielen kleinen Solarzellen bestehen. Diese werden auf dem Hausdach angebracht und sind dafür zuständig, die Energie der Sonne zu speichern und daraus Gleichstrom zu erzeugen. Bei der Wahl der Module sollte sich der Bauherr ausführlich beraten lassen, um mit der Anlage den maximalen Nutzen zu erlangen. Um den Strom in das Netz einspeisen zu können, ist zudem noch ein Wechselrichter nötig, der den Gleich- in Wechselstrom umwandelt. Des Weiteren muss die Anlage mit einem Einspeise- und einem Verbrauchszähler ausgestattet werden. Ist die eingespeiste Strommenge höher als die verbrauchte, bekommt der Besitzer die zusätzliche Menge von seinem Stromanbieter vergütet. Aus diesem Grund decken viele Hausbesitzer ihre komplette südliche Dachseite mit Solarmodulen ab. Durch die Mehrproduktion an Strom bekommen sie wiederum mehr Geld von ihrem Anbieter. Eine genaue Übersicht über den Aufbau einer Photovoltaikanlage finden Sie hier.

3. Lohnt es sich überhaupt, eine Photovoltaikanlage selbst aufzubauen?

Die Installation einer Photovoltaikanlage ist immer eine Investition in die Zukunft. Die meisten Modelle haben eine Lebensdauer von etwa 20 bis 30 Jahren, nach etwa zehn Jahren sind die Kosten für die Anlage gedeckt. Durch den Eigenaufbau der Anlage kann aber der Garantieanspruch auf die Anlage verfallen. Im Schadensfall sieht sich der Hausherr dann weiteren Kosten gegenüber. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Werkeln auf dem Dach immer mit dem Risiko des Herunterfallens behaftet ist. Daher sollte nur derjenige den Aufbau selbst übernehmen, der sich seiner Sache wirklich sicher ist.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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