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Für die die Hausherren gibt es viele unterschiedliche Gründe, das Haus zu sanieren. Das können beispielsweise zu hohe Energiekosten, die Umnutzung von Räumen, Verbesserung des Wohnklimas oder Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten sein. Geht man die Sanierungsarbeiten richtig an, bringen sie den Hausbesitzern viele Vorteile mit. Als Erstes sollte man allerdings Kosten-Nutzen-Analyse durchführen, die für den Erfolg der Haussanierung verantwortlich wird und die Richtung der Sanierungsarbeiten bestimmt. Für die Bestandsanalyse kann ein unabhängiger und qualifizierter Energieberater hinzugezogen werden. Der weiß am besten, welche Sanierungsmaßnahmen wann einen Sinn machen. Der Energieberater ist auch bestens über die Fördermittel und Zuschüsse für die Haussanierung informiert. Bei der Immobiliensanierung wird auch die Elektroinstallation unter die Lupe genommen. Ist sie sanierungsbedürftig, sollte man online Preise für eine Elektroinstallation vergleichen und die Elektroarbeiten einem Profi überlassen.

1. Einen besseren Überblick bekommen: Die Energiebilanz des Hauses kennenlernen

Bevor die ersten Handwerker das Haus betreten sollte die genaue Aufstellung einer Energiebilanz für den Istzustand vorlegen. Die Aufstellung gibt Aufschlüsse über den Energiebedarf (Wärmebedarf für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung), Wärmeverluste und Wärmegewinne eines Hauses. Die Energiebilanz zeigt auch an, ob das Haus bestimmte Energie- oder Förderstandards erfüllt. Sie ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • das beheizte Volumen des Hauses
  • die Hausausrichtung (zur Sonne oder Hauptwindrichtung)
  • die Klimazone
  • allgemeines Wohnraumklima
  • mögliche Wärmegewinne im Haus (Sonnenwärme, Körperwärme, Abwärme von Geräten oder Wärmerückgewinnung durch kontrollierte Wohnraumlüftung)
  • Bauteilwärmeverluste: entweder durch Dach, Fassade, Decken, Fenster, Türen und Wärmebrücken
  • unkontrollierte Verluste, die infolge Luftundichtheiten in der Gebäudehülle vorkommen (beispielsweise undichte Fensterfugen oder Rollladenkästen)

Für die Energiebilanzaufstellung empfiehlt es sich jedenfalls einen Energieberater zu beauftragen, der die Berechnungsverfahren kennt und die erforderlichen Eingangsdaten detailliert ermitteln kann.

2. Eine gute Alternative bei der Haussanierung: Die Sonnenlichtenergie

Die Photovoltaikanlagen zum Erzeugen vom Strom sind nicht nur für die Umwelt freundlich, sondern auch als eine interessante Geldanlage immer beliebter. Neben vielen Vorteilen haben die Solaranlagen auch ihre Nachteile:

  1. Photovoltaik-Vorteile:
    • man kann kostenlos erneuerbare Energie nutzen
    • die Technik ist wartungsarm, die Hersteller geben mehrjährige Garantie auf die Solarmodule
    • dank dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird Photovoltaik gefördert
    • doppelte Vergütung: beim Einspeisen des Solarstroms und beim Eigenverbrauch
    • CO2-Einsparung: deutlicher Beitrag zum Umweltschutz
    • Unabhängigkeit von anderen Stromanbietern und ihren Preisen
    • durch Einsatz der Photovoltaik-Technik wird die Immobilie aufgewertet
  2. Photovoltaik-Nachteile:
    • hohe Investitionskosten
    • ein nicht immer kalkulierbares Sicherheitsrisiko bei Wartungs-, Reinigungs- oder Löscharbeiten (im Brandfall)
    • Abschluss einer Photovoltaik Zusatzversicherung wird oft verlangt
    • noch wenig adäquate Speichermöglichkeiten für Solarstrom


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