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Nach Kaffee ist Bier das beliebteste Getränk in Deutschland. Wer sein Bier mit Solarenergie braut, darf dieses Solarbier nennen. Wir haben den Test gemacht!

Das "Solarbier" ist ein geschütztes Gütesiegel für Brauereien. Verliehen wird dieses von der Technischen Universität München-Weihenstephan, welche sogar (kein Scherz!) eine Forschungsbrauerei betreibt. Mittlerweile gibt es in Deutschland einige Brauereien, denen das Gütesiegel "Solarbier" verliehen wurde.

Die erste Brauerei, der diese Ehre zuteil wurde, ist die Thalmannsfelder Umweltbrauerei Felsenbräu (50 Kilometer südlich von Nürnberg). Auf jeder Flasche des dort gebrauten Gerstensafts prangt nun das Siegel "Solarbier". Hier verwendet man neben der Photovoltaik noch Hackschnitzel und Ökostrom. Aber wieso "Solarbier", wenn doch auch andere Energieträger eingesetzt werden? Eine reine Solar-Produktion wäre - wenn überhaupt - nur im Sommer möglich. Dennoch darf nicht jede Brauerei, die eine Solaranlage auf dem Dach hat, ihr Bier als "solar" bezeichnen. Sondern nur dann, wenn neben der Photovoltaikanlage ausschließlich regenerative Rohstoffe verwendet werden.

1. Schmeckt man die Sonne im Bier? Der Solarbier-Test!

Es liegen uns drei verschiedene Solarbiere von Felsenbräu vor: der Sonnenstoff, Rock 33 und das Natur-Radler. Bei den ersten beiden handelt es sich um ein Pils, beziehungsweise ein so genanntes Edel-Pils. Auf der Rückseite der Flaschen finden wir Angaben zur Umweltbilanz der Solarbiere. Normalerweise würde bei der Produktion pro Flasche Bier 73g CO2 ausgestoßen werden - das ist in der Tat gar nicht so wenig. Durch die Herstellung eines Solarbiers entstehen aber nur 2g CO2.

Das Solarbier hat beim Eingießen eine kräftige goldene Farbe. Der Schaum ist sehr stabil und zerfällt nicht sofort - dies lässt auf eine passende Menge Kohlensäure und Würze schließen. Und der Geschmack?Der Sonnenstoff schmeckt gut. Es ist ein leicht würziges, süffiges Pils. Das Edel-Pils Rock 33 ist merklich herber. Das Natur-Radler schmeckt für unsere Begriffe etwas zu fruchtig, das Limonaden-Aroma dominiert gegenüber dem Bier. Aber alles in allem sind die drei vorliegenden Biere empfehlenswert.

Schmeckt man die Sonne? Natürlich nicht! Nur weil es Solarbier heißt, schmeckt es im Grunde nicht anders als andere Biere. Die Sonne beeinflusst ja schließlich nicht aktiv den Brauprozess. Aber das ist doch auch überhaupt nicht der Punkt, es geht um den Umweltschutz. Brauverfahren sind sehr energieintensiv und da ist es lobenswert, dass man mit regenerativen Energien der Umwelt etwas Gutes zu tun. Und mit dem Genuss eines solches Bieres kann man dies unterstützen.

1.1. Sie wollen ein Solarbier bestellen? Solarbier-Brauereien!

Brauereigasthof Konrad Krug aus 91344 Waischenfeld (Bayern)

Brauerei Gasthof Grasser aus 96167 Königsfeld (Bayern)

Brauerei-Gasthof Kundmüller aus 96191 Viereth-Trunstadt (Bayern)

Brauerei Häberlen aus 74405 Gaildorf (Baden-Württemberg)

Brauhaus Nittenau aus 93149 Nittenau (Bayern)

Bürgerbräu Hersbruck aus 91217 Hersbruck (Bayern)

Hochdorfer Kronenbrauerei aus 72202 Nagold-Hochdorf (Baden-Württemberg)

Schmidmayer Bräu aus 93354 Siegenburg (Bayern)

Schloßbrauerei Reuth aus 92717 Reuth (Bayern)

Schlossbrauerei Reckendorf aus 96182 Reckendorf (Bayern)

Traditionsbrauerei Schleicher aus 96274 Itzgrund (Bayern)

Umweltbrauerei Felsenbräu aus 91790 Thalmannsfeld (Bayern)

Warburger Brauerei aus 34414 Warburg (NRW)

Stand: 26.05.2015, Ohne Gewähr

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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