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Durch eine Selbstversorgung mit Pellets- und Solarwärme kann jeder die Energiewende in den eigenen vier Wänden umsetzen. Dass das von einem Großteil der Deutschen gewollt ist, zeigt eine Befragung von infratest/dimap von 2013. Mehr als jeder Dritte würde eine Pelletsheizung installieren; 60 % sind für die Errichtung einer Solaranlage auf ihrem Dach. 27 Jahre nach Tschernobyl und zwei Jahre nach Fukushima ist der Wunsch der Deutschen nach einer schnellen und konsequenten Energiewende ungebrochen. Zwar werden schon 13 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und 23 Prozent des deutschen Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien gedeckt, dieser Anteil soll aber nach Ansicht der Bürger schnell gesteigert werden, wie die infratest/dimap-Umfrage "Einstellungen zur Energiewende und Investitionsbereitschaft in Erneuerbare Energien" belegt. Mehr als jedem Zweiten der Befragten verläuft die Umsetzung der Energiewende bisher zu langsam. Eigene Energieproduktion mit Holzpellets, Solarthermie und Photovoltaik Technisch ist schon weit mehr möglich: Mit Holzpellets, Solarthermie und Photovoltaik können Haushalte bereits heute einen erheblichen Teil ihres Energieverbrauchs selbst decken und die Energiewende umsetzen. Wie die Befragung zeigt, wollen sich 76 Prozent der Deutschen selbst für die Energiewende engagieren, bei den Hausbesitzern sind es sogar 81 Prozent. Davon könnten sich 60 Prozent vorstellen, selbst eine Solaranlage auf dem Dach des von ihm bewohnten Ein- oder Mehrfamilienhauses zu errichten. Mehr als jeder Dritte würde einen mit Holzpellets betriebenen Heizkessel installieren. "Das zeigt, die Bürger wollen die Energiewende selbst vorantreiben", so Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Förderprogramme für alle Technologien stehen bereit, um in Pellets, Solarwärme und Solarstrom zu investieren." Holzpellets & Solar verbinden Wirtschaftlichkeit und Ökologie "Für die Wärmeversorgung sind die Technologien Solarwärme und Holzpellets eine hervorragende Kombination, die Wirtschaftlichkeit und Ökologie optimal vereint", so Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV. "Pellets und Solar können gemeinsam bis zu 100 Prozent der Wärmeversorgung eines Haushalts sichern und werden staatlich mit attraktiven Förderprogrammen unterstützt. Durch die niedrigeren Betriebskosten gegenüber fossilen Energien lassen sich die Anlagen wirtschaftlich betreiben." Mehr Eigenverbrauch durch Speicherung von Solarstrom Das neue Batteriespeicherprogramm der Bundesregierung macht die Investition in einen Solarstrom-Speicher angesichts weiterhin steigender Stromkosten zusätzlich attraktiv. "Mit einem Speicher kann der Eigenverbrauch gesteigert und der Strombezug um bis zu 60 Prozent reduziert werden", so Jörg Mayer vom Bundesverband Solarwirtschaft. "Dadurch wird die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen erhöht und gleichzeitig die Umwelt geschont." Die infratest/dimap-Befragung belegt die hohe Bedeutung der Speichertechnologie. 63 Prozent der befragten Hausbesitzer geben an, sich bereits über die Speicherung des selbst erzeugten Solarstroms und die Eigenverbrauchsmöglichkeiten informiert zu haben. 47 Prozent der Hausbesitzer können sich sogar eine Investition in Solarstromspeicher vorstellen. Schnelle Umsetzung der Energiewende mit verlässlicher Gesetzgebung Die Befragung gibt Auskunft über die Ursachen, weshalb Hausbesitzer bisher nicht in erneuerbare Energien investiert haben. Neben Gründen wie fehlendem Kapital bemängeln 59 Prozent der Menschen, dass sich Gesetze und Förderbedingungen zu häufig ändern und die Investition unsicher wird. Mit Blick auf die Bundestagswahl erwarten die Bürger auch mehr Gerechtigkeit bei der Kostenverteilung zwischen Bürgern, Staat und Industrie (94 Prozent) und eine schnelle Umsetzung der Energiewende im Konsens mit allen Parteien (81 Prozent). Die detaillierten Umfrageergebnisse von infratest/dimap unter: http://www.woche-der-sonne.de/fileadmin/wds-media/Downloads/2013_Befragung_Woche_der_Sonne.pdf Quelle: www.pelletsheizung.de Foto: Martin Bentele, Geschäftsführer Deutsches Pelletinstitut/ DEPI
Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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