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Es gibt Personen, die mit einer großen Dachfläche gesegnet sind, diese aber nicht vollständig durch eine eigene Investition in Solaranlagen abdecken können oder möchten. Und dann gibt es da noch diejenigen, die gerne eigene Solarplatten hätten, jedoch keine geeignete oder ausreichende Dachfläche dafür zur Verfügung haben. Nicht zuletzt ist die Montage von Solarplatten auf Dächern einiger denkmal- oder Ensemble Geschützen Dächern gar nicht erlaubt. Wie auch in anderen Bereichen gibt es in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, mit dem eigenen Überschuss Geld zu verdienen. Eigentümer können Dachfläche vermieten und diese dadurch anderen Investoren zur Verfügung stellen.

1. Dachvermietung für Eigenheimbesitzer

Dass man Wohneigentum vermieten kann, weiß jeder. Doch dass auch eine Vermietung der bloßen Dachfläche eine Option sein kann, ist vielen Eigentümern gar nicht bewusst. Vor allem diejenigen, die selbst nicht in Solaranlagen investieren können oder einfach unwahrscheinlich viel Fläche zur Verfügung haben, können auf diese Weise Geld verdienen und einer anderen Person die Investition ermöglichen. Kommt es zur Vermietung, profitieren also beide Parteien – oder?

1.1. Lohnt sich die Dachvermietung für Mieter?

Gerade jetzt, wo immer mehr Privatpersonen auf die Möglichkeit der Dachvermietung aufmerksam werden, sinken die Preise für die Einspeisung von Solarstrom. Noch vor rund 15 Jahren lag der Einspeisungspreis bei knapp 0,50€ pro Kilowattstunde – in der Regel sogar mit einer preislichen Festschreibung auf zwanzig Jahre. So konnten Investoren, die Dachfläche mieten mussten, trotz Mietzahlungen noch ordentlich von der Vermietung ihres Daches profitieren.

Heute sieht das etwas anders aus: Die durchschnittlichen Preise für die Einspeisung von Solarstrom aus Photovoltaikanlagen bewegen sich aktuell zwischen 0,07€ für große Anlagen und 0,09€ für durchschnittlich große Anlagen. Investoren bekommen also weniger Geld für ihren Strom. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass auch die Anschaffungskosten für Solaranlagen in den letzten Jahren deutlich gefallen sind. Die energieerzeugenden Platten auf dem Dach amortisieren sich also schneller, beziehungsweise amortisieren sich auch bei geringeren Einnahmen aus der Einspeisung.

Wer Interesse daran hat, Dachflächen anzumieten, sollte sich zur genauen Berechnung mit einem Experten in Verbindung setzen. So lässt sich ermitteln, ob die Investition in Mietdächer und Photovoltaikplatten sich rechnet.

1.2. Lohnt sich die Dachvermietung für Vermieter?

Wer Dachfläche hat, die nicht durch eigene Anlagen genutzt wird, kann davon ausgehen, dass das Konzept der Vermietung sich lohnt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man nicht nur kleine Dachflächen auf dem eigenen Wohngebäude vermieten kann, sondern große Flächen. Dies ist also besonders für Landwirte mit großen Stallungen, die Dachfläche bieten, interessant. Doch im Speziellen Eigentümer großer Lager- oder Industriehallen können durch eine Vermietung finanziell profitieren.

2. Größe der Dachfläche ist entscheidend

Je nach Eigenheimgröße beläuft sich die durchschnittliche Dachfläche auf 30 bis 70 Quadratmeter. Als richtig wirtschaftlich wird eine Dachvermietung jedoch erst ab einer Fläche von rund 600 Quadratmetern erachtet.

3. Vergütung bei Dachvermietung

Wer eine ausreichend große Dachfläche hat, die zur Vermietung angeboten werden kann, sollte natürlich auch wissen, mit welchen Einnahmen aus der Vermietung zu rechnen ist. In der Regel unterscheidet man zwischen verschiedenen Vergütungsmodellen, wenn man Dächer vermieten möchte:

3.1. Einmalzahlungen

Solaranlagen sind langfristige Anlagen. Aus diesem Grund hat sich die Einmalzahlung als Vergütungsmodell bei Vermietungen etabliert. Dabei führt der Mieter einen Betrag, meist zwischen 4.000€ und 9.000€ an den Vermieter ab, der einen Zeitraum von zwanzig Jahren abdecken soll.

3.2. Jährliche Vergütung

Die jährliche Vermietung von Dachfläche ist ein flexibles Modell, bei dem die Vergütung entweder auf einer Gewinnbeteiligung oder auf einer Pauschale basieren kann. Gängig ist bei der Gewinnbeteiligung eine jährliche Summe, die sich meist auf 5% der Gewinne beläuft. Diese Methode passt sich den preislichen Gegebenheiten der Einspeisung also jährlich aufs Neue an.

Bei der pauschalen Abrechnung richtet sich die Höhe der Vergütung nach der Größe der Dachfläche: Pro Quadratmeter können Vermieter dabei Einnahmen zwischen 2€ und 5€ verbuchen.

4. Einzelfallberatung notwendig

Wer mit dem Gedanken spielt, Dachflächen vermieten zu wollen, sollte zusammen mit einem Experten eine Einzelfallprüfung durchführen. Nur so lässt sich ermitteln, wie hoch die möglichen Einnahmen durch eine Vermietung wären oder ob nicht doch eineeigene Investition in Solarplatten nachhaltig lukrativer sein könnte.


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