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Im im Sommer auch für angenehme Kühle sorgen zu können, stehen einem eine Reihe unterschiedlicher Klimageräte zur Verfügung. Diese unterscheiden sich in diversen Aspekten. Wo liegen die Unterschiede, was für Lösungen gibt es und was sollte man bei Klimageräten generell beachten?

1. Grundlegende Unterschiede bei Klimageräten

Wenn die Temperaturen auf über 30 Grad klettern, wird es vielen schnell zu heiß in den eigenen vier Wänden. Manche schaffen sich Abkühlung durch die Unterstützung eines Ventilators, andere verbleiben in den schattigen Räumen der Wohnung und wieder andere halten sich möglichst im Freien auf, um der Hitze nicht ausgesetzt zu sein. Effiziente Abhilfe gegen heiße Wohnungen und Häuser schafft jedoch nur eine richtige Klimaanlage. Hierbei unterscheidet man prinzipiell zwischen folgenden Typen:

1.1. Mobile Klimageräte

Diese Geräte können besonders flexibel eingesetzt werden, da sie schnell von A nach B geschafft werden können. Sie saugen die heiße Luft ein und kühlen diese mithilfe eines Kompressors herunter, sodass kalte Luft wieder herausströmen kann. Die Wärme wird über einen Abluftschlauch nach draußen geführt.

Wer eine mobile Klimaanlage ins Auge fasst, sollte vor dem kauf sicherstellen, dass es eine entsprechende Lösung für die Abluft existiert. Die Abluft muss so nach draußen geleitet werden, das keine Fremdluft hineingelangen kann. Einige mobile Klimageräte besitzen darüber hinaus die Funktion, der gekühlten Luft die Luftfeuchtigkeit zu entziehen, was das Raumklima generell verbessert.

  • sofort einsatzbereit
  • einfach zu transportieren
  • relativ günstig in der Anschaffung
  • keine Erlaubnis vom Vermieter erforderlich

2. Splitgeräte

Diese Geräte hingegen sind fest installiert und bestehen aus zwei Geräten, welche miteinander verbunden sind. Ein Gerät ist innerhalb der Wohnung und eines außerhalb montiert. Da die beiden Geräte miteinander verbunden sind, entsteht beim Kühlungsprozess ein geschlossener Luftkreislauf, wodurch Splitgeräte wesentlich effizienter arbeiten, als mobile Geräte.

Ein weiterer Vorteil ist hier, dass der Kompressor im Außengerät installiert ist, sodass der Betrieb eines Splitgeräts sehr geräuscharm verläuft. Ein großer Vorteil von Splitgeräten ist weiterhin, dass sie sowohl kühlen als auch heizen können, da sie mit dem Prinzip der Wärmepumpentechnik arbeiten.

  • fachmännische Installation erforderlich
  • stationär
  • unter Umständen ist eine Erlaubnis vom Vermieter erforderlich
  • Kühlung und Heizung möglich

3. Worauf sollte man bei der Auswahl achten?

Welches Gerät für den jeweiligen Einsatzzweck am besten geeignet ist, richtet sich immer nach den individuellen Ansprüchen und Gewohnheiten des Nutzers sowie den baulichen Gegebenheiten.

Generell kann man sagen, dass sich mobile Klimageräte mehr für solche Personen eignen, die nur gelegentlich, an besonders heißen Tagen auf ein Klimagerät zurückgreifen wollen und dies auch sehr flexibel einsetzen möchten.

Splitgeräte hingegen sind für Personen zu empfehlen, die Räume auch über einen längeren Zeitraum kühlen wollen. Sie verbrauchen im Vergleich weniger Strom als mobile Geräte und verursachen kaum wahrnehmbare Geräusche. Splitgeräte müssen aber im Gegensatz zu mobilen Geräten unbedingt von einem Fachmann installiert und in Betrieb genommen werden.

Unter folgendem Link findet man eine gute Auflistung über verschiedene Klimageräte.

Achten sollte man beim Vergleich verschiedener Geräte natürlich auch auf die Leistung des jeweiligen Geräts sowie den Verbrauch. Letztlich spielt für viele auch der Preis eine Rolle bei der Auswahl einer passenden Klimaanlage.

3.1. Kombination mit Solarstrom in Betracht ziehen

Da Klimageräte unter Umständen viel Energie benötigen, um den Raum auf die gewünschte Temperatur zu kühlen, stellt sich die Frage, wie man die entstehenden Stromkosten möglichst gering halten kann. Die Idee, eine Klimaanlage mit Solarstrom zu betreiben, ist ziemlich einfach und dennoch genial.

Insbesondere an heißen Tagen kann man die Sonnenenergie effizient nutzen, um Klimageräte mit Solarstrom zu versorgen, also genau dann, wenn die Temperaturen hoch sind und diese besonders beansprucht werden.

Äquivalent zum Prinzip Kühlen durch Solarstrom kann man diesen Strom selbstverständlich auch zum Heizen verwenden. Solarheizungen gewinnen ebenfalls zunehmend an Bedeutung und ermöglichen ihren Betreibern effiziente und kostengünstige Versorgung mit sauberem Strom. Allerdings sind zumindest in unseren Breitengeraden die Sonnenstunden im Winter in der Regel nicht ausreichend, um ein Haus ausschließlich auf diese Art und Weise zu heizen. In den heißen Sommermonaten hingegen bietet sich die Nutzung von Solarstrom für den Betrieb einer Split-Klimaanlage unbedingt an.

3.2. Weitere Tipps und Hinweise

Wer sich für eine Klimaanlage entscheidet, sollte im Vorhinein prüfen und abschätzen, welche Faktoren genau zur übermäßigen Hitzeentstehung im jeweiligen Raum / Gebäude beitragen. Das können zunächst einmal eine schlecht gedämmte Fassade oder große Fenster ohne Sonnenschutz sein.

Auch Dächer können eine Wärmequelle darstellen, denn eine Ziegeleindeckung kann sich schnell auf 60 Grad und mehr aufheizen. Das kann man am besten direkt unter Dachstühlen Wahrnehmen. Eine bessere Dämmung kann hier schnell auch ohne Klimagerät für weniger Hitzeentstehung, nicht aber für konsequente Kühlung sorgen. Dennoch macht es Sinn vor dem Kauf einer Klimaanlage auch die Fassadendämmung überprüfen zu lassen. Zu guter Letzt sollte man beim Betrieb einer Klimaanlage auf folgende Punkte achten:

  1. Während die Klimaanlage in Betrieb ist, sollte man ausschließlich Stoßlüften in Betracht ziehen und offene Fenster und Türen vermeiden.
  2. In regelmäßigen Abständen sollte das Gerät gewertet werden und eventuell vorhandene Filter reinigen.
  3. Es lohnt sich ein Klimagerät nicht erst dann anzuschalten, wenn die Temperatur schon unerträglich geworden ist, sondern einige Zeit vorher, um effizienter kühlen zu können.
  4. Es empfiehlt sich, die Klimaanlage nicht all zu niedrig einzustellen, da somit das Risiko von Muskelverspannungen entsteht, wenn man sich zu lange in einem zu kühlen Raum aufhält.
  5. Mobile Geräte lassen sich meist problemlos selber warten und reinigen, bei größeren Anlagen ist es unverzichtbar, einen Fachmann mit dieser Aufgabe zu beauftragen. Meist bietet die Firma welche die Anlage installiert entsprechende Wartungsverträge an.

Wer also über den Kauf einer Klimaanlage nachdenkt, sollte einen Vergleich verschiedener Geräte, die für die jeweiligen Raumgegebenheiten geeignet sind, durchführen und diese anhand der genannten Kriterien genau unter die Lupe nehmen. Auch sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass eine Klimaanlage regelmäßige Wartung erfordert, wenn man sich die Raumluft nicht mit Schadstoffen belasten will.

Wer sich unsicher bei der Entscheidung ist, kann auch einen Experten zurate ziehen und gemeinsam mit diesem die bestmögliche Klimalösung für die jeweiligen Räumlichkeiten auszuloten. Insbesondere bei größeren Splitgeräten ist eine Beratung wirklich sehr zu empfehlen, da es zahlreiche Faktoren gibt, die bei der Installation einer solchen Anlage zu beachten sind.

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