Der Kauf und Besitz eines Eigenheims ist schön und gut - aber gerade bei Altbaukäufern oder Personen, die ein in die Jahre gekommenes Haus geerbt haben, stellt sich meist zeitnah die Frage nach sinnvollen Modernisierungsmaßnahmen, um den Wohnkomfort und den Werterhalt der eigenen vier Wände zu gewährleisten. Was sinnvoll ist, ist dabei individuell anhand des konkreten Objekts zu ermitteln. Gängige Maßnahmen umfassen unter anderem die Dämmung, Belüftung, Heiztechnik und Stromerzeugung. 

1. Tipp 1: Wärmeschutz und Dämmung stehen am Anfang aller Maßnahmen

Modernes Haus mit Wiese und Blumen.
Die Modernisierung eines Eigenheims kostet zwar viel Geld, rentiert sich aber auch später in geringeren laufenden Kosten und mehr Wohnkomfort. Bildquelle: hschmider / pixabay.com

Vor der notwendigen Modernisierung der eigenen vier Wände sträuben sich trotz möglicher Fördermaßnahmen viele Menschen, weil sie wissen, dass die Kosten schnell explodieren können. Mit der richtigen Vorgehensweise sind die Folgekosten jedoch gering und der Werterhalt oder -zuwachs des Hauses gesichert.

Begonnen werden sollte mit der Verbesserung der Dämmung. In Frage kommen hierfür:

  • Dachflächen
  • Kellerdecken
  • Außenwände
  • Fenster

Fassadendämmung ist am effizientesten, aber auch am teuersten. Mit dem Austausch alter Fenster können ebenfalls große Energieeinsparungen erzielt werden. Ein sukzessives Vorgehen ist in diesem Punkt erfolgversprechend.

2. Tipp 2: Wohnraumlüftung spart Energie und gewinnt Wärme zurück

Damit die eigenen vier Wände immer gut belüftet sind, können Eigenheimbesitzer darüber nachdenken, die Lüftung nicht ihrem eigenen Geschick, sondern speziellen Lüftungsanlagen zu überlassen. Derartige Geräte gibt es unter anderem von Stiebel Eltron und sie sorgen ganz automatisch für frische Luft.

Stiebel Eltron ist als Unternehmen international ausgerichtet und seit 1924 für technische Leistungsfähigkeit und Innovationen in diesem Segment bekannt.

Lüftungsanlagen haben mehrere Vorteile:

  1. Sie sorgen für konstant gutes Raumklima
  2. Schädliche Emissionen werden verringert
  3. Vorbeugung von Feuchtigkeitsschäden
  4. Entfernung von Gerüchen

Moderne Lüftungsgeräte sind dabei sogar in der Lage, während des Betriebs Wärme zurück zu gewinnen.

2.1. Tipp 3: Wärmepumpen für die nachhaltige Bereitstellung von Heizwärme

Der dritte Tipp bezieht sich auf die Integration von Wärmepumpen. Eine Wärmepumpe ist ein Gerät, das die in den nachhaltigen Ressourcen Wasser, Luft und dem Erdreich gespeicherte Energie in Heizwärme umwandelt.

Besonders intelligent ist in diesem Punkt eine Kombination mit einem Warmwasserspeicher, denn dann stellt die Wärmepumpe auch diese Versorgung entsprechend sicher.

Vorteilhaft an der Verwendung von Wärmepumpen ist vielerlei:

  • Sie haben niedrige Emissionswerte
  • Betriebskosten sind niedrig
  • Kosten amortisieren sich schnell

Außerdem sind die Geräte wartungsfreundlich und können fast in jedem Gebäude verwendet werden.

3. Tipp 4: Maximale Flexibilität in der Aufstellung bieten elektrische Heizgeräte

Möglich ist im Zuge der Modernisierung auch die Umstellung auf elektrische Heizgeräte bzw. auf strombetriebene Raumheizungen. Diese bieten gerade bei kompliziert angeordneten Raumaufteilungen den Vorteil, flexibel in der Aufstellung zu sein – zudem ist für sie kein Schornsteinanschluss notwendig.

Eigenheimbesitzer, die sich für diese Heizmethodik entscheiden, benötigen darüber hinaus keinen Heizungskeller und müssen auch keine explosiven Brennstoffe lagern.

Zudem arbeiten strombetriebene Raumheizungen nahezu lautlos und sorgen in allen Räumen für ein konstant gutes Klima.

4. Tipp 5: Solarthermieanlagen oder Photovoltaik-Anlagen zur Komplettierung

Ist in den vier Wänden die Technik erneuert worden, sollte noch einmal über das Hausäußere nachgedacht werden. Hier bieten sich Solarthermieanlagen oder Photovoltaik-Anlagen zur Komplettierung des Gesamtsystems an, gerade auch in Verbindung mit den bereits erwähnten, modernen Lüftungssystemen.

Photovoltaik-Anlagen und Solarthermieanlagen sind laut T-Online nicht etwa das Gleiche, sondern sie unterscheiden sich in der erzeugten Energieform. Solarthermieanlagen zielen auf die Bereitstellung von Wärme für die Erwärmung von Wasser oder auf die Unterstützung der Heizung ab.

Photovoltaik-Anlagen hingegen produzieren Strom, der für die verschiedensten Zwecke frei genutzt werden kann.

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