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Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Hallo,
ich organisiere fotovoltaikanlagen fuer deutsche investoren in spanien.
Habe die moeglichkeit die zum teile ewig lange genehmigungsfase erheblich zu verkuerzen.
mfg
christian
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Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Hallo Paul76,
Ich kann Ihnen sagen, wie Genehmigungen für Photovoltaikanlage zu erhalten, aber nicht im ganzen Spanien, sondern nur im Süden darin, in Andalusien.
Ich bin Elektriker Ingenieur in Andalusien und ich arbeite dort darüber.
Grüsse.
Mosejel.
Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Bitte beachten, dass diese Antworten aus dem Jahr 2007 sind! Für aktuelle Informationen bitte die letzten Beiträge lesen...
Hallo paul,
also ich glaube, man braucht nicht, wie viele es leider tun, ein grosses Geheimnis darum zu machen.
In Spanien ist es so, dass die Schritte und auch die Formulare in jeder Region ein bisschen anders aussehen.
Im grossen und ganzem sieht es so aus, dass in ganz Spanien ein regelrechter Boom entstanden ist und die Behörden mit Anträgen mittlerweile überbelastet sind.
Das liegt zum Teil auch daran, dass jeder "kleine" Unternehmer mit einer 5 Kw Anlage einen Antrag beim Stromabnehmer gestellt hat, der jeweilige beantragte Strommast dann bis zu einem halben Jahr besetzt war und der Unternehmer hinterher mangels Geld das Projekt nicht ausgeführt hat.
Daher wurde es ein wenig erschwert, solch einen Antrag zu stellen. Früher konnte man zum Stromabnehmer gehen und vorab eine schriftliche Auskunft über den Einspeisepunkt ( belegt oder reserviert oder nicht, wieviel Kapazität / Stärke etc. ) erhalten, was einem die Entscheidung, ob nun ein Antrag auf Einspeisung gestellt wird oder nicht, wesentlich erleichtert hat. Ausserdem waren die Einspeiseanträge kostenlos.
Dies hat sich heute ( zumindest in der Region der Costa Blanca; Alicante, Valencia, Murcia und Castilla de la Mancha ) so geändert:
Vorab bekommt man keine schriftliche Auskunft mehr über die Einspeisepunkte und nach meiner Auskunft bei der Consejeria ( Ministerium ) ist der Stromabnehmer auch nicht obligatorisch dazu verpflichtet, da es ein selbständiges Unternehmen ist und selbst entscheiden kann, welche Auskünfte es über seine Installationen freigibt und welche nicht.
Das bedeutet im Klartext:
Man muss von vornerein den Antrag auf Einspeisung ( solicitud a punto de conexion ) stellen wobei dort schon eine Gebühr in Höhe von 1,- € / Kw Potenz Ihres Projektes fällig wird. Diese Gebühr hat einen Mindestsatz von 600,- € + IVA ( MwSt ) und einen Höchstsatz von 12.000,- €. Beispiel: Sie haben ein Projekt von 100 Kw Potenz = 1,- x 100 Kw = 100,- € , da aber der Mindestsatz bezahlt werden muss, währen es in dem Falle also 600,- € + IVA
Diese Gebühr muss vorab auf das Konto der Iberdrola bezahlt werden, bevor überhaupt irgendein Antrag gestellt werden kann.
Sollte dieser Antrag eine Genehmigung bekommen, wird die bereits bezahlte Gebühr auf die weiteren Gebühren der Beantragungen angerechnet. Sollte im negativen Falle keine Genehmigung zustande kommen, wird das Geld als Aufwandskosten einbehalten.
Desweiteren benötigen Sie für den Antrag:
- Escritura des Grundstücks
- Ausweiskopie des Grundstücksbesitzers
- Vollmacht für den Antragssteller unterschrieben vom Besitzer
- genaue Beschreibung Ihres Projektes ( Kw-Anzahl der Potenz, geplante Einspeisung in Mw, Modulbeschreibung und Grösse...etc. )
- Lageplan des Katasteramtes des Grundstückes und des Stromeinspeisepunktes
- wenn möglich Nr. des Einspeisepunktes
Normalerweises sieht es laut europäischem Gesetz so aus, dass der Stromabnehmer verpflichtet ist, Ihnen einen Anschluss zur Einspeisung zur Verfügung zu stellen. Sollte also der beantragte Punkt belegt oder nicht ausreichend sein, wird der nächstgelegene genommen. Was allerdings eventuell zu erheblich höheren Kosten führen kann, da dann ja auch die Verbindung bis dahin verlegt werden muss.
Das zur Beantragung des Stromeinspeisepunktes. Nachdem Sie diesen beantragt haben, erfolgen etliche weitere Anträge die beim Stromabnehmer und der Consejeria gestellt werden müssen, bis letztendlich der letzte Schritt erfolgt; die Beantragung auf Baugenehmigung beim Ayuntamiento ( Rathaus )
Es würde den Rahmen dieses Threads sprengen, wenn ich jetzt hier jeden einzelnen Schritt erläutern würde, wer Interesse hat, mehr zu erfahren, kann sich gerne bei mir melden.
Letztendlich möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass, wie viele immer denken oder behaupten, man in Spanien Grundstücke mit allen Genehmigungen vorab kaufen kann, dies eine reine Utopie ist.
1. Wer die Anträge stellt, muss ein Projekt vorlegen und hohe Gebühren zahlen. Wer beantragt sowas um das Grundstück hinterher zu verkaufen? Niemand. :lol: Klar, dass man es für sein eigenes Projekt beantragt.
2. Selbst wenn jemand so dumm wäre und sein Grundstück hinterher mit allen Genehmigungen verkaufen würde, würde er es garantiert niemals zu einem günstigen Preis verkaufen, denn jeder weiss, welchen Wert so ein Grundstück hat.
3. Wäre es schon rein theoretisch nicht möglich, denn für jedes einzelne Projekt muss ein neuer Antrag gestellt werden, also nützt es Ihnen gar nichts, wenn sie eine Genehmigung auf ein Projekt haben, wenn sie diese eh neu beantragen müssen.
Fakt ist, dass das Geld nicht mal eben so zum aufsammeln auf der Strasse liegt und es ein langwieriger Weg ist, alle Genehmigungen zu beantragen. Der gesamte Vorgang kann von 3 Monaten bis zu einem Jahr dauern, je nachdem auch, ob man Beziehungen hat und sich schon etwas besser auskennt.
Da solche Projekte im grossen Rahmen jedoch auch lukrativ sind, kann es durchaus lohnend sein, diesen Weg zu gehen und sich durch die spanischen Ämter zu graben, jedoch sollte man vorab schon eine gewisse Summe einkalkulieren, die die Kosten der Beantragung betreffen und sich klar sein, dass ein gewisses Risiko von Verlusten besteht. So ist es halt in der realen Welt.
In diesem Sinne
Stefanie
@ Mosejel
jeje pues aqui se encuentra otra vez, saludos ;)
Viele sonnige Grüsse,
Stefanie Kopka
Contecsolar, S.L.
Avda. Arquitecto Alfredo Simón, 18 bajo
46520 Puerto de Sagunto (Valencia, Spanien)
Tel: +34 962 677 403
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Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Hallo Stefanie
würde mich sehr über Detaiinfos zum Genehmigungsverfahren in Spanien freuen.
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Mucha gracias
Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Hi Stefanie,
wenn´s dir möglich ist mir ebenfalls die Informationen zum genauen Genehmigungsverfahren zu schicken; das wär super ;-) Wenn du dann noch Infos zu den Förderbeiträgen hättest, die in Spanien beantragt werden können, und wie das gesamte System dort aufgebaut ist, könnte ich dir um den Hals fallen *lol*. Schreibe zur Zeit an meiner Diplomarbeit und bin für jede Hilfe dankbar. Würde mich über eine Antwort freuen!
Saludos
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Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Bitte beachten, dass diese Antworten aus dem Jahr 2007 sind! Für aktuelle Informationen bitte die letzten Beiträge lesen...
Sorry für die verspätete Antwort, aber zur Zeit bin ich ziemlich mit allen möglichen Dingen beschäftigt und nicht so oft im Forum...
Die Genehmigungsschritte kann ich unmöglich eben mal so aufschreiben, denn es ist nicht so einfach und schnell, wie einige es immer denken.
Die ganze Prozedur der gesamten Anträge bis hin zur Einspeisung können bis zu einem Jahr andauern. Je nach Projekt und Interesse der Behörden kann es auch schneller gehen, aber das ist nicht vorraussehbar. Durch spezielle Kontakte mit spanischen Ingenieuren, die mit der Endesa oder Iberdrola zusammenarbeiten oder aber durch spezielle Empfehlungen des Bürgermeisters des jeweiligen Ortes kann es jedoch sein, dass einem "ein wenig mehr Beachtung geschenkt wird".
Ich versuche es mal in Kurzform zu erörtern:
-Zunächst sollte man sich beim Ayuntamiento über das Grundstück erkundigen, ob es ungeschützt und verwendbar ist. Dafür muss man einen Antrag stellen und sämtliche Katasterpläne des Grundstückes vorlegen.
-Wenn dies sichergestellt ist, muss der Antrag auf Einspeisepunkt bei der Iberdrola gestellt werden.
Hierfür ist zwar noch kein fertiggestelltes Projekt notwendig, aber man sollte schon in etwa eine gute Projektbeschreibung auf spanisch vorlegen können.
Ausserdem ist es wichtig, dass man alle Angaben des Antrages genau angibt, da bei der Iberdrola oder Endesa technische Ingenieure arbeiten, die nicht "dumm" sind; das heisst, wenn man schon nicht die genaue nominelle Potenz, berechnet nach Testnormen und die genaue Peak-Potenz vorlegen kann, dann wird einem wenig Beachtung geschenkt, da angenommen wird, dass das Projekt später nicht realisiert wird.
Desweiteren sollte man vor der Antragsstellung vorab mit dem zuständigen Techniker des Stromabnehmers sprechen und sich nach den Möglichkeiten in der entsprechenden Region erkundigen, ansonsten kann man den Antrag gleich vorab vergessen.
Zu diesem Antrag muss ein Überweisungsbeleg der Gebühren vorgelegt werden. Bei der Iberdrola betragen die Gebühren 1,- € + IVA pro beantragten KW nominal, bei der Endesa gibt es eine Grundpauschale für alle Projekte ( irgendetwas zwischen 1.000 und 2.000,- €..? ).
Nachdem der Antrag gestellt wurde, dauert es in etwa 1 bis 2 Monate, bis man eine Antwort erhält. Die Länge der Wartezeit ist abhängig von der Schnelligkeit des Stromabnehmers ( also sollte man lieber mit 2 Monaten rechnen )
- Danach, wenn ein Einspeisepunkt genehmigt wurde ( genehmigt wird auf jedem Fall einer, das Risiko dabei ist nur, dass dieser nicht die beantragte Linie sein muss, sondern genauso 20 KM weit weg sein kann...), wird der Antrag beim Ministerium für industrielle Technik auf Einspeisung gestellt. Auch hier ist es von Vorteil, wenn man bereits jemanden dort kennt und mit einem bekannten spanischen Ingenieur vorab das Projekt ausarbeitet. Noch bessere Karten hat man, wenn obendrein noch spanische Module ( z. B. Isofoton ) verwendet werden...
Es ist nicht so, dass man abgelehnt wird, wenn man keine Kontakte vorweisen kann; nur so ist man einer unter vielen und da mittlerweile 6000 MW in Spanien mehr beantragt wurden, als genehmigt werden, könnte es somit schwieriger oder zumindest langfristiger werden.
Bei diesem Antrag muss das fertigerstellte Projekt vorgelegt werden, durch einen Ingenieur mit spanischem Zertifikat unterschrieben und bestätigt. Ausserdem sind weitere Gebühren fällig, die nach jedem Projekt unterschiedlich sind. Dieser Antrag und die Bearbeitung kann bis zu 3 Monaten dauern.
-Anschliessend, wenn das technische erledigt ist, wird der Antrag auf Baugenehmigung beim zuständigen Rathaus gestellt. Hierzu ist eine spanische Firmengründung und die Angabe der C.I.F. oder N.I.F. notwendig. Je nach Grösse des Projektes müssen sogar mehrere Firmen gegründet werden. Auch für diesen Antrag sind wieder Gebühren von 5 % des Projektes fällig. ( Je grösser das Projekt ist, umso mehr freut sich das Rathaus, da somit die Gebühren auch höher sind )
Auch dieser Antrag kann wiederum bis zu 3 Monaten andauern.
-Nachdem dieser Antrag genehmigt worden ist, muss wieder ein Antrag beim technischen Ministerium gestellt werden, der die Installation von Solarmodulen genehmigt
Dieser Antrag ist kostenlos und die Antwort dauert weniger als ein Monat.
-Anschliessend wird der Kaufvertrag für den Verkauf der Solarenergie mit dem Stromabnehmer abgeschlossen, dies dauert ungefähr 2 Wochen und ist kostenlos.
-Dann nochmals ein Antrag bei Ministerium auf Vollmacht des letztendlichen Anschlusses, der nichts kostet, da vorab schon Gebühren dafür geleistet wurden.
Dieser wird in ca 1 Monat bestätigt.
-Nach dieser ganzen Prozedur wird der Anschluss an das Stromnetz durch den Stromabnehmer realisiert, dies dauert ungefähr einen weiteren Monat. Dies muss ein spanischer Ingenieur begleiten, der die Vollmacht für solche Anschlüsse hat. Der Anschluss selber kostet nochmals 100,- € Festgebühr.
-Zum Abschluss erfolgt die definitive Einschreibung in das R. P. R. E. ( Registeramt für die Inbetriebnahme zur Produktion von Energie ) und man kann loslegen
Dies war die Kurzfassung der Genehmigungsprozedur, die noch etliche Tücken aufweist, mit denen man vorab gewappnet sein muss, damit man nicht gleich die Absage bekommt. Es werden noch einige weitere Dokumente verlangt, die ich jetzt hier nicht so schnell alle aufführen will. Nur wie gesagt, wenn ich wirklich alles erörtern soll, ist das nicht mehr kostenlos , weil das ein Haufen Arbeit für mich wäre. Ausserdem ist es abhängig eines jeden Projektes und der jeweiligen Firma sowie des jeweiligen Ortes. Endesa ist beispielsweise etwas anders als die Iberdrola und in einigen Regionen ist es so gut wie unmöglich, die Genehmigungen zu erhalten. Wie beispielsweise in Murcia, wo neuerdings vor dem ersten Antrag das fertige Projekt und die fertige Einschreibung ins R.P.R.E. verlangt wird, was jedoch ein Ding der Unmöglichkeit ist, da niemand diesen Zeit- und Kostenaufwand auf "gut Glück" tätigt mit dem Risiko, dass es hinterher keine freie Linie gibt. Oder in Albacete, Granada, Valencia und anderen Ortschaften, wo mittlerweile 80 % mehr beantragt wurde, wie überhaupt genehmigt wird und somit die Wahrscheinlichkeit, einer der ersten zu sein und noch etwas vom Kuchen abzubekommen sehr gering ist.
Nun gut, eigentlich sieht es so überall in Spanien aus, man kann halt nur sein Glück probieren...
Einige Beantragungen kann man zusammen zeitgleich stellen und wie gesagt; mit etwas Glück ( oder Listigkeit
) kann es eventuell etwas schneller gehen, aber man sollte für alle Fälle immer lieber ein Jahr einplanen und sich dann freuen, wenn es doch schon vorher geklappt hat.
So, nun habe ich mir die Finger wund geschrieben, ich hoffe, euch ein wenig Klarheit verschafft zu haben.
Aber mal ganz ehrlich, ich will hier nicht grosse Töne spucken, letztendlich sei es jedem selbst überlassen, aber sollte jemand die Idee haben, ein Projekt bei den spanischen Behörden ohne das nötige technische Wissen, Kenntnisse der spanischen Behörden und Umgangsweise, Spanischkenntnisse und einigen Kontakten zu beantragen, kann ich persönlich nur abraten, wenn er nicht sein Geld zum Fenster raus werfen will. Denn es ist nicht ganz so einfach, wie viele immer rumerzählen, ich selbst bin manchmal am verzweifeln und auf die nötige Hilfe von spanischen Ingenieuren angewiesen 
Edit: ich muss noch einmal dazu betonen, dass sich diese Beantragungsprozedur auf Grossprojekte auf freien Grundstücken bezieht. Wenn es um kleinere Anlagen auf dem Hausdach oder dergleichen geht, sieht das ganze etwas einfacher aus und geht auch weitgehend schneller vonstatten.
Viele Grüsse aus Valencia,
Stefanie
Viele sonnige Grüsse,
Stefanie Kopka
Contecsolar, S.L.
Avda. Arquitecto Alfredo Simón, 18 bajo
46520 Puerto de Sagunto (Valencia, Spanien)
Tel: +34 962 677 403
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Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Hallo Stefanie,
wir vertreten einige bonitätsstarke Anlagenbauer/Investoren/Projektentwickler, die in Spanien eigene PV-Projekte entwickeln/kaufen möchten.
Bitte um Angebote von geeigneten Grundstücken für Projekte in der Größenordnung von 5 - 40 MW. (ca. 15-120 ha) an b2binfo"at"a1.net.
Falls Sie Projekte in der fortgeschrittenen Projektentwicklung (positive Vorbescheide, Genehmigungen) anbieten können, wäre dies von besonderem Interesse. - Wir hätten hier einige Kaufinteressenten. Auch "schlüsselfertige" Projekte sind sehr interessant.
Kurzfristige Entscheidungen werden garantiert.
Vielen Dank im Voraus.
b2binfo
Re: Genehmigungsschritte für Photovoltaik- Anlagen in Spanien
Hallo b2binfo,
zur Zeit habe ich leider kein freies Grundstück in der Grössenordnung ( zumindest keines, auf welches man einen Reservierungsvertrag abschliessen kann ); komme aber auf dich zurück, sobald ich etwas habe.
Zum Thema Beantragungen hat sich seit dem 01.06.2007 wieder einiges geändert:
Nach dem neuen spanischen Gesetz "Real Decreto 661-2007" wird kein Antrag mehr auf Einspeisepunkt ohne gleichzeitiger Einreichung einer Bürgschaft angenommen ( Betrifft allerdings nur Freilandprojekte ).
Die Bürgschaft beträgt 500,- € pro beantragten kW nominal und muss verschiedene bestimmte Daten enthalten wie beispielsweise die Eingangsdaten des Antrages zur Prüfung der Energieproduktion.
Hierzu muss vorab eine S L ( GmbH ) in Spanien vorhanden sein, da für diesen Antrag die Escritura sowie die Bilanz eingereicht werden muss.
Wer diese Bürgschaft nicht vorweisen kann, braucht es gar nicht erst zu versuchen, ohne wird kein Antrag mehr angenommen.
Auch die Anträge, die vor dem 01.06.2007 gestellt wurden und bis zu diesem Datum noch keinen Einspeisepunkt erhielten, müssen die Bürgschaft nachträglich in einer Frist einreichen.
Desweiteren hat sich mit der Änderung des Gesetzes auch der gesamte Beantragungsweg wieder geändert.
Also ich denke, so werden die Anträge nun erheblich gefiltert und es ist kein so ganz grosses Wirrwarr mehr auf dem Ämtern; somit ein bisschen mehr Luft für diejenigen, die es ernst meinen ;)
Zu mir selbst:
Da ich sehr häufig aus diesem Forum angeschrieben werde, möchte ich noch einmal betonen, dass ich kein technischer Ingenieur bin, sondern mich eher auf die Antragsgeschichten in Spanien sowie die Grundstückssuche und Vermittlung, Übersetzungen usw. spezialisiert habe.
Das bedeutet, dass ich bei den Anträgen speziell für Photovoltaik, Vermittlungen, Behördengänge, Gestionen...etc. gerne behilflich sein kann, jedoch kein technisches Solarprojekt erstellen kann.
Dies muss ein Ingeniero Tecnico Industrial mit spanischem Zertifikat machen.
Natürlich kann ich darauf spezialisierte Firmen gerne weiter vermitteln, nur müssen die Preise derer mit einkalkuliert werden.
In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg und sonnige Grüsse aus Valencia,
Stefanie
Viele sonnige Grüsse,
Stefanie Kopka
Contecsolar, S.L.
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