Solaranlagen Technik

Photovoltaikanlagen einfach erklärt

Verschattung meiden!

Von Schornsteinen, Bäumen oder anderen Objekten können Schatten geworfen werden. Ihre Photovoltaik-Anlage sollte ohne jegliche Verschattung betrieben werden, da dies die Leistung enorm verringern kann!  Der Teil des Moduls auf den der Schatten fällt, erzeugt nur sehr wenig bis gar keinen Strom.

Bei einer Photovoltaik-Anlage in Serienschaltung bestimmt immer das Fotovoltaikelement, das am wenigsten Sonnenlichtverschattung erhält, wie viel Strom fließt. Ein kleiner Schatten führt also bereits zu starken Einbußen bei der Stromerzeugung. Der abgeschattete Bereich verhält sich nämlich wie ein Widerstand in einem Stromkreis.

Bei ungleicher Bestrahlung durch die Sonne kann es unter Umständen sogar zu Schäden an den Solarzellen kommen. Denn ein beschattetes Modul kann man mit einem verstopften Wasserrohr vergleichen. Die anderen Solarzellen versuchen ihren Nennstrom durch die "Verstopfung" durchzudrücken, was die Zelle dann irreparabel beschädigt.

Um die Ertragsminderung duch Schatten (auch von Kot oder Blättern) zu unterbinden, kann zu jeder Zelle eine Bypassdiode geschaltet werden. Es gibt auch beschattungsunempfindliche bypass-diodeSolarzellen- Module, die die Bypassdioden direkt integriert haben.

Die Bypass-Diode leitet den Strom an dem abgeschatteten Modul vorbei, bzw. sie schließt den beschatteten Bereich kurz, wie das Bild zeigt. Auf diese Weise können Modulschäden durch Abschattung verhindert werden. In heutigen Modulen sind bis zu 24 Zellen von einer Bypassdiode geschützt und werden im Modul bzw. in der Modulanschlussdose untergebracht.

Achten Sie bereits bei der Planung Ihrer Photovoltaik-Anlage darauf, dass im Betrieb keine Verschattung auftritt (Schatten auf Ihre Module fällt)!

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