Solaranlagen Technik

Photovoltaikanlagen einfach erklärt

Ihre PV-Anlage - Welchen Wechselrichter wählen?

Experten raten bei einer Einfamilienhaus - PV-Anlage zu einem Wechselrichter mit einem Wirkungsgrad ab 96 Prozent aufwärts. Moderne Geräte bringen sogar einen Wirkungsgrad von bis zu 98 Prozent mit.

Bedenken Sie bei Ihrer Ertrags­kalkulation, dass der vom Hersteller angegebene Maximalwirkungsgrad nur selten erreicht wird. Sie sollten sich vielmehr am sogenannten Europäischen Wirkungsgrad orientieren. Der gibt einen an die Praxis genäherten Wert zum besseren Vergleichen von Wechselrichtern an.

Unterschiede bei der Photovoltaikanlage - Insel oder Netz

Es gibt Wechselrichter für netzgekoppelte PV-Anlagen und für Inselanlagen. Sie werden in ein- und dreiphasige, sowie Wechselrichter mit und ohne Transformator unterschieden.

In einer kleinen PV-Anlage kommen meist einphasige Wechselrichter zum Einsatz. Wenn möglich, werden transformatorlose Wechselrichter eingebaut. Sie sind etwas kleiner und leichter als Trafogeräte und besitzen einen höheren Wirkungsgrad.

Bei der Installation sollte die Belastung des Wechselrichters berücksichtigt wer­den. Bei starker Belastung erwärmen sich die Geräte, was zu einer momentanen Leistungsminderung führen kann. Ob die Montage an einem kühleren Ort sinnvoll ist - zum Beispiel im Keller statt auf dem Dachboden - hängt jedoch vom Einzelfall ab: Entscheidend ist das Spannungsniveau des Generators, denn es bestimmt die in den Gleichstrom-Leitungen anfallende Verlustleistung.  

Wenn Sie Dünnschichtmodule in Ihrer Solaranlage verwenden, lassen Sie sich von Ihrem Installateur die Eignung des ausgewählten Wechselrichters bestätigen.

Weitere Tipps für die Nutzung in PV-Anlagen

Der Wechselrichter ist eine zentrale und wichtige Komponente der Photovoltaikanlage. Fragen Sie den Solarteur (Solar-Installateur), was geschieht, wenn das Gerät ausfällt. Wie schnell kann der Hersteller reagieren?  

Ein kühler Standort für Wechselrichter von Photovoltaikanlagen ist der Keller oder ein anderer Nebenraum. Die Montage erfolgt am besten neben den Zählerschrank oder Sicherheitskasten. Der Montageort sollte kühl und staubfrei sein bei konstanter Luftfeuchtigkeit. Vorteil: Im Keller sind die Geräte gut zu erreichen, abzulesen und zu kontrollieren.

Der Wechselrichter sollte ein gutes Leistungs-Regelverhalten besitzen. Je größer der der MPP-Spannungsbereich, desto besser. Achten Sie auch auf die Geräuschpegel des Geräts. In Wohnräumen installiert, sollte der Pegel Ihres Wechselrichters um die 40 Dezibel betragen.