Nutzen der Photovoltaik
Egal, ob eine Solarstrom-Anlage auf dem Hausdach oder an der Fassade Strom erzeugt, die wesentlichen Komponenten sind: Solargenerator, Generatoranschlusskasten und Wechselrichter. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Inselanlagen und netzgekoppelten Anlagen. Inselanlagen sind eine autarke Energieversorgung, wenn kein Anschluss ans öffentliche Stromnetz möglich ist. Beispiele sind Berghütten in den Alpen oder abgelegene Ferienhäuser und Gehöfte.Der typische Anwendungsfall der Photovoltaik sind aber die netzgekoppelten Anlagen. Sie speisen den erzeugten Strom in das öffentliche Stromnetz ein.
Vorteile der netzgekoppelten Photovoltaik
Umweltnutzen
Stromerzeugen mit Sonnenenergie ist im Gegensatz zu fossilen Energieträgern oder spaltbaren Isotopen (Kernkraftwerke) unbegrenzt verfügbar. Saubere und leise Stromerzeugung: Es kommt dabei zu keinerlei Freisetzen von Feinstaub, wie z. B. Rußpartikeln oder dem Treibhausgas CO2.
Einfache Technik
Photovoltaik-Anlagen sind unkomplizierte Kleinkraftwerke, die jeder Bauherr auf dem eigenen Haus errichten und betreiben kann.
Versorgungssicherheit
In sonnenarmen Zeiten erhalten Sie Ihren Strom über das öffentliche Netz aus anderen Kraftwerken. Auch im Falle einer Betriebsstörung ist die Versorgung mit Elektrizität gesichert. Für die Zeit, in der die Solaranlage nicht in Betrieb ist, wird einfach kein Strom mehr durch die Photovoltaik erzeugt und damit keine Leistung ins Netz eingespeist.
Wertsteigerung Ihres Hauses
Mit einer netzgekoppelten Solarstromanlage auf dem Dach erhöht sich der Wert Ihrer Immobilie bei Verkauf oder Vermietung. Kaum Wartungsbedarf Netzgekoppelte Anlagen erzeugen vollautomatisch Strom. Hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer sorgen für einen störungs- und wartungsfreien Betrieb dieser Anlagen. Die Anlage kann klein mit wenigen Modulen begonnen und später verhältnismäßig einfach um weitere Module zur größeren Anlage ergänzt werden.
Hoher Wirkungsgrad
Der erzeugte Solarstrom wird mit geringen Umwandlungsverlusten ins Netz eingespeist und kann dort vollständig genutzt werden. Im Gegensatz zu zentralen Kraftwerken wird der Strom aus Ihrer Photovoltaik entweder von Ihrem Haushalt oder in der Nähe verbraucht.
Kostenfaktor
Gesetzliche Regelungen, Förderprogramme und Finanzierungsangebote für Photovoltaik machen die Anwendung dieser Technik auch wirtschaftlich interessant. Die Anschaffungskosten kleiner netzgekoppelter Anlagen haben sich in den letzten Jahren fast halbiert. Hierzu hat die Entwicklung nach dem EEG haben Sie eine sichere Einnahme.
Photovoltaik Informationsquellen
Weil das Angebot an Zellen, Modulen und Wechselrichtern auf dem Markt groß ist, lohnt sich eine gründliche Recherche. Fangen Sie damit einfach in Ihrem Ort an – vielleicht haben ja Nachbarn bereits eine Photovoltaik-Anlage installiert. Fragen Sie nach deren Erfahrungen mit dem Material und den Handwerkern.
Apropos Handwerker – die haben ihre eigenen Erfahrungswerte mit dem Material gemacht: Holen Sie sich Angebote von den Fachleuten vor Ort ein und lassen sie sich im Solarfachhandel, von Elektroingenieuren oder den entsprechenden Energieberatungsstellen beraten. Und beziehen Sie Ihren Freundeskreis mit ein, dort kennt bestimmt jemand, der jemand kennt.
Informationen finden Sie ebenso in öffentlichen Bibliotheken, vor allem in speziellen Umweltbibliotheken. Hier können Sie in der Fachzeitschriften-Sammlung und im Buchbestand stöbern. Allerdings entwickelt sich die Solarbranche rasant; werten Sie deshalb nur die jüngsten Ausgaben der Bücher aus. Empfehlenswert ist die Lektüre von Solar-Fachzeitschriften wie „Photon“, „Photovoltaik“ oder „Sonne, Wind und Wärme“. Die Solarstrom-Magazine greifen die aktuellen Trends auf und bieten Marktübersichten über Zellen, Module, Wechselrichter etc. Das Magazin „Photon“ und die „Stiftung Warentest“ bieten unabhängige und aktuelle Testberichte der marktüblichen Solarstromtechnik an.

Dass der Einsatz von Plug-In Systemen laut Elektrotechnik-Verband VDE zu Überlastungen des Stromkreises und zu Bränden führen kann, ist für uns nicht nachvollziehbar und reine Panikmache.“ erklärt André Steinau von GP Joule, Hersteller des Plug-In Solarmoduls miniJoule. „Unser Photovoltaiksystem ist seit 2011 weltweit erfolgreich im Einsatz.“
TÜV geprüft: Schutz vor Überspannung und Kabelbrand
Sowohl der Wechselrichter als auch das Modul des miniJoukles besitzen ...
Zwei Gründe sprechen für die regelmäßige Untersuchung von PV-Anlagen: Die Sicherheit und eine Leistungskontrolle. Solaranlagen erbringen ihre Höchstleistung nur bei voller Sonneneinstrahlung. Bei schadhaften Zellen kann es zu einer starken Hitzeentwicklung und damit zu Brandgefahr kommen. Außerdem können defekte Zellen zu erheblichen Leistungseinbußen der Anlage führen.
Mit den testo Wärmebildkameras können potentielle Brandrisiken und schadhafte Zellen frühzeitig erkannt werden. So beugt ...
Photovoltaikanlagen sind anders als herkömmliche Elektroinstallationen, aber nicht gefährlicher – das ist das Fazit eines Brandschutz Workshops mit 120 Teilnehmenden, den das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der TÜV Rheinland am 24. Januar 2013 im Solar Info Center in Freiburg veranstalteten. Hersteller, Forscher, Feuerwehr und Versicherer waren sich einig, dass die Einhaltung der bestehenden Regeln durch qualifizierte Fachkräfte der beste Brandschutz ...



