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Photovoltaik Ertrag - Rendite

Für die Analyse der Rentabilität der Anlage müssen Sie alle kosten- und ertragsbeeinflussenden Faktoren berücksichtigen. Bei der Frage, welchen Ertrag die Photovoltaik-Anlage abwerfen wird, geht es zunächst darum, wie viele Kilowattstunden (kWh) pro Kilowatt installierter Leistung produziert werden können.

Wichtigstes und am meisten diskutiertes Thema ist dabei der Standort. Ideal ist eine nach Süden ausgerichtete Fläche mit einer Neigung von 28°. Aber auch Flächen mit anderen Eigenschaften können sehr guten Ertrag bringen. Da die optimalen Bedingungen für den Standort selten erfüllt werden können, müssen alle Faktoren beachtet werden, die sich auf die Erträge der Anlage auswirken.

 Voraussetzungen für einen guten Ertag sind:

  • optimale Ausrichtung / Neigung
  • Verschattungsfreiheit
  • moderne Anlage nach Stand der Technik
  • fehlerfreier Betrieb

Wie viel Strom die Anlage tatsächlich produziert, kann man aufgrund von Klimaschwankungen nicht hundertprozentig genau vorhersagen. Man schätzt, dass eine Solarstromanlagen in Deutschland pro Kilowatt peak (kWp) bei 700 bis 1000 Kilowattstunden liegt.

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Für die Berechnung der Rentabilität sind nicht Spitzenergebnisse entscheidend, sondern das über 20 Jahre zu erwartende Mittel. Die Modulhersteller geben in der Regel eine Leistungsgarantie von 80 Prozent der Nennleistung über 20 Jahre.

Ein weiterer Einflussfaktor, der Ihre Stromerträge bestimmt, ist die technische Umsetzung der Anlage. Der Wechselrichter spielt hier eine zentrale Rolle. Hier sollte man auf maximalen Wirkungsgrad und hohe Lebensdauer achten. Auch mangelhafte Verkabelung kann zu Verlusten führen. Jedes technische System zur Energieumwandlung erleidet Verluste. Zehn Prozent Verlust können schon dadurch entstehen, dass die Wirkungsgrade der Solarzellen mit steigender Temperatur sinken. Ein weiteres Prozent kann die Verkabelung, weitere fünf bis zehn Prozent der Wechselrichter verursachen. Sie sollten bei der Planung darauf achten, diese Verluste mit einzukalkulieren. Bei einer Jahreseinstrahlung von 1.000 kWh kommt es also nicht zu einer Produktion von 1.000 kWh/kW. Ein Photovoltaik Ertrag von etwa 850 kWh/kW ist eher als realistisch anzusehen.

Anschaffungskosten und die Rendite der Photovoltaik

Neben der Ertragsseite müssen natürlich die Kosten berücksichtigt werden. Folgende Faktoren sollten demzufolge in die Kalkulation einbezogen werden:

  • Anschaffungskosten
  • Betriebskosten
  • Steuerlast/Steuererleichterung
  • Vergütung für Einspeisung und Eigenverbrauch

Die Anschaffungskosten stellen den größten Teil der Kosten dar. Diese werden nicht nur durch die sinkenden Einspeisevergütungen, sondern auch durch das globale Wirtschaftsgeschehen beeinflusst. Im Jahr 2011 sind die Preise für Photovoltaik-Anlagen gesunken. So mussten Käufer pro Kilowatt Leistung im Durchschnitt nur noch 2.500 Euro zahlen.

Experten halten weitere Preissenkungen für möglich, da das Jahr 2012 mit einem Run auf die Anlagen im ersten Halbjahr begonnen hat. Grund dafür ist das wahrscheinliche Absenken der EEG-Vergütung ab Mitte des Jahres. Durch den Preisnachlass bleibt Ihre Rendite trotzdem erhalten.

Neben den Anschaffungskosten sollten diverse Nebenkosten bei der Kalkulation berücksichtigt werden. Zu den Betriebskosten rechnet man die Ausgaben für die Wartung, Reparaturen und Rücklagen für einen neuen Wechselrichter oder anderen Ersatzteilen. Außerdem zu bedenken ist die Versicherung Ihrer Anlage.

Wie genau Sie die Rendite und Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage prüfen können, erfahren Sie auf der nächsten Seite...


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