TU Freiberg fördert Photovoltaik-Nachwuchsforscher

Die TU Bergakademie Freiberg/Sachsen und die SolarWorld AG bieten ein bundesweit einmaliges Exzellenzprogramm für Promotionen auf dem Gebiet der Photovoltaik an. Gemeinsam haben sie am 26. September in Freiberg die “Graduiertenschule Photovoltaik” gestartet . Mit ihr können bis zu 15 junge Forscher für die Dauer von drei Jahren gefördert werden. Das neue Programm wendet sich an hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler, die auf dem Gebiet der siliziumbasierten Photovoltaik promovieren möchten. “Wir bieten die Möglichkeit, in direktem Kontakt mit der Solarindustrie aktuelle Forschungsthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Solarstromtechnik-Herstellung aufzugreifen”, erklärt Prof. Martin Bertau, Sprecher der neuen Graduiertenschule und Leiter des Freiberger Instituts für Technische Chemie.

In Partnerschaft mit der SolarWorld AG forscht die Freiberger Universität seit Jahren auf dem Gebiet der Photovoltaik. So reichen die aktuellen Themen von neuen Herstellungsmethoden von Solarsilizium über das Züchten von Einkristallen bis zur berührungslosen Defektanalyse fertiger Solarmodule. “Freiberg kann eine enorme Dichte an Fachwissen vorweisen, sowohl an der Universität, als auch bei den Unternehmen vor Ort. Dieses möchten wir in der Graduiertenschule exzellenten Absolventen zugänglich machen”, so Prof. Bertau.

Die ersten zehn Teilnehmer der Graduiertenschule erwartet die TU Bergakademie Freiberg im Oktober. In jedem weiteren Jahr kommen fünf weitere hinzu, sie ersetzen die nach drei Jahren ausscheidenden Mitglieder. Die Graduiertenschule Photovoltaik ist Bestandteil der neuen Freiberger Graduierten- und Forschungsakademie. Sie bietet allen Doktoranden der TU Bergakademie die Möglichkeit einer strukturierten Promotion mit fachlichen und überfachlichen Weiterbildungsmöglichkeiten.

Mehr Informationen: tu-freiberg.de