IBC Solar aus Bad Staffelstein, ein deutsches Photovoltaik-Systemhaus, hat sein erstes Leuchtturmprojekt in Indien abgeschlossen. Künftig wird das Goethe-Institut in Bangalore durch ein System von IBC Solar mit umweltfreundlichem Strom aus Sonnenlicht versorgt. Das PV-System reduziert die laufenden Energiekosten des Goethe-Instituts und liefert Strom auch dann, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt. Die Anlage, die IBC Solar im Rahmen des Solardachprogramms der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit dem indischen Kooperationspartner Selco installiert hat, demonstriert die Vorteile photovoltaischer Energieversorgung im indischen Markt und trägt dazu bei, den deutsch-indischen Wissenstransfer zu fördern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, BMWi, cofinanziert.
Auf dem Dach des Goethe-Instituts hat IBC Solar 35 Solarmodule mit einer Kapazität von 7,8 Kilowatt peak installiert. Das Institut kann die von der PV-Anlage erzeugte Energie direkt nutzen und seine Energiekosten spürbar senken. Auch wenn das öffentliche Netz ausfällt, springt sofort das angeschlossene Notfallsystem von SMA (Sunny Backup) ein und versorgt das Gebäude netzunabhängig mit Strom. Besonders in Indien, das über eine konstant hohe Sonneneinstrahlung verfügt, stellt die Photovoltaik ein effektives Mittel dar, Gebäude oder gesamte Dörfer mit Elektrizität zu versorgen. Die Möglichkeiten reichen von kleinen Inselanlagen zur netzunabhängigen Stromversorgung bis hin zu großen Solarparks.
Mehr Informationen: www.ibc-solar.de

