Im ostthüringischen Ronneburg wurde am 18.12.2009 das Solarkraftwerk Ronneburg I feierlich eröffnet. Das 4,5 Megawatt-Photovoltaik-Projekt befindet sich auf dem Betriebsgelände eines ehemaligen Uranabbaugebiets. Bis 1990 hatte die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut hier Uranerz vor allem für die Atomwaffenproduktion der Sowjetunion gefördert. 1991 wurde das Bundesunternehmen Wismut GmbH beauftragt, die ehemals bergbaulich genutzten Anlagen und Flächen stillzulegen und zu sanieren. Rund 50 000 amorphe und mikromorphe Dünnschicht-Solarmodule von Bosch Solar Energy erzeugen auf einer Fläche von rund 26 Hektar zirka 4 023 000 kWh Solarstrom im Jahr. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von rund 2 700 Tonnen im Jahr. Etwa 1 200 Vier-Personen-Haushalte können jährlich mit der erzeugten Energie versorgt werden. Grundstücksbesitzer und Betreiber des Solarparks ist die GLS Bank. Die Bosch Solar Energy AG trat als Generalübernehmer für die Errichtung des Solarparks von der Planung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe auf und lieferte die in dem Park verbauten Dünnschicht-Solarmodule.
Gleichzeitig mit dem Solarpark Ronneburg I wurden heute zwei weitere Photovoltaikkraftwerke eingeweiht. Mit insgesamt knapp 4,5 Megawatt Leistung gehen im Erfurter Güterverkehrzentrum und im sächsischen Fraureuth gemeinsam errichtete Solarparks ans Netz. “Zusammen mit der GLS Bank haben wir in Ronneburg, Erfurt und Fraureuth innerhalb von kürzester Zeit drei Solarkraftwerke erfolgreich auf den Weg gebracht. Dies ist für uns ein wichtiger Schritt zum Ausbau unseres Projektgeschäftes und eine hervorragende Ausgangsbasis für die Realisierung möglicher weiterer gemeinsamer Projekte im kommenden Jahr”, sagte Peter Schneidewind, Vertriebsvorstand der Bosch Solar Energy AG.
Mehr Informationen: www.gls.de und www.bosch-solarenergy.de
