Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich überreichte Papst Benedikt XVI. am 30.Juni im Rahmen seiner Privat-Audienz im Vatikan ein Solarmodul. Das stammt aus dem Werk Freiberg/Sachsen der SolarWorld AG. Das PV-Modul ist Teil einer insgesamt rund 2000 Module umfassenden Solarstromanlage, welche das Unternehmen für das Dach der päpstlichen Audienzhalle Aula Paolo VI. stiftet. „Ich bin stolz, dem Papst heute ein echtes High-Tech-Produkt aus Sachsen überreicht zu haben. Die sächsischen Solarmodule werden voraussichtlich im August auf der Audienzhalle installiert und versorgen den Vatikan dann ab Herbst mit sauberer Energie“, sagte Ministerpräsident Tillich in Rom.
Die Solaranlage wird jährlich etwa 315.500 Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen und damit den Kohlendioxid-Ausstoß um mehr als 315 Tonnen senken. „Mit Papst Benedikt XVI. habe ich über die hohe Bedeutung der Nutzung von Sonnenenergie für die Bewahrung der Schöpfung gesprochen. Jeder ist aufgerufen, mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll und bewusst umzugehen. Wir haben auch erörtert, dass es mit Solarstrom möglich wird, Menschen in der Dritten Welt mit Energie zu versorgen, denen der Zugang hierzu bisher verwehrt geblieben war“, ergänzte Tillich. So sei es beispielsweise möglich, mit solarbetriebenen Wasserpumpen für sauberes und gesundes Trinkwasser zu sorgen und in Gebieten ohne Energiesicherung mit Hilfe solarbetriebener Kühlschränke Arzneimittel zu kühlen.
Quelle: Sächsische Staatskanzlei/ Mehr Informationen: www.solarworld.de
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