Solaranlagen für Immobilien: Förderungen in 2011

Eine eigene Photovoltaik- bzw. Solaranlage ist schon längst kein außergewöhnliches Bau- oder Sanierungsvorhaben mehr. Immer mehr Menschen entscheiden sich für diese alternative Energieform zugunsten der eigenen Energiekosten und der Umwelt. Vor der Montage der Solaranlage und eventuellen Baukredit -Aufnahme, sollten Sie sich unbedingt über staatliche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Solaranlagen informieren. Denn seit dem Erlass der Energiesparverordnung 2002 werden private Solaranlagen verstärkt von Bundesregierung, Bundesländern und Kommunen gefördert.

Solaranlagen – Förderprogramme der KfW
Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist einer der wichtigsten Ansprechpartner hinsichtlich der Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Solaranlagen. Sie bietet unter anderem sehr verbraucher- und kreditnehmerfreundliche Baukredite mit günstigen Konditionen hinsichtlich Laufzeit und Zinsen an. Neben günstigen Baukredit -Programmen bietet die KfW auch Förderprogramme an, mit denen man Zuschüsse für Solaranlagen erhalten kann. Diese werden im Regelfall prozentual an der Investitionshöhe bemessen und müssen nicht zurückgezahlt werden. Die KfW-Förderungen werden vornehmlich über die Hausbank beantragt, bei der gegebenenfalls auch der Baukredit abgeschlossen wird. Für die an das KfW-Darlehen angeschlossene Finanzierung der (Haus-)Bank empfiehlt sich eine Angebotsvergleich der Anbieter und eine unabhängige Beratung, z.B. durch www.forwarddarlehen-vergleich.de.

Weitere Fördermöglichkeiten nutzen
Neben den staatlichen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten der KfW existieren je nach Bundesland und Stadt bzw. Landkreis teilweise noch weitere Förderprogramme. Architekten, staatlich anerkannte Energieberater sowie Bankberater können meist über entsprechende Förderungen
Auskunft geben. Eigene Recherchen und Nachfragen bei den zuständigen Behörden und Ämtern können sich ebenfalls lohnen. Sowohl bei der KfW-Förderung als auch bei anderen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sind oftmals bestimmte Auflagen zu erfüllen. Diese liegen beispielsweise in der Erfüllung bestimmter Energiestandards, die die Energieeffizienz von Bau- und Sanierungsvorhaben beschreiben.

Änderungen der Solar-/Photovoltaik-Förderung 2011
Bei Inbetriebnahme einer Solaranlage erhielten Immobilieneigentümer bisher eine Einspeisevergütung von über 33 Cent pro Kilowattstunde. Seit Januar 2011 ist diese nach einer Änderung des Erneuerbaren Energie Gesetzes auf 28,74 Cent reduziert wird jedoch weiterhin für 20 Jahre, ab dem Jahr der Inbetriebnahme, garantiert. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie beim Bundesministerium für Umwelt, Natur und Reaktorsicherheit.

Fazit: Solar lohnt sich weiterhin
Trotz der Änderungen für die Einspeisung von Solarstrom seit dem Jahresbeginn 2011, sind Solaranlagen sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Umwelt nach wie vor sehr rentabel. Vor der baulichen Umsetzung einer Photovoltaik- bzw. Solaranlage sollten unbedingt die Möglichkeiten rund um Baukredit, Zuschüsse und Förderungen geprüft werden. Denn dies ermöglicht zum einen oftmals erst die finanzielle Realisierung einer Solaranlage. Zum anderen sind viele staatliche Förder- und Finanzierungsprogramme nicht nachträglich beantragbar.

(Gastbeitrag von Sandra Elsbach / Channel-Plus)