Schweizer Solarpionier Jenni zu Gast bei Helma-Baudialog

helma_Leipzig__MH_in_LehrteMit dem Vortrag ‘Wie heizen wir in Zukunft?’ des Schweizer Solarpioniers Josef Jenni eröffnet die Helma Eigenheimbau AG ihre neue Vortragsreihe, den ‘Helma-Baudialog’ rund um energieeffizientes Bauen. Jenni, international anerkannter und mehrfach ausgezeichneter Solarpionier, wird am Samstag, 31. Oktober, um 15.00 Uhr im Helma-Musterhauspark in
Lehrte darüber referieren, wie Wohnhäuser ganz oder zu großen Teilen solar beheizt werden können. Für Eigenheimbauer bietet das so genannte Sonnenhaus-Konzept die Möglichkeit, sich von steigenden Heizkostenpreisen unabhängig zu machen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

‘Die fossilen Rohstoffe Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran sind endlich, aber auch die erneuerbaren Energien sind endlich’, provoziert Josef Jenni. Dabei denkt er an den Brennstoff Holz, der zwar CO2-neutral verbrennt, aber nicht unendlich zur Verfügung steht. Jenni plädiert deshalb dafür, zunächst solar zu heizen, um den dann noch verbleibenden minimalen Heizenergiebedarf mit Stückholz, Hackschnitzel oder Pellets zu decken.

Viel Sonne und ein bisschen Holz

Dass große Solarheizungen technisch ausgereift sind und zuverlässig Wärme liefern, hat Josef Jenni schon 1989 bewiesen. In dem Jahr bezog er das erste ausschließlich solar beheizte Einfamilienhaus Europas, das er im Schweizer Emmental gebaut hatte. Seither wurden etwa 300 Wohnhäuser und gewerblich genutzte Gebäude, die zu mindestens der Hälfte solar beheizt werden, in Deutschland und in der Schweiz gebaut. Jenni selbst legte 2007 mit dem ersten rein solar beheizten Mehrfamilienhaus Europas nach. Nach Definition des Sonnenhaus-Institutes e.V., das das Jenni-Konzept in Deutschland vorantreibt, wird ein Sonnenhaus zu mindestens der Hälfte solar beheizt. Hierfür wird eine große Kollektorfläche auf einem möglichst steilen Süddach installiert. Der Solarspeicher, der die Wärme über mehrere Tage vorhalten kann, wird entsprechend groß ausgelegt und architektonisch ansprechend in den Wohnraum integriert. Nachgeheizt wird der Speicher bei Bedarf mit einer Holzheizung.

Die Helma Eigenheimbau AG in Lehrte ist seit Juli 2007 Mitglied des Sonnenhaus-Institutes und bietet als bisher einziges Unternehmen bundesweit Sonnenhäuser an. ‘Über das große Interesse an diesem noch vergleichsweise wenig verbreiteten Bau- und Heizkonzept sind wir alle sehr erfreut’, sagt Karl-Heinz Maerzke, Vorstandsvorsitzender des Baudienstleisters. Seit Anfang 2008 verkaufte Helma rund 50 weitgehend solar beheizte Häuser. ‘Als Anbieter von individuellen Massivhäusern, der sich auf energiesparendes Bauen spezialisiert hat, ist es uns ein Anliegen, dazu beizutragen, dass dieses extrem Ressourcen schonende Hauskonzept weite Verbreitung findet’, betont Maerzke. Mit dem Helma-Baudialog will das Unternehmen künftig regelmäßig Gelegenheit dazu bieten, neue Trends und Entwicklungen im Massivbau kennen zu lernen und gemeinsam mit den Referenten offene Fragen
zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 31. Oktober, von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr im Helma-Musterhauspark (direkt an der A2, Ausfahrt 49), Zum Meersefeld 6 in 31275 Lehrte, statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bittet der Veranstalter um Anmeldung mit Angabe des Namens und der Personenzahl unter der Rufnummer 0 51 32 / 88 50 – 0 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Nähere Informationen zum Sonnenhaus-Konzept gibt es unter www.HELMA.de.