Photovoltaik im Brandfall

Laut einem Bericht der Tageszeitung “Die Welt” vom 07. August sind Feuerwehrmänner beim Löschen eines Hauses mit Photovoltaik-Anlagen besonders gefährdet. Die Anlagen generieren Strom so bald Licht auf die Module fällt. Sogar nachts, denn “das Licht der Scheinwerfer zur Einsatzstellenbeleuchtung lässt die Anlage bereits Strom erzeugen”, so Carsten Pix vom Feuerwehrverband. Auch ein Abschalten der von außen kommenden Stromversorgung für das Gebäude hilft nicht, denn Solaranlagen sind ja netzautark und stehen daher weiterhin unter Spannung.

“Bisland sind nur wenige Fälle bekannt, wo Feuerwehren aus Sicherheitsgründen Häuser mit Photovoltaik-Anlagen abbrennen ließen”, sagt Christian Lübke vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Doch es gibt sie. In Schwerinsdorf beispielsweise ließ man ein Einfamilienhaus mit Solaranlage niederbrennen.

Helfen können hier die bereits am Markt erhältlichen Lasttrennschalter. Diese trennen automatisch die Leitungen von Solaranlagen, so bald die von außen kommende Stromversorgung unterbrochen wird. (Foto: © Hartmut910 / pixelio.de)