Pelletsbranche garantiert Qualität, auch bei Versinterung

brennende PelletsDer Deutschen Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) hat das sogenannte “Konsenspapier Versinterung” aktuell überarbeitet.  Darin ist das Vorgehen von 20 Pelletslieferanten, Kesselproduzenten und Pelletsherstellern im Falle von Versinterungen im Pelletskessel vereinbart.  Das Papier regelt im Falle von Versinterungserscheinungen, dem Anbacken der Pellets im Brenner,  ein gemeinsames Vorgehen und die Zuständigkeiten. „Das Interesse der Unternehmen im DEPV an der Mitarbeit bei der Überarbeitung des Papiers und an der Unterzeichnung war sehr hoch. Das zeigt, dass die Branche das Thema Qualitätssicherung ernst nimmt“, teilte der Leiter der zuständigen DEPV-Arbeitsgruppe, Martin Behr, mit.

Nutzer von Heizungen und Pellets der unterzeichnenden Unternehmen bekämen durch die Vereinbarung  Qualität und Sicherheit geboten. „Die Zufriedenheit des Verbrauchers ist unser oberstes Ziel. Mit diesem Papier werden die Zuständigkeiten zwischen Pelletproduzenten, dem Handel und Heizungsherstellern so geregelt, dass dem Kunden aus dem Schadensfall keine unzumutbaren Unannehmlichkeiten entstehen“, betonte Behr.  Wer bei den unterzeichnenden Pelletproduzenten,  Handel und Kesselproduzenten bestellt, bekommt bei Betriebsstörungen aufgrund verschlackender Pellets eine kostenfreie Ersatzlieferung Pellets.

Die Vereinbarung haben unterzeichnet:
Pelletsproduzenten und Brennstoffhändler – Ante Holz, Anton Heggenstaller, BayWa, CompacTec, Europahaus, Holz-Energiezentrum Württemberg, Power Pellets, Scharr Tec, Schellinger, Unomondo Pellets, Westerwälder Holzpellets, ZG Raiffeisen

Heizungshersteller – HDG Bavaria, KWB, Ökofen Heiztechnik, Paradigma, Solvis Solar, Viessmann Werke, Wagner & Co. Solartechnik, Windhager Zentralheizungen

Konsenspapier im Internet